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Breko Verband fordert günstigere TAL-Entgelte
05.09.06 Aufgrund der derzeitigen Rabbatgewährung von der dt.Telekom
bzgl. DSL Resalern sieht der Breko Verband seine Investitionen gefährdet. Das
Preisgefüge im Telekommunikationsmarkt ist nach Ansicht des Bundesverbandes
Breitbandkommunikation Breko in eine wettbewerbspolitisch unverantwortliche
Schieflage geraten.
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Während Breko-Mitglieder wie Arcor, Versatel, HanseNet oder NetCologne auf
Zahlung von monatlich 10,65 Euro an die Telekom festgenagelt sind, um über die
so gemietete Teilnehmeranschlussleitung (TAL) eigene Kunden anschließen zu
können, werden den anderen Wettbewerbern laufend verlockendere Angebote
gemacht. So wurde erst kürzlich bekannt, dass die Telekom Resellern wie United
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Internet oder AOL Rabatte von bis zu 54 Prozent für den Weiterverkauf von
T-DSL-Produkten unter anderem Namen einräumt.
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass solche Zweitverwerter bei
weitem nicht in dem Umfang in Infrastruktur inverstieren wie Netzbetreiber,
hält Breko diese Sonderbehandlung nicht für tolerierbar. Auch durch das so
genannte Linesharing, bei dem für eine Monatsrate von 2,31 Euro nur der für
den schnellen Datenverkehr notwendige Teil der TAL angemietet wird, liegt ein
künstlicher Wettbewerbsdruck auf den Breko-Mitgliedsfirmen.
Der Verband und 12 seiner Mitglieder, darunter Versatel, HanseNet, NetCologne
und EWE TEL, reichen daher heute bei der Bundesnetzagentur einen
entsprechenden Antrag ein, mit dem sie der Telekom zuvorkommen. Spätestens
Anfang nächsten Jahres muss sie einen neuen Antrag für die monatlichen
TAL-Entgelte stellen, um die zum April 2007 auslaufenden Preisfestsetzungen
aus dem Jahr 2005 zu erneuern.
Begleitet wird der TAL-Antrag Brekos von einem ebenfalls durch den Verband
eingeleiteten Missbrauchsantrag zu den jüngsten Resaleangeboten der Telekom,
der in wenigen Tagen die Bundesnetzagentur erreichen wird.
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