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Facebook und Co immer mehr Ziel von Cyberkriminellen

  • 23.01.12 Die sozialen Online-Dienste verzeichnen mittlerweile in der Summe über eine Milliarde Online-Nutzer. Damit sind die Cyber-Portale auch Zielgruppe von Cyberkriminelle, um den Nutzern unliebsame Software auf dem Rechner zu installieren.

    Im Jahr 2011 hatte die Computerwelt mit zahlreichen, bezüglich ihrer
    Angriffstaktik neuartigen Online-Bedrohungen zu kämpfen, teilt Antiviren-Experte Bitdefender mit. Internetkriminelle hackten gezielt Datenbanken von Unternehmen und klauten private Informationen. Außerdem tauchten raffinierte Botnets wie ZeroAccess sowie die Trojaner Stuxnet und Duqu auf. Für 2012 prognostiziert Virenschutzexperte Bitdefender eine zunehmende Anzahl digitaler Schädlinge. Das Wachstum soll dabei bei 23 Prozent liegen. Darüber hinaus werden soziale Netzwerke, das Anzeige
    Android-Betriebssystem und technische Neuerungen, darunter Windows 8 und HTML5, ins Visier der Cybergangster geraten, so die Experten weiter.

    Im Jahr 2012 werden vermutlich etwa 90 Mio. Malware-Typen im weltweiten Netz kursieren. Das wären rund 17 Mio. mehr als im vergangenen Jahr. Darüber hinaus erwarten die Bitdefender-Experten, dass sich Internetkriminelle weiterhin auf soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, konzentrieren. Mit ca. 800 Mio. Mitgliedern ist die US-amerikanische Plattform aktuell die größte Nutzer-Community im Web.

    Dadurch bietet sie eine große Angriffsfläche für Spammails, infizierte Links und Schad-Software. Zwar hat Facebook seine Sicherheitsmaßnahmen intensiviert und reagiert mittlerweile innerhalb kurzer Zeit auf bekanntgewordene Gefahren. Dennoch sind mehr als 400 Mio. User anfällig für kurzzeitige Bedrohungen. Ein weiteres Ziel für Schädlingsattacken im Social-Media-Bereich ist der Microblogging-Dienst Twitter.

    Auch das Betriebsystem von Google, Android, liegt unter Beschuss der Hacker. Seit Einführung im Jahr 2008 hat Android in den USA und Großbritannien, den Marktanteil auf 50 Prozent ausgebaut. Seitdem steigen auch die Attacken auf das Betriebssystem Android. Ein aktuelles Beispiel ist CarrierIQ, eine umstrittene Tracking Software, die vom gleichnamigen Unternehmen programmiert wurde. Sie sammelt Informationen über Nutzungsverhalten, Aufenthaltsorte sowie Tastatureingaben des Smartphone-Besitzers.

    Weitere Software, um sich vor den Cyber-Attacken zu schützen, finden Sie in unserer grossen Übersicht an Anti-Virus Software in unserem Preisvergleich.


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