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Internet Zugänge an öffentlichen Hotspots sind mit Vorsicht zu geniessen
19.11.08 Mittlerweile gibt es bundesweit rund 15.000 öffentliche
WLAN-Hotspots, welche zum Surfen mit dem Laptop einladen. Allerdings sollten
die Nutzer wissen, dass damit auch oft allzuleicht beim Surfen unfreiwillig,
Lauscher den Internet-Verkehr abhören können, und auch bei falscher Konfiguration, Zugriff auf
den Laptop bekommen.
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Daher sind Sicherheitvorkehrungen zu treffen, um ungestört und ohne Spätfolgen
schadlos surfen zu können. Der Bitkom Verband hat dabei auch entsprechende
Tipps für die Nutzer in Zusammenarbeit mit "Deutschland sicher im Netz e.V."
von öffentlichen WLAN-Hotspots.
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- Vor der Nutzung des öffentlichen Internetzugangs sollten Surfer
unbedingt die Netzwerkeinstellungen des eigenen Betriebssystems
überprüfen. Die Funktion "Dateifreigabe" ist zu deaktivieren. Andere
Hotspot-Nutzer können ansonsten unter Umständen auf die gespeicherten Dateien
des eigenen Rechners zugreifen.
- Die Anmelde- und Zugangsdaten des Hotspots müssen stimmen. Daher sollten
Surfer den Hotspot grundsätzlich manuell auswählen. Eine automatische
Verbindungsaufnahme durch das Betriebssystem ist nicht zu empfehlen.
- Für den Umgang mit persönlichen Daten gilt beim Surfen in öffentlichen
Hotspots besondere Vorsicht. Benutzernamen und Passwörter sollten unbedingt
verdeckt eingegeben werden. Hochsensible Daten wie etwa beim Online-Banking
sollten grundsätzlich nicht übertragen werden. Wer dennoch per Hotspot Geld
überweisen muss, muss auf die Verschlüsselung der Verbindung achten.
- Moderne Browser prüfen beim Surfen, ob die Zertifikate für sichere
Verbindungen noch gültig sind. Daher sollte immer die neueste Version des
Webbrowsers verwendet werden.
- Um Hackern wenig Chancen für einen Angriff zu geben, sollten öffentliche
Hotspots möglichst kurz genutzt werden. Stundenlanges Surfen ist bei der
drahtlosen Internetnutzung im Hotel oder Café nicht zu empfehlen. Auch müssen
die Kosten bedacht werden. Vor der Einwahl sollte man sich unbedingt über die
Tarife und die allgemeinen Geschäftsbedingungen informieren.
- Für regelmäßige Mobilsurfer gilt eine UMTS-Datenkarte als sinnvolle Alternative.
Die UMTS-Verbindung ist auf der Funkstrecke immer verschlüsselt. Außerdem entfällt die Suche nach dem
nächsten Hotspot. In Städten ist UMTS praktisch flächendeckend verfügbar. In
ländlichen Regionen besteht eine Basisversorgung durch den
GPRS-Standard. Handy Datentarife
gibt es bereits derzeit ab 10 Euro pro Monat.
- Wie beim Surfen über ein Kabel gilt auch bei der drahtlosen
Internetnutzung: Virenscanner, Firewalls und weitere Sicherheitsvorkehrungen
müssen aktiviert und auf dem neuesten Stand sein. Zudem sollten Surfer nur mit
eingeschränkten Benutzerrechten ins Netz gehen. Das erschwert die Installation
von Schadprogrammen durch Dritte. Nach der Online-Sitzung sollten die
Drahtlosschnittstellen (WLAN, Bluetooth, Infrarot) wieder deaktiviert werden.
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