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Kritik an geplante Rundfunkgebühren für Firmen PCs
20.07.06 Die Empörung der Unternehmen darüber, dass sie ab dem 1. Januar
2007 Rundfunkgebühren für internetfähige Firmen-PCs zahlen sollen, ist
groß. Das zeigt eine gemeinsame Umfrage von Deutschem Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) und Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).
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An der in Berlin vorgestellten Erhebung beteiligten sich im Juni fast 20.000
Unternehmen. Viele von ihnen realisieren jetzt erst, dass sie künftig auch
zahlen müssen, wenn das Gerät gar nicht für den Rundfunkempfang genutzt wird
oder werden kann.
Dabei entstehen für viele Betriebe Mehrfachbelastungen. Kleinere Unternehmer
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beziehungsweise Selbstständige zahlen künftig gleich dreifach: als Private,
für den Geschäftswagen und für den Rechner im Büro. In der Summe ergibt dies
474,96 Euro pro Jahr.
Mit ihrer Kritik an dem derzeitigen Gebührenansatz stellen die Verbände der
Wirtschaft keineswegs den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Frage. Vielmehr
geht es darum, die Belastungen für Unternehmen und die absurden Konsequenzen
deutlich zu machen und an Lösungsvorschlägen konstruktiv mitzuwirken.
DIHK und ZDH fordern deshalb zur Entlastung der Unternehmen als erste
Maßnahme, das Moratorium über die Aussetzung der Gebührenpflicht für
internetfähige Rechner zu verlängern.
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