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Studie: Grundschüler gehen schon häufig ins Internet
07.07.09 Nach einer aktuellen Studie gehen die Grundschüler, sofern ein
Internet-Anschluss vorhanden ist, mit schöner Regelmäßigkeit ins Internet.
Aber da es auch viele Internet-Seiten gibt, die nicht jungend- und
Kindergerecht sind, gibt es nun eine gemeinsame Empfehlung vom
Bundesfamilienministerium und dem Branchenverband Bitkom.
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Von den 11- bis 14-Jährigen nutzen 93 Prozent einen vorhandenen Internetzugang
im Elternhaus, im Alter von 15 bis 17 Jahren sind es sogar 99 Prozent.
Interaktive Online-Dienste zum Austausch mit Gleichgesinnten oder zur
Präsentation eigener Inhalte stehen hoch im Kurs. So nutzen 90 Prozent der 10-
bis 17-Jährigen Messaging-Dienste und ähnliche
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Kommunikationsmöglichkeiten. Jeder Zweite stellt eigene Fotos ins Netz, jeder
Vierte beteiligt sich an Diskussionsforen.
Viele Eltern nehmen das ernst und begleiten ihre Kinder aktiv im Internet. So
darf jeder zweite Nutzer zwischen 7 und 17 Jahren nur zeitlich begrenzt online
gehen. Fast genauso viele junge Surfer werden von ihren Eltern über rechtliche
Risiken im Netz aufgeklärt.
Grundsätzlich sollten beim Surfen aber einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen
werden:
- Jugendschutz-Filter sollte sofern vorhanden genutzt werden oder einen
Kinderschutz nachzurüsten. Ein solches Angebot gibt es etwa von der Initiative
"Ein Netz für Kinder", die unter anderem von der Bundesregierung und dem
BITKOM getragen wird.
- Einen sicheren Surfraum bietet spezielle Kinder- und Jugendportale an. So zum Beispiel das Portal www.FragFinn.de, das zur
Initiative "Ein Netz für Kinder" gehört.
- Eltern sollten mit ihren Kindern unbedingt über Erlebnisse im Internet
sprechen. Das hilft den Kindern, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu
prüfen.
- Medienerziehung sollte schon in den Lehrplänen der Grundschulen verankert
werden, damit alle Kinder frühzeitig lernen, sich sicher im Web zu bewegen.
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