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TÜV mit Tipps zur Passwortsicherheit
02.09.09 Wenn der TÜV sich auch um die Sicherheit unsere Passwörter sorgen
macht, dann scheint es wohl nicht so gut um selbige gestellt zu sein. Neben
dem Gebrauch aktueller Virensoftware und Firewalls müssen Nutzer ihr System
mit Passwörtern schützen. Doch der Umgang damit erfolgt meist laut dem TÜV zu
sorglos.
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Besonders unsicher sind Namen und Ausdrücke aus dem Lexikon. Nach Erfahrung
von TÜV Rheinland-Experten werden rund 80 Prozent der Kennwörter so gewählt,
dass sie leicht zu erraten oder technisch zu knacken sind. Daher können
Unbefugte ohne große Hürden zu überwinden, auf persönliche Informationen wie
Kontodaten oder vertrauliche Dokumente zugreifen.
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Bequemlichkeit bei der Passwortwahl ist fatal, denn Hacker können
automatisiert mehrere tausend Wort- und Zahlenkombinationen pro
Minute durchprobieren, erklärt der IT-Fachmann vom TÜV und rät, am besten
lange Kennwörter mit einer beliebigen Reihenfolge aus Buchstaben,
Zahlen und Sonderzeichen zu verwenden. Eine Möglichkeit, ein solches
Passwort zu generieren, besteht darin, die Anfangsbuchstaben der
Wörter eines Satzes aneinanderzureihen oder gleich einen kurzen Satz
mit Tippfehlern und Zahlen zu verwenden.
Schriftlich auf Papier verwahrt, können Passwörter nicht gehackt werden. Die
Zettel dann aber nicht einfach in die Schreibtischschublade oder unter die
Tastatur legen, sondern sicherheitshalber in einem Aktenordner
wegschließen. Zu jeder Anwendung, jeder Web-Seite und jedem
Konto gehört ein anderes Kennwort.
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