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Tüv-Tipp: Eigene E-Mail-Adresse nicht leichtfertig verbreiten
13.11.09 Zwei Drittel der E-Mail-Nutzer in Deutschland bekommen täglich
unerwünschte Post, sogenannte Spam-Mails. Das ergab der aktuelle Webmonitor
des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue
Medien.
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Der TÜV Rheinland empfiehlt, die eigene E-Mail-Adresse so sensibel wie eine
Geheimnummer zu behandeln. Die einfachste Möglichkeit, das Spam-Aufkommen zu
vermindern, ist nicht darauf zu reagieren.Dabei Bilder oder Links in
unerwünschten Mails nie anklicken. Wer viele Newsletter abonniert, sollte
dies grundsätzlich im Textformat tun. Denn in HTML-Mails können "Web-Bugs"
installiert sein. Diese 1x1-Pixel kleinen Bilder laden sich beim Öffnen der
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E-Mail automatisch nach. Und durch den so entstandenen Datenverkehr weiß der
Absender, dass die Adresse in Gebrauch ist und schickt noch mehr
Spam-Mails.
Internet-Nutzer sollten zudem genau überlegen, wo sie ihre
E-Mail-Adresse hinterlassen. Gewinnspiele, kostenlose Newsletter,
Forenanmeldungen oder gewisse Zugangssperren verlangen meist die
Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse. "Empfehlenswert ist
es, sich zwei unterschiedliche E-Mail-Accounts zuzulegen", rät
der Tüv. Einen für Privatmails, den anderen für Anmeldungen aller
Art.
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