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Umfrage: Kunden-Service bei Firmen ist gefragt
10.03.10 In den Zeiten der mitunter schwierigen und komplizierten Technik
zählt bei dem Kunden auch der Service. Besonders die Telefonanbieter haben in
den letzten Jahren aufgrund des Preisverfalls doch arg bei dem Service gespart
und werben daher nun auch gerne mit Service-Paketen und Kompetenz-Ansprechpartnern.
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Knapp vier von zehn Kunden haben das Gefühl, ihr Dienstleister sei an Lob und
Kritik nicht interessiert. Dabei haben Unternehmen gerade in Zeiten der
Digitalisierung bessere Möglichkeiten denn je, dem Kunden zuzuhören und seine
Meinung einzuholen. Doch zwei Drittel nutzen diese Möglichkeiten nicht
konsequent. Das sind Ergebnisse des Wettbewerbs "Deutschlands
kundenorientierteste Dienstleister 2010" der zum fünften Mal von Steria
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Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, Handelsblatt und ServiceRating
durchgeführt wurde.
Für die Wettbewerbssieger steht die Kommunikation mit den Kunden daher im
Mittelpunkt. Sie sind über vielfältige Kanäle zu erreichen. Deutlich stärker
als der Gesamtdurchschnitt der Wettbewerbsteilnehmer nutzen sie ihre
Online-Präsenz für umfassende Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten, bieten
interaktive Beratungstools an und erfassen das Kunden-Feedback.
Nehmen die Kunden mit den Wettbewerbsbesten Kontakt auf, so reagieren diese
prompt. Bei knapp 90 Prozent dieser Dienstleister ist ein Mitarbeiter der
telefonischen Hotline innerhalb von zehn Sekunden am Apparat. Damit schlagen
sie die Gesamtzahl der Wettbewerbsteilnehmer um Längen. Deutlich schneller
sind sie ebenfalls bei der Bearbeitung von E-Mails.
Die kundenorientiertesten Dienstleister verfügen ausserdem über ein
professionelles Beschwerdemanagement und kümmern sich sofort um eine Lösung
des Problems. 80 Prozent arbeiten mit einem umfassenden System der
Beschwerdestimulierung, das Kunden dazu bewegen soll, die von ihnen
wahrgenommenen Probleme gegenüber dem Unternehmen vorzubringen.
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