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Umfrage: Sorgsame Entsorgung der Alt-Handys in Deutschland
04.02.10 Die richtige Entsorgung von Alt-Handys erfolgt in der deutschen
Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom in der
Regel ohne Probleme. Dabei geben 13 Prozent aller Handy-Nutzer ihr altes Gerät
dem Händler oder Mobilfunkanbieter zurück und weitere 6 Prozent bringen es zu
einer Sammelstelle für Elektronikabfälle. Nur 4 Prozent aller Handy-Besitzer
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werfen ihr Gerät in den Hausmüll.
Ferner bietet alle Mobilfunkbetreiber ihren Kunden die Möglichkeit an, ihre
Altgeräte einfach per Post oder im nächsten Handy-Shop zurückzugeben. Aber
auch zwei Drittel aller alten Handys bleiben weiter im Gebrauch. 28 Prozent
aller Handy-Besitzer verschenken ihr altes Mobiltelefon an Familienmitglieder
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oder Freunde und 7 Prozent spenden es für einen guten Zweck. Fast jeder Dritte
hebt sein altes Gerät zunächst auf.
Nach der Umfrage sind Handys in Deutschland im Durchschnitt 2,5 Jahre
alt. Dabei haben ältere Nutzer, auch ältere die Handys, wohingegen die jüngere
Bevölkerungsschicht immer den aktuellen Handy-Modellen nachlaufen.
Entscheidet man sich zum Beispiel im Rahmen einer Neuanschaffung für die
Entsorgung des Altgeräts, darf es nicht in den Hausmüll geworfen werden. Das
ist laut Elektrogesetz verboten und kann ein Bußgeld kosten. Außerdem können
wertvolle Rohstoffe recycelt werden. Rund 80 Prozent der verwendeten
Materialien in einem Mobiltelefon können wieder aufbereitet werden.
Die einfachste Entsorgung erfolgt dabei im nächsten Handy-Shop oder bei der
Sammelstelle im Wertstoffhof oder Recyclinghof. Alte Handys können auch in den
kommunalen Abfallsammelstellen kostenlos abgegeben werden. Die Standorte der
Recyclinghöfe erfährt man bei der regionalen Stadtreinigung. Von dort gehen
die Geräte an die Hersteller oder Recyclingunternehmen, die für eine
umweltgerechte Entsorgung oder Wiederaufbereitung sorgen.
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