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Verbraucherzentrale übt Kritik an Verschlüsselung der Privaten im Kabelnetz
09.02.10 Während nun ab der kommenden Olympiade das ZFD und die ARD mit
frei empfangbarem HDTV an den Start gehen und das hochauflösende Fernsehbild auch in die
Kabelnetze eingespeist wird, kommen Nutzer der privaten Sender nicht so
einfach zu einem Fernsehbild.
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Die Verbraucherzentrale kritisiert die verschlüssselte Einspeisung der
Privaten Sender bei dem HDTV-Fernsehbildern. Während die öffentlich rechtlich
Sender einfach durch einen HD-fähigen Kabel-Receiver angeschaut werden können,
müssen bei dem HDTV der Privaten, spezielle Kabel-Receiver angeschafft
werden. Daher könnten die grade neu angeschafften Receiver wieder entsorgt
werden, weil diese nur für den Empfang unverschlüsselter HD-Sendungen geeignet sind.
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Weiterhin ist wahrscheinlich, dass RTL und ProSiebenSat.1 bei einer
Verbreitung im Kabel die gleichen Restriktionen sicherstellen wollen, die sie
schon bei der Verbreitung über die Satelliten-Plattform HD+ durchgesetzt
haben. Dazu gehört die Verwendung einer neuen Receiver-Generation, die aber
derzeit noch gar nicht auf dem Markt sind.
Die grossen Privatsender wollen den Einstieg in die HD-Verbreitung nutzen, den
heimischen Umgang mit ihren Sendungen zu kontrollieren. Bei der HD-Verbreitung
über Satellit beispielsweise lassen RTL und Co. zwar eine Aufzeichnung per
Festplattenrekorder zu, blockieren aber durch entsprechende Signale den
schnellen Vorlauf, um somit ein Überspringen von Werbeblöcken zu
verhindern.
In unserem Preisvergleich haben wir eine grosse Übersicht an
HD+ fähigen Satelliten Receivern,
damit die Privatsender in HDTV empfangen werden können. Für Kabel-Kunden gibt
es bisher noch keine frei verfügbaren Geräte am Markt.
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