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Verbraucherzentrale: Elektrosmog durch Smartphones droht --HTC Desire HD strahlungsarm

  • 13.08.11 Die Smartphones sind rund um die Uhr an und dienen oftmals als Schnittstelle zur mobilen Kommunikation rund um die Uhr, auch an der Schlafstelle. Da diese Geräte dann weiterhin Mobilfunkstrahlen aussenden, sind die Nutzer auch den elektromagnetischen Wellen ausgesetzt. Unsere Tipp ist daher einfach, das Gerät in den Flugzeugmodus zu versetzen. Wecker und
    sonstige interne Funktionen funktionieren dabei weiterhin, aber es werden keine Mobilfunkstrahlen mehr ausgesendet und obendrein wird der Akku geschont.

    Der Verbraucherzentrale NRW weist ebenfalls auf die Funkwellen der mobilen Alleskönner hin. Ob die elektromagnetischen Wellen dem Menschen gefährlich werden können, ist nicht abschließend geklärt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte Handy-Strahlung kürzlich als möglicherweise krebserregend ein.

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    Die Verbraucherschützer empfehlen möglichst strahlungsarme Smartphones zu nutzen. Dabei sollten die Grenzwerte beachtet werden. Wie hoch die Strahlung des Smartphones ist, kann der Nutzer am SAR-Wert erkennen. Dieser Wert gibt an, wie viel Strahlungsenergie vom Körper aufgenommen wird. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei zwei Watt pro Kilogramm. Empfehlenswert sind jedoch Werte unter 0,6 Watt pro Kilogramm.

    Dieses Kriterium erfüllen nach einer Erhebung der Verbraucherzentrale NRW allerdings nur knapp 20 Prozent der im Handel erhältlichen Geräte bekannter Handyhersteller. Strahlungsarme Mobiltelefone finden Interessenten über die so genannte SAR-Werte-Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz im Internet unter www.bfs.de/elektro. Dabei hat zum Beispiel das aktuelle iPhone 4 Modell einen SAR Wert von 0,93 und zählt nicht mit zu den strahlungsärmsten Geräten. Das strahlungsärmste Android Smartphone ist mit das HTC Desire HD mit 0,468 SAR.

    Ferner empfehlen die Verbraucherschützer, das Smartphone erst ans Ohr zu bringen, wenn sich eine Verbindung aufgebaut hat. Lassen sich Dauergespräche nicht umgehen, sollten Nutzer nach einigen Minuten zum anderen Ohr wechseln, um eine einseitige Belastung zu vermeiden. Auch schützt bei den Dauertelefonierern ein Head-Set. Die Intensität der elektromagnetischen Wellen nimmt bereits in wenigen Zentimetern Entfernung von der Handy-Antenne deutlich ab.

    Ferner ist eine gut Verbindung zu empfehlen. Ist der Empfang gut, muss das mobile Gerät nicht mit voller Leistung senden, die Strahlung sinkt also. Die Metallkarosserie eines Autos reflektiert jedoch die Funkwellen und verstärkt sie. Das gilt auch für Telefonate im Keller, in der Garage oder im Zug.

    In unserem Preisvergleich bekommen Sie auch eine grosse übersicht an Headsets für Handys. und im Smartphone-Preisvergleich gibt es jede Menge strahlungsarme Geräte.


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