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Apple iOS 13.6.1 Version Update: Neues iOS Update für Fehler und Corona Warn App

• 14.08.20 Vor einem Monat hatte Apple iOS 13.6. veröffentlicht. Nun gibt es eine neue Aktualisierung des mobilen Betriebssystems mit dem Update auf iOS 13.6.1. Diesmal behebt Apple einige Fehler. Immerhin kann man mit iOS 13.6 das iPhone zum digitalen Autoschlüssel machen. Mit dem neuesten Update soll auch die Corona Warn App besser unterstützt werden.

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Apple iOS 13.6.1 Version Update: Neues iOS Update für Sicherheitslücken und Corona Warn App

So gab es Meldungen über ein Problem bei der Temperatursteuerung, welches mit dem neuesten Update behoben sein soll. Auch gab es bei einigen Apple Nutzern berichte über eine Grünfarbung bei den Display.

Apple iOS 13.6.1 Version Update: Neues iOS Update für Sicherheitslücken und Corona Warn App
Apple iOS 13.6.1 Version Update: Neues iOS Update für Sicherheitslücken und Corona Warn App --Bild: Apple

Auch für die Corona Warn App gibt es Verbesserungen. So wurde bei iOS 13.6.1 ein Problem gelöst, bei dem Begegnungsmitteilungen für einigen Benutzer deaktiviert werden konnten.

Die beiden großen Smartphone Konzerne Apple und Google hatten zuvor die Smartphone-Standortbestimmung für die Corona-App ausgeschaltet bei der Erkennung von Bluetooth-Signalen. Allerdings halten einige Entwickler der Apps die GPS-Daten aber für wichtig.

So wollten Apple und Google bei ihrem gemeinsamen Kontaktverfolgungssystem zur Warnung und Rückverfolgung von Corona Virusinfektionen die Standortbestimmung abschalten, und entsprechen damit der Forderungen nach der Datensparsamkeit.

Corona Warn App: App hat oftmals nicht funktioniert --Fehler bei iPhones und Android

Dabei räumen die Entwickler die Probleme sogar ein und sehen die Fehler bei Apple. Die Informatiker werfen der Telekom und SAP aber unzureichende Test vor. Diese Fehler sind grob fahrlässig bei einer Gesundheitsapp, lautet hier das Fazit.

Nach Recherchen von tagesschau.de funktioniert auf vielen iPhones die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Nutzerinnen und Nutzer wurden teilweise über Wochen nicht über die App informiert, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht. SAP, das die App zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt hat, räumte den Fehler ein.

"Da gibt es Probleme, und ich hoffe ganz stark, dass die entweder sehr, sehr schnell beseitigt werden oder wir einen wirksamen Workaround finden, (...) um trotzdem die Funktionalität auf die Beine zu stellen", sagt Thomas Klingbeil, der Software-Architekt der Corona-Warn-App bei SAP gegenüber tagesschau.de.

Ein ähnliche Problem gibt es auch bei Android Smartphones. Auch hier läuft die App oftmals nicht im Hintergrund, wie die Bild Zeitung berichtet.

Das Problem liegt bei beiden Systemen daran, dass wenn die Corona-Warn-App nicht sichtbar auf dem Bildschirm ist, soll diese im Hintergrund weiterlaufen und Daten aktualisieren.

iOS 13.6.1 erfolgt oftmals automatisch

Apples neuestes iOS 13.6.1 erfolgt bei aktivierter Option "Automatische Update" ohne zutun des Nutzers. Man kann aber auch alternativ das neue Update in den Einstellungen unter "Softwareupdate" manuell installieren.

Apple iPhone Warnung: Bundesamt warnt vor Einsatz von iOS-App Mail

Schon am Jahresanfang haben wir vor Apples iPhones im Sicherheitsbereich gewarnt, da es immer wieder Hinweise auf einen Datenzugriff auf iPhones in der Vergangenheit gab. Wir gingen sogar davon aus, dass iPhones von Redakteuren betroffen waren.

In einem Blogeintrag berichtet das US-IT-Sicherheitsunternehmen ZecOps über ihren Fund. Dabei genügt es eine manipulierte E-Mail, mit der auf allen iPhones vorinstallierten Mail-App, zu öffnen.

Sicherheitslücke nach Update nicht mehr vorhanden

So berichtet nun das US-IT-Sicherheitsunternehmen ZecOps, dass die in älteren Versionen bestehenden Schwachstellen nach der Installation von iOS 13.5 oder 12.4.7 geschlossen worden sind. Dabei wurden in der Vergangenheit gezielte Angriffe auf Firmen sowie Einzelpersonen festgestellt.

Die iOS-App "Mail" ist auf allen iOS-Versionen rückwirkend bis iOS 6 von zwei schwerwiegenden Sicherheitslücken betroffen. Angreifern ist es dadurch möglich, durch das Senden einer E-Mail das betreffende iPhone oder iPad zu kompromittieren.

Damit ist potentiell das Lesen, Verändern und Löschen von E-Mails möglich. Ob darüber hinaus weitere schädliche Aktivitäten für erfolgreiche Angreifer möglich sind, ist Gegenstand weiterer Prüfungen.

Schwachstellen sind sehr kritisch

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schätzt diese Schwachstellen als sehr kritisch ein. Für die insgesamt zwei Schwachstellen stehen bislang keine Patches zur Verfügung. Medienberichten zufolge werden die Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt. So lange keine entsprechenden Patches zur Verfügung stehen, sollten Anwender die App "Mail" unter Apple iOS deinstallieren oder alternativ die mit dieser App verknüpften Accounts deaktivieren.

"Das BSI schätzt diese Schwachstellen als besonders kritisch ein. Sie ermöglicht es den Angreifern, weite Teile der Mail-Kommunikation auf den betroffenen Geräten zu manipulieren. Es steht zudem aktuell kein Patch zur Verfügung. Damit sind Tausende iPhones und iPads von Privatpersonen, Unternehmen und Behörden akut gefährdet. Wir sind im Austausch mit Apple und haben das Unternehmen aufgefordert, hier schnellstmöglich eine Lösung zur Sicherheit ihrer Produkte zu schaffen.", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Beim iOS 13 reicht schon der reine Empfang einer schädlichen Mail aus, um die Schwachstelle auszulösen. Ab iOS 12 abwärts muss die E-Mail geöffnet werden.

Apples iOS 13.5 mit Problemen beim App-Start

Wer aber meint, dass es keine Problem mit dem neuen Apple Update gibt, sollte vielleicht vorsichtig sein. So berichten Nutzer nach der Installation von iOS 13.5 und iPadOS 13.5 von Problemen mit dem Starten von Apps.

Dabei geht es wohl um Anwendungen mit der Cloud-Familienfreigabe. Diese lassen sich auf den den Geräten nicht mehr starten. Die Nutzer werden aufgefordert die App im App Store neu zu kaufen. Dieses ist für den Käufer dann schon sehr ärgerlich. Diese App-Probleme kann man online auf 9to5Mac nachlesen.

Apple Hack beim FBI
iOS auf den iPhones ist oft angreifbar -Bild: Apple

Apples iPhone Daten werden verschlüsselt

Bislang werden sensible Daten auf den iPhones verschlüsselt und können daher oftmals nicht ohne die Sicherheitssperren wie Passwort, Face ID oder Touch ID entschlüsselt werden. Bislang war das Militär erfolglos beim Zugriff auf die geschützten Daten, wie es Anfang Januar unter Berufung auf informierte Personen hieß. Umgekehrt, kann man daher den Schluss ziehen, dass Apple schon viel für die Datensicherheit getan.

Bislang hatte allerdings es Apple wiederholt abgelehnt, so genannte Hintertüren in der Verschlüsselung einzubauen. Daher scheint es offensichtlich, dass sogar der Hersteller Apple nicht mehr auf die Daten zugreifen kann. Dieses wäre sicherlich erwähnenswert, denn bislang konnte Apple nicht gerade mit der Datensicherheit bei den iPhones glänzen.

Auch konnte man in der Vergangenheit immer wieder Jailbreaks bei den iPhones durchführen. Allerdings ist dieses schon recht selten geworden. Bei den Jailbreaks werden immer wieder Software-Fehler im Betriebssystem genutzt, um mittels Root-Rechten das iPhone manipulieren zu können, und natürlich um alles an Daten Auslesen zu können.

CES 2020: Apple stellt klar, FBI darf nicht auf Daten Zugreifen

So hatte die Datenschutz-Chefin des iPhone-Konzerns auf der Technik-Messe CES am Dienstag sich von den Forderungen des FBIs nach Datenzugriffen auf ein iPhone distanziert.

Apples Datenschutz-Chefin, Jane Horvath, sprach dabei auf der CES 2020 auf einer Podiumsdiskussion mit der Facebook-Kollegin Erin Egan. Dabei ging es natürlich um den Datenschutz. Zumal Facebook immer wieder seit Jahren der Datenschützer im Fokus steht.

Apple will nicht geholfen haben

Apple hatte sich in der Vergangenheit geweigert, den US-Ermittlern bei der Entsperrung des iPhones vom getöteten US-Terroristen Syed Rizwan Farook zu helfen. In einem Schreiben der US-Staatsanwalt wurde dem Gericht mitgeteilt, dass die Entsperrung des iPhones vom US-Terroristen Syed Rizwan Farook nun erfolgreich war. Allerdings wird nicht beschrieben, unter welchen Umständen der Hack erfolgreich war.

Ob damals Apple doch geholfen hatte, darüber kann nur spekuliert werden. Immerhin gab es eine richterliche Anweisung, dass Apple das iPhone entsperren soll. Auch interessant ist die Feststellung, dass Apple nicht einfach behauptet hatte, dass die Sicherheit so gut ist, dass das iPhone nicht nach derzeitigen technischen Möglichkeiten zu entsperren ist. Immerhin wäre dieses nach den derzeitigen Verschlüsselungsmethoden, laut dem Tarifrechner.de Chefredakteur Dipl. Inform. Martin Kopka möglich. Wie es scheint, weiß Apple daher wohl von versteckten Hintertürchen.

Aufgrund der erfolgreiches Hacks in der Vergangenheit, muss nun davon ausgegangen werden, dass die Daten auf den aktuellen iPhones weiterhin nicht sicher sind und daher ein erhebliches Sicherheitsrisiko besteht, das bei einem Verlust des iPhones auch die Daten erfolgreich ausgelesen werden können.

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