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Bundesnetzagentur Stellungnahme zu Vodafone Störungen bei der Polizei SH

• 05.02.20 Die Bundesnetzagentur hat mittlerweile sehr schnell reagiert. Dabei haben wir eine Anfrage an die Bundesnetzagentur aufgrund unseres gestrigen Artikels über die Telefonstörungen bei der Polizei in Schleswig Holstein gemacht. Dabei sollen die laufenden Verträge mit Vodafone nicht verlängert werden, da das Ministerium für Digitalisierung mit dem Umgang der Störungen nicht zufrieden ist.

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Bundesnetzagentur Stellungnahme zu Vodafone Störungen bei der Polizei SH

Das erfreuliche ist, dass es keine Störungen bei den Notrufnummern 110 und 112 gab. So stellte die Bundesnetzagentur fest, dass diese Notrufnummern im Schleswig Holstein nicht über Vodafone laufen.

Bundesnetzagentur Stellungnahme
Vodafone Störungsbild am 28.01.2020 -Bild: Allesstörungen.de

Ferner fällt das Polizei- und Rettungswesen in der Bundesrepublik Deutschland grundsätzlich in die Zuständigkeit der Bundesländer. Damit interpretieren wir auch, dass die Notfallrufnummern unter der Zuständigkeit der Bundesländer fallen.

"Eine Beeinträchtigung der durch die Bundesnetzagentur festgelegten technischen Anforderungen von Notrufverbindungen ergab sich aus den Störungen nicht, da Notrufanschlüsse in Deutschland derzeit nicht durch Vodafone bereitgestellt werden., so der Pressesprecher Michael Reifenberg von der Bundesnetzagentur.


Vodafone Störungen: Polizei SH trennt sich nach Pannenserie von Vodafone

Bei den Störungen im Vodafone Telefonnetz waren im letzten Jahr auch die Polizei und deren Dienststellen im Norden Deutschlands betroffen. So gab es Ausfälle zwischen dem 8.und 20 November bei den diversen Polizei Dienststellen im Land Schleswig Holstein. Besonders ärgerlich ist, dass wenn man nicht die Notrufnummern 110 oder 112 wählt, sondern direkt die Dienststellen im Notfall. Ist diese nicht erreichbar, kann das dann mitunter fatale Folgen haben.

Laut den Lübecker Nachrichten gab es im letzten Jahr 67 Großstörungen durch Vodafone bei der Polizei. Laut dem Ministerium für Digitalisierung war der Umgang der Störungen nicht zur Zufriedenheit des Landes.

Auch hinkt Vodafone bei der Modernisierung von Telefonanlagen bei der Polizei im Norden hinterher. So wurden im letzten Jahr erst rund 100 von 530 Liegenschaften vom ISDN-Anschluss auf einen modernen IP-Anschluss umgestellt.

Durch die Probleme mit Vodafone will das Land Schleswig Holstein nun die Verträge zum 31.Dezember 2020 auslaufen lassen. Bislang gab es eine Option auf Vertragsverlängerung, welche das Land wohl nun nach ersten Angaben nicht mehr in Anspruch nehmen wird.

Immerhin hat Vodafone bei den Störungen reagiert, und einen neuen Server für Kommunikation eingerichtet. Da es letzte Woche im Norden zu einem Vodafone Ausfall kam, worüber wir auch berichtet haben, ist dieser Ausfall vielleicht durch die Wartungsarbeiten am Vodafone Netz erfolgt. Der Ausfall dauerte auch nur rund 1,5 Stunden.

Vodafone Eilmeldungen über Störungen auch online

Ein Übersicht über Vodafone Eilmeldungen gibt es auch online. Leider werden hier bedauerlicherweise, wie wir nun feststellen konnten, nicht zeitnah die Störungen aufgelistet. Auch wurden die Störungen bei der Polizei im Norden in der Vergangenheit nicht erwähnt, da dieses für die öffentliche Sicherheit doch mitunter enorm wichtig ist.

Geplante Notfall App vom Bund ab dem Jahr 2020

Derzeit wird bei einem Notfall die Nummern 110 oder 112 gewählt. Das soll sich laut der Augsburger Zeitung ab dem Jahr 2020 ändern. So soll es eine neue Notruf-App geben. Dieses ist der Ergebnis einer Anfrage an das Bayerische Innenministerium. Diese App soll dann für Tablets und Smartphones nutzbar sein.

Dabei soll auch bei einem Notruf direkt der Standort der Notrufzentrale gemeldet werden. Derzeit gibt es bei den Mobilfunkprovider Vodafone, Telekom und O2 das neue Notrufsystem AML (Advanced Mobile Location), das eine genaue Ortung von Hilfesuchenden erlaubt und im Ernstfall Leben retten kann. Dazu reicht es, wenn man den Notruf 112 wählt. Von der neuen Technik profitieren grundsätzlich alle Kunden von O2, Vodafone und der Telekom, welche ein Android System benutzen. Gegen Ende des letzten Jahres gibt es auch eine Unterstützung bei Apples iOS13 beim Notruf 112.

Die Förderungen und Planungen der App haben dabei schon im Jahr 2017 begonnen. "Bislang kann man einen Notruf ausschließlich über die Notrufnummern 110 und 112 absetzen. In Zeiten von Smartphones und Apps ist das nicht mehr zeitgemäß", sagte die damalige Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries zur Entwicklung der App.

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