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Corona Warn App: 100 Tage Corona Warn App --Spahn sieht ein Erfolg anhand der Download-Zahlen

• 24.09.20 Die Corona Warn App gibt es nun die ersten 100 Tage. So gab es dabei immer viele Probleme mit den Messungen und Warnungen, auch fühlten sich viele Senioren von der Warn App ausgegrenzt. Nun bezeichnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) 100 Tage nach der Einführung der Warn App einen "festen Bestandteil des Pandemie-Alltags" und lobt sie aufgrund der Download-Zahlen mit aktuell 18,2 Mio. Downloads. Auch appelliert die Bundesregierung anhand steigender Corona-Infektionszahlen an die Bundesbürger, die Corona-Warn-App stärker zu nutzen.

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Corona Warn App: 100 Tage Corona Warn App --Spahn sieht ein Erfolg anhand der Download-Zahlen

Zuletzt gab es dann auch noch bei den Apple iPhones erhebliche Probleme. Seit dem Monatsanfang gibt es bei Apple mit iOS 13.7 eine Opt-in-Unterstützung für Covid-19-Benachrichtigungen ohne die Corona Warn App zu nutzen. Allerdings hat diese Version nun Probleme mit der echten Corona Warn App bei der Risiko-Berechnung.

Corona Warn App: 100 Tage Corona Warn App --Spahn sieht ein Erfolg anhand der Download-Zahlen
Corona Tracing App: 18,2 Mio. Downloads --Merz bezeichnet
Corona-Warn-App weitgehend als Flopp -Bild: RKI

Immerhin feiert nun Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die App als Erfolg anhand der Download-Zahlen. Allerdings gibt es keine belastbaren Aussagen über den tatsächlichen Einsatz, sondern nur Schätzungen. Viele Nutzer haben dabei zum Beispiel die App wieder deinstalliert oder haben die Blutooth Funktion aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.

Ferner unterstrich Spahn zugleich, dass die App kein Allheilmittel sei, aber ein wichtiges Instrument, das die Arbeit der Gesundheitsämter ergänze.

"Bisher hätten mehr als 18 Millionen Nutzer die App auf ihr Smartphone heruntergeladen - das sei außerordentlich viel", sagte Kanzleramtschef Helge Braun in Berlin. Im europäischen Ausland ist die Apo 400.000 mal heruntergeladen worden. Daher wird die App 100 Tage nach ihrem Start vom Minister als "große Erfolgsgeschichte" gefeiert.

Corona Warn App: Merz bezeichnet Corona-Warn-App weitgehend als Flopp

Die vielen Probleme bei der Corona-Warn-App stimmen den Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz, Friedrich Merz, ziemlich kritisch So hat Merz nun Kritik an der Corona-Warn-App geäußert.

Dabei findet der Politiker Merz es gut, dass in Deutschland solch eine App entwickelt worden sei. Aber die App sei "weitgehend ein Flopp". Dieses sagte der CDU Mann bei einer Veranstaltung der Jungen Union Niedersachsen in Hildesheim. Auch sollten Deutschland und Europa mehr digitale Anwendungen wie etwa Videokonferenz-Software entwickeln, um nicht von Anbietern in den USA und China abhängig zu sein.

Corona Warn App: Verträge mit Telekom liegen öffentlich vor --10.000 Neuinfizierte wurde angenommen

Bei "Frag den Staat" kann man nun die Telekom Verträge nachsehen, welche die Telekom bei der Corona Warn App abgeschlossen hat. Auch sind die SAP Verträge und die Abstimmungsvereinbarung online. Bei letzterem geht es um die Geheimhaltung und die Abnahme und Prüfung der Software.

Dabei geht aus einem Vertrag zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und der Telekom, hervor dass man bei der Telekom von bis zu 25 Millionen Nutzern ausgegangen ist. Dabei ist auch von einem grossen Datenvolumen ausgegangen. So könnte jedes Smartphone dabei im Mittel einen monatlichen Traffic von 264 MByte für die App erzeugen, welches wiederum in der Spitze eine Last von 48 Gigabit pro Sekunde für das Netzwerk bedeuten würde. Hierbei ist die Telekom speziell für die Netzwerkanbindung verantwortlich.

Tatsächlich zeichnet sich laut den Informatikern eine Datensparsamkeit bei der Corona Warn App aus, welche im sich im nachhinein nun wegen der vielen Fehlfunktionen der Corona Warn App und der schlechten Akzeptanz in der Bevölkerung erklären lässt.

So hat die Telekom Berechnungen angestellt, dass täglich 10.000 Neuinfizierte ihre Schlüsseldaten auf die Server hochladen. Das ergebe dann ein Datenvolumen von 9,15 Megabyte am Tag beim Download.

Bislang liegt erfreulicherweise die Zahl der Nutzer als auch die Zahl der Neuinfizierten deutlich unter dieser Prognose. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Zahl der App-Downloads derzeit bei 18,2 Millionen, davon entfallen 9,7 Millionen auf Android-Geräte und 8,5 Millionen auf Apple-Geräte.

Dabei gab es erst 3.613 Teletans zur Verifizierung. Laut der Telekom Hochrechnung würden es schon ein paar Millionen sein. Dabei gab es seit dem Start der App rund 80.000 Neuinfektionen.

Apple Problem mit der Corona Warn App

Apple war noch nie in den letzten Jahren in der Lage eine fehlerfreie iOS Version auf dem Markt zu bringen, wie unsere regelmäßige Berichterstattung zeigt. Immerhin haben immer weniger Nutzer nach den Apple Update Desasters der letzten Jahren eine neue iOS Version installiert.

Zuletzt berichteten die Entwickler der Corona Warn App von einem Fehler in der Risiko Berechnung bei Apples iOS 13.7.

So haben die Entwickler bei der Corona-Warn-App ein Problem im neuen Apple-Betriebssystem iOS 13.7 festgestellt. Es bezieht sich auf die Ermittlung der Risikowerte. Unter Apples neuer Firmware kann es zu irreführenden Risiko-Berechnungen kommen. In der App wird einigen Nutzern unter Umständen ein höheres Risiko angezeigt als sie tatsächlich hatten.

So haben mittlerweile die Entwickler die Ergebnisse ihrer Tests zur weiteren Fehleranalyse an Apple übermittelt.

Apple mit iOS 13.7 und neues Android --Updates für Covid-19 Benachrichtigungen ohne Corona Warn App

Mit den neuen Updates gibt es nun auch die Möglichkeit auf Covid-19 Benachrichtigungen ohne die deutsche Corona Warn App zu reagieren. Allerdings gibt es in vielen Ländern auch keine Warn-App, so dass die neuen Systeme von Apple und Google hier die Nutzer unterstützen.

Google wird die neue Tracking Technologie in den kommenden Tagen mit einer Aktualisierung für Android ab der Version 6 veröffentlichen. Bei Apple gibt die es die Funktion mit der neuen Firmware iOS 13.7. Die Funktionen sind dabei standardmäßig ausgeschaltet. Allerdings handelt es sich hier um Tracking Funktionen im System von Google und Apple, so dass man wohl Daten wie Kontakte und Standorte weitergibt. Bei Google funktioniert die Corona Warn App nur mit Bluetooth und eingeschalteter Standortübermittlung.

Zuletzt gab es Verbesserungen für die Corona Warn App beim iOS 13.6.1. Hier wurde ein Problem gelöst, bei dem Begegnungsmitteilungen für einigen Benutzer deaktiviert werden konnten.

Die beiden großen Smartphone Konzerne Apple und Google hatten zuvor die Smartphone-Standortbestimmung für die Corona-App ausgeschaltet bei der Erkennung von Bluetooth-Signalen. Allerdings halten einige Entwickler der Apps die GPS-Daten aber für wichtig.

So wollten Apple und Google bei ihrem gemeinsamen Kontaktverfolgungssystem zur Warnung und Rückverfolgung von Corona Virusinfektionen die Standortbestimmung abschalten, und entsprechen damit der Forderungen nach der Datensparsamkeit.

Mit der neuen Betriebssystemversion iOS 13.7 lässt sich auf dem iPhone die Exposure Notification API auf eine weitere Weise nutzen. Hier können Nutzer die Kontaktverfolgung ohne eine App aktivieren. Wer dann allerdings infiziert ist, muss weiterhin die Corona Warn App zur Meldung nutzen. Immerhin kann man sich so die 20 Millionen Euro teure Corona Warn App sparen.

Dazu berichtet Apple, dass man mit iOS 13.7 sich für das Covid-19-Benachrichtigungssystem entscheiden, ohne die App herunterladen zu müssen.

Corona Warn App: App hat oftmals nicht funktioniert --Fehler bei iPhones und Android

Dabei räumten die Entwickler die Probleme sogar ein und sehen die Fehler bei Apple. Die Informatiker werfen der Telekom und SAP aber unzureichende Test vor. Diese Fehler sind grob fahrlässig bei einer Gesundheitsapp, lautet hier das Fazit.

Nach Recherchen von tagesschau.de funktioniert auf vielen iPhones die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Nutzerinnen und Nutzer wurden teilweise über Wochen nicht über die App informiert, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht. SAP, das die App zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt hat, räumte den Fehler ein.

"Da gibt es Probleme, und ich hoffe ganz stark, dass die entweder sehr, sehr schnell beseitigt werden oder wir einen wirksamen Workaround finden, (...) um trotzdem die Funktionalität auf die Beine zu stellen", sagt Thomas Klingbeil, der Software-Architekt der Corona-Warn-App bei SAP gegenüber tagesschau.de.

Ein ähnliche Problem gibt es auch bei Android Smartphones. Auch hier läuft die App oftmals nicht im Hintergrund, wie die Bild Zeitung berichtet.

Das Problem liegt bei beiden Systemen daran, dass wenn die Corona-Warn-App nicht sichtbar auf dem Bildschirm ist, soll diese im Hintergrund weiterlaufen und Daten aktualisieren.

Verbesserte Laboranbindeung geplant

So sollen nun die Nutzer der App Testergebnis nach der Registrierung ihres QR-Codes direkt auf ihr Smartphone erhalten. Dieses war eigentlich zum Start der App schon so geplant gewesen. Die dafür notwendige technische Anbindung der Labore muss erst mal realisiert werden.

Zum Start der App waren dies 15 Prozent. Das QR-Code-Formular soll nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im Laufe des Monats flächendeckend zur Verfügung stehen. Hier gibt es nun aktuell einen Streit bei den Akteuren.

Dabei soll es zukünftig mit den teleTANs und QR-Codes zwei Möglichkeiten der Verifizierung eines Testergebnisses geben. Sollte ein QR-Code verloren gehen, können Nutzerinnen und Nutzer mit Hilfe einer teleTAN ihr Testergebnis in der App eintragen.

Informatiker kritisiert Desaster bei der Corona Warn App Entwicklung

So gibt es derzeit eine Liste von mehreren hundert Meldungen auf den Entwickler Seiten bei Android. Auch bei Einsatz auf einem iPhone ist die Liste schon bei mehrere hundert Meldungen. Zuletzt gab es in der Summe rund 1250 Meldungen. Hier ist nun auch anzumerken, dass die Entwickler alte Meldungen mittlerweile löschen. Damit wird die Anzahl der Meldungen natürlich reduziert. Immerhin nimmt man damit das Risiko in Kauf, dass schon geschilderte Probleme aus der Vergangenheit wieder auftauchen und neu aufgearbeitet werden müssen.

Laut unserem Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner und Informatiker, Dipl. Inform. Martin Kopka, ist dieses ein Desaster.

"Da es sich hier um eine Gesundheitsapp handelt müssen erhebliche Standards bei der Entwicklung eingehalten werden, da die Bloßstellung von Nutzern droht. So darf die Anzahl der Fehler im Programm-Code nur das technische Minimum erreichen, welches man mit modernen Methoden der Software-Testmethoden im Programm-Code machen kann. Daher gibt es hier erhebliche Defizite bei der Entwicklung", so Dipl. Inform. Martin Kopka."Daher droht hier nun der Verdacht der Kumpanei und dem schnellen Geldverdienen zwischen dem Gesundheitsminister Spahn und den Entwicklerkonzernen, da der Auftrag nicht über eine Ausschreibung vergeben wurde".

Forderung nach Corona App Gesetz nicht unklug wegen fehlerhaftem Programm-Code

Durch eine mangelhafte und fehlerhafte Programmierung bei der Corona Tracing App, können Nutzerdaten mitunter ausgespäht werden und so Nutzer zu Schaden kommen. So werden bei der Software-Entwicklung entsprechende Software-Testmethoden eingesetzt, um die Fehlerzahl im Programm-Code zu reduzieren. Allerdings gibt es nie 0 Programmier-Fehler.

"Überlicherweise muss man bei einem hohen Entwicklungs-Standard bei der Verwendung von gängigen Software-Testmethoden in nebenläufigen und sequentiellen Systemen von 5 Fehlern pro 1.000 Zeilen Code ausgehen. Bei sicherheitsrelevanten Systemen sollten es nicht mehr als 0.5 Fehler pro 1.000 Zeilen Programm-Code sein", so der Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Da es gerade viele Fehlerquellen bei der Verwendung der Bluetooth-Schnittstelle bei den WLAN-Chips gibt, sollte man auch über eine Haftung reden müssen. Dieses wäre ideal per Gesetz zu regeln und man würde zusätzliches Vertrauen in der Bevölkerung für den App Einsatz schaffen.

Corona Tracing App: Grüne Justizminister fordern weiterhin Gesetz für Corona App

Vor einigen Wochen hatten Die Grünen schon mal ein Gesetz für die Corona App gefordert. Nun setzen sich die grünen Justizminister in vier Bundesländern erneut dafür ein. Dabei geht es um eine gesetzliche Grundlage für die geplante Corona Tracing App der Bundesregierung, welche aktuell durch die Telekom und SAP entwickelt wird. Durch das Corona App Gesetz sollen mögliche Benachteiligungen für Personen verhindert werden.

Es besteht die Möglichkeit, dass Behörden, Firmen und Kommunen die Corona Tracing App als Einlasskontrolle benutzen, um zur Arbeit, ins Kino, an den Strand oder an sonstigen Plätzen zu gelangen, so der Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Daher ist der Forderungen der Grünen durch die Justizminister auch nicht unbegründet.

Daher gibt es nun online ein Positionspapier von Katja Meier (Sachsen), Dirk Adams (Thüringen), Dirk Behrendt (Berlin) und Till Steffen (Hamburg).

Mit dem Gesetz sollen Personen bei der Nicht-Benutzung der App nicht benachteiligt werden. Dieses gilt auch für Personen die kein Smartphone bei sich führen. So sollen Im Falle einer Benachteiligung Betroffene eine "Unterlassungs- und Beseitigungs- sowie Schadensersatzansprüche" bekommen.

Immerhin könnten Firmen hier neue Regelungen in den AGBS vereinbaren. Diese würden mit dem neuen Corona Gesetz dann nicht mehr erlaubt sein.

Corona Warn App Analyse
Geschätzte 4900 infizierte Personen im Corona Warn App System -Bild: Google Play

Geschätzte 4900 infizierte Personen im Corona Warn App System

Bei Github macht sich derzeit ein Entwickler die Mühe, die Daten in der Corona Warn App genauer zu analysieren. So werden mit der Statistischen Analyse der täglichen Diagnoseschlüssel der offiziellen deutschen COVID-19 Tracing-App ausgewertet.

So gibt es derzeit geschätzte 4900 (Stand 21.09.2020 8 Uhr) infizierte Personen im System. Am 14.9 waren es 3700 gemeldete Fälle. Dabei gibt es ein echtes Verhältnis von 4 bis 5 Prozent zu der infizierten Zahl vom RKI und den Meldung im System. Dabei werden auch die per Hotline ausgegebenen TeleTANs aufgeführt. So übermitteln nur rund 20 Prozent der Nutzer nicht ihre Ergebnisse, was aber nur eine Schätzung ist, da die Zahlen nicht belastbar sind.

Nutzer mit ausländischen Smartphones können App herunterladen

Die Nutzer können nun die Corona Warn App in weiteren zehn europäischen Ländern runter laden, teilte das dafür verantwortliche Robert Koch-Institut am Donnerstag mit. So ist die App nun in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, die Tschechische Republik, Polen und Dänemark sowie außerdem Bulgarien und Rumänien verfügbar.

Damit kommt das Robert Koch-Institut der Kritik nach, dass man die App nicht installieren kann, wenn man auf seinem Smartphones nicht einen deutschen App-Store installiert hat.

Google Play Store mit 5 bis 9 Millionen Downloads bei 18,2 Millionen Gesamtdown-Loads

Die letzte Meldung vom RKI, am heutigen 21.September, lauten 18,2 Millionen Downloads bei der Warn App. Die tägliche Aktualisierung hat das RKI mittlerweile von ihrer Homepage entfernt, da diese Zahlen schon lange nicht mehr schlüssig waren.

Im Google Play Store gibt es derzeit die App Version 1.0.4, Stand 21.09.2020 8 Uhr, die Meldung über die Anzahl der heruntergeladen Corona Warn App von über 5 Mio. Das bedeutet, es haben sich 5 bis 9 Millionen Nutzer die App runtergeladen. Wenn es mehr als 10 Mio. Downloads gibt, wird es eine "10.000.000+ Anzeige" geben. Daher müssten es laut dem RKI aus dem Apple Store dann 6 bis 11 Millionen Downloads geben.

Anhand eines PDF Dokumentes vom RKI sollen aber die Downloadzahlen im Apple Store tatsächlich so hoch sein und liegen bei 8,5 Millionen Downloads. Zur Erinnerung, es gibt in Deutschland nach Schätzungen keine 30 Prozent an iPhone Nutzern und man muss mindestens iOS 3.15 installiert haben.

Fragwürdig: 6 bis 11 Millionen Downloads aus dem Apple Store?

Dieses klingt natürlich vollkommen fragwürdig. Der Grund liegt alleine schon daran, dass zum Betrieb der Corona Warn App auf einem iPhone Apple iOS 3.15 installiert sein muss. Dazu muss es auch schon mal ein iPhone 6s oder besser sein.

Zuletzt sollten erst rund drei Prozent der iPhones laut Global Statcounter mit der Apple Version 3.15, Stand Mai 2020, laufen. Allerdings ist es auch möglich, dass viele Nutzer nun mit einem Update nachgelegt haben. Allerdings ist dieses unwahrscheinlich, da Apple Updates seit dem Update Desaster der letzten Jahren immer nur mit Vorsicht von den Nutzern installiert werden.

Nutzer App für Abfrage von Corona Warn Apps verfügbar

Wer dann wissen will, wieviele Handynutzer in seiner Umgehung die Corona Warn App installiert haben, der kann diese Abfrage derzeit online vom Handy aus durchführen.

Dabei soll die App Bluetooth Signale herausfiltern, die von der Warn App kommen. So kann man durch das Signal die Corona Warn App Nutzer im Umfeld durch einfache Mittel herausfinden. Bequem wird es dann, wenn man diesen Trick als Zugangsbeschränkungen (Nur mit Corona Warn App Zutritt!) für Strand, Kino und Behörden nutzt.

Daher sind dann viele Meldungen über Datensicherheit bei der Corona Warn App sicherlich mehr als zweifelhaft anzusehen. Einen Nutzer zu identifizieren, der die Corona Warn App am laufen hat, sollte man als fehlende Datensicherheit bezeichnen.

Verärgerte Internet-Nutzer mit alten Smartphones

Hinzu kommen noch Senioren und viele verärgerte Nutzer. Zum einen braucht es schon mal ein Update auf Android 6, wo viele Smartphone Hersteller schon lange keine Updates mehr liefern. Auch braucht man bei den iPhones die Apple Version 3.15, so dass man schon bei einem Gerät ist, was besser als das iPhone 6 ist. Damit fallen viele Apple iPhones aus der Benutzbarkeit für die Corona Warn App heraus.

Auch hat der Grünenchef Robert Habeck kritisiert, dass die Warn-App nur auf neueren Smartphones läuft. Dabei geht der Grünenchef noch von optimistischen 20 Prozent der Smartphones aus, welche die Corona App nicht unterstützen. Anhand der Update-Lust der Apple Nutzer, welche in der Vergangenheit ja nur Ärger bei Apple Updates hatten, ist diese 3 Prozent Verfügbarkeit bei den iPhones schon schlüssig.

So der Grünenchef Robert Habeck "Es ist wirklich ein Problem, dass die App nur auf neueren Smartphones läuft. Dadurch lässt sie ausgerechnet Ältere oder Menschen mit wenig Geld außen vor", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Auch sie müssen erfahren können, ob sie mit Infizierten Kontakt hatten. Die Bundesregierung muss jetzt alles dafür tun, dass möglichst alle Menschen die App nutzen können.".

Ferner fordert Habeck den Einsatz der App gesetzlich zu regeln, um das Vertrauen der Bevölkerung zu erhöhen.

Gegenüber der Kieler Nachrichten kritisiert der Landesseniorenrat Peter Schildwächter, dass viele Senioren ältere Handy haben, die nicht kompatibel sind. Und ein neues Smartphone können sich viele Senioren wegen der geringen Rente nicht leisten.

Ressortchef Jens Spahn zuletzt optimistisch

Jeder einzelne, der die App nutze, mache einen Unterschied, so der Minister Spahn, als er zum Start die Download Zahlen veröffentlichte.

Aber auch die bayerische Digitalministerin, Judith Gerlach, plädiert für die App. Dabei äußerte sie aber auch in diesem Zusammenhang Kritik an der Entwicklung der App, welche von der Telekom und SAP entwickelt worden sind.

Bei RTL und ntv hat die bayerische Staatsministerin für Digitales hat die Corona-Warn-App der Bundesregierung gelobt. "Man kann mit einem guten Gewissen für diese App plädieren".

Es kommt aber auch Kritik von der Ministerin: "Es hätte mit Sicherheit etwas schneller gehen können und der Start war am Anfang kein besonders glücklicher.". In der ersten Phase der Konzipierung der App sei "sehr viel diskutiert" worden. Damit sei bei den Menschen Vertrauen verloren gegangen. "Mit Blick auf die Kommunikationspolitik müssen wir die Menschen zukünftig bei solchen Projekten viel stärker mitnehmen und erklären, was wir überhaupt machen".

Entwicklungskosten von 20 Millionen Euro

Dabei hat sich die Bundesregierung die neue Corona Tracing App einige Kosten lassen. Laut Aussagen von Regierungskreisen aus Berlin soll die App -entwickelt durch die Deutsche Telekom und SAP- rund 20 Millionen Euro netto kosten. Dabei werden für den laufen Betrieb und die Bereithaltung mehrsprachiger Telefonhotlines nochmals monatlich 2,5 bis 3,5 Millionen Euro veranschlagt.

Dabei sollen die Hotlines bei der Installation der App und dem Eintrag eines positiven Testergebnisses in die App helfen.

Die Corona Tracing App bzw. Corona Warn App wird dann am heutigen Dienstag bei iTunes und im Google Store heruntergeladen werden können.

Derzeit liefen bis kurz vor der Freigabe der App noch Tests durch SAP und die Deutsche Telekom, an der auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beteiligt war. Bei den Test geht es vor allem um Datensicherheit.

Weitere Infos über die neue Corona Warn App können unsere Leser auch im Google Play Store erhalten. Dort gibt es mittlerweile auch einige Kommentare, bislang positive. Aber auch hier gilt, der Tag ist ja noch lang.

TAN Sicherheitslücke

Der TÜVit-Geschäftsführer Dirk Kretzschmar hatte zuletzt gegenüber dem Online-Portal heise.de die TANs bemängelt, welche die Infizierten erhalten, damit man via App mitteilen kann, dass man infiziert ist. Diese waren laut der TÜVit, zu leicht zu hacken.

So können bei einer positiven Diagnose durch die App mit Hilfe eines Diagnose-Schlüssel mitteilen, dass man infiziert ist. Über das Apple/Google-API an den Backend-Server der App werden die Daten übermittelt. Dadurch laden dann die Apps aller anderen Nutzer diese Schlüssel herunter und prüfen, ob ihr Anwender mit dem als positiv getesteten Anwender Kontakt hatten.

Der TÜVit-Geschäftsführer Dirk Kretzschmar hätte sich bei dem heise.de Interview gerne den 30.06. "oder besser noch etwas später" als Start-Termin gewünscht.

Aktuell hatten aber Kretzschmar als Sicherheitsprüfer bei TÜVit die App gegenüber der deutschen Presseagentur als Sicher bezeichnet. Damit sollten die Anwender auf die Sicherheit der App auch vertrauen können.

Spionierte Google schon bei den Android Smartphones im Vorfeld?

Bei Apple gibt es für die neue Bluetooth Schnittstelle ein Firmware-Update auf iOS 13.5. Bei Google und damit bei Android ist dieses zur Überraschung von Informatikern und Entwicklern gar nicht nötig. Dieses wirft daher schon jede Menge Fragen auf.

Ursprünglich gingen die Informatiker und Software-Entwickler auch von ein Firmware-Update bei den Android Betriebssystemen aus. Dieses hätte aber eine Verzögerung bei den Bluetooth Schnittstellen bedeutet, da jeder Hersteller erst ein passendes Android-Update in seine Firmware einbauen müsste. Dabei gibt es sogar für viele Android Smartphones auch keine Updates mehr, wie bei vielen namhaften Herstellern bei den Althandys von Samsung, Huawei etc.

Der Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI), Hannes Federrath, hatte nun den Verdacht öffentlich gegen über heise.de geäußert, dass "Dass es damit so schnell gegangen sei, spreche aber dafür, dass die Funktionen in den Betriebssystemen Android und iOS 'längst schon drin waren' und die Tech-Riesen nur noch 'ein bisschen Finetuning' hätten betreiben müssen."

Informatiker redet von Trojanisches Pferd

Auch geht es bei der Corona Tracing App um die Akzeptanzproblematik in der Bevölkerung. Immerhin beschreibt der Präsident der Gesellschaft für Informatik diese Software-Lösung als eine "Lösungen die Bevölkerung in Breite überwach bar werde". Auch beschreibt der Informatiker hier ein "immenses Risiko", die in der Ansage gipfelten, dass eine solche App "wie ein trojanisches Pferd ist".

Auch führt der Informatiker die Corona-Datenspende-App an, welche sich bei seinen Versuchen schon gar nicht mehr deinstallieren ließen War die Corona App erst einmal auf dem iPhone, lasse sich die Datenweitergabe über Apple Health leider gar nicht mehr deaktivieren, so die Kritik. Daher betrachtet er diese Apps zum Tracking als vielfach verwendete "Folterinstrumente" bei der Datenerhebung.

EU-Kommission will freiwillige Nutzung

Auch will die EU-Kommission an einer freiwilligen Nutzung von der Corona-Tracing-App bei einer möglichen Grenzöffnungen festhalten. Dieses geht aus den Angaben von der Nachrichtenagentur Reuters hervor, welche ein Schreiben der Kommission an die Mitgliedstaaten auswertete.<> Dabei wird ausdrücklich auf die Freiwilligkeit von Reisenden gesetzt, um mögliche Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen, so Reuters.

Bluetooth Schnittstelle dient für Corona Tracing App

Apple hat nun als erster auf die neuen Bluetooth Anforderungen bedingt durch die neue Tracing App reagiert. Auch Google hat nachgelegt. Dabei wurde nun auch bekannt, dass die GPS Funktion dabei abgeschaltet wird. Somit können die Nutzer nicht lokalisiert werden. Was gut für den Datenschutz ist, ist aber schlecht für die Überwachung, besonders wenn der Staat dabei im Spiel ist. Bei der kommenden Corona Tracing App in Deutschland wird es auch um Datensparsamkeit gehen. So erinnert der Europarat an das Gebot der Datensparsamkeit. Dabei haben 55 Länder eine Datenschutzkonvention unterzeichnet, welche die Länder verpflichtet die eigene Datenschutzgesetze gemäß der Konvention auszurichten.

Die beiden großen Smartphone Konzerne Apple und Google haben nun die Smartphone-Standortbestimmung für die Corona-App ausgeschaltet bei der Erkennung von Bluetooth-Signalen. Allerdings halten einige Entwickler der Apps die GPS-Daten aber für wichtig.

So wollen Apple und Google bei ihrem gemeinsamen Kontaktverfolgungssystem zur Warnung und Rückverfolgung von Corona Virusinfektionen die Standortbestimmung abschalten, und entsprechen damit der Forderungen nach der Datensparsamkeit.

Gefahr der Lokalisierung durch GPS in wenig besiedelten Gebieten

Die örtliche Lokalisierung durch GPS kann gerade auf dem Lande zur Feststellung von Personen werden und widerspricht damit der Anonymität der Beteiligten, so unser Chefredakteur von Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Mitunter ist es sogar kriminell wenn die GPS Daten aufgezeichnet werden, da auch Anwälte, Steuerberater und Journalisten durch die Verwendung der Corona Tracing App ihre Bewegungsabläufe offenbaren würden, so die Kritik vom Chefredakteur weiter.

Bei der Volkszählung kann man diesen gravierenden Fehler beim Datenschutz auch erleben, welcher bisher noch nie beseitigt wurde, so die Kritik vom Chefredakteur, Dipl. Inform. Martin Kopka. So bekommen große Firmen eine eigene Postleitzahl. Wer "Gewerkschaftsvertreter" als Beruf angibt, kann sofort in der Firma identifiziert werden, da die Postleitzahl auf dem Mantelbogen angegeben werden muss. Immerhin geht es hier um die "anonyme Volkszählung". Auf dem Dorf gilt das Gleiche. Hier gibt es eine Postleitzahl mit wenigen Einwohnern. So ist der Geschäftsführer einer IT-Firma, Fahrschule, Bäckerei, Anwaltskanzlei, Steuerberaterkanzlei oder Handwerksbetrieb etc. leicht identifizierbar, da immer der Tätigkeitsbereich der Firma bei der "anonymen Volkszählung" abgefragt wird.

Datenschutz soll oberstes Ziel sein

Nun bekräftigen beide Unternehmen, dass die Privatsphäre und die Verhinderung des Sammelns von Nutzerdaten ein vorrangiges Ziel sei. Durch sogenannte "Corona-Apps" sollen Ansteckungen nachverfolgbar werden, indem erfasst wird, welche Smartphones einander nahegekommen sind.

Corona Tracing App: Datensparsamkeit gilt in Deutschland zu beachten

Zuletzt gab es großen Unmut über die neue Corona Tracing App. Immerhin verspielte hier die Politik schon viel Vertrauen in eine eigentlich wünschenswerten App, welche bei der Pandemie-Bekämpfung helfen könnte. Zuvor stritten sich hier schon die Entwickler wegen der Datensicherheit auf einen zentralen Server. Nun hat die Bundesregierung bekannt gegeben, dass die Telekom und SAP die neue Corona Tracing App entwickeln und zur Marktreife zu bringen sollen.

Dabei geht es auch um die Kontrolle der erhobenen Daten und damit auch um die Datensparsamkeit, welche nun in einer aktuellen Stellungnahme die italienische Datenschützerin Alessandra Pierucci und der Datenschützer des Europarates Jean-Philipp Walter anmahnen.

Mit der aktuellen Konvention 108 haben sich 55 Länder verpflichtet die Datenschutzkonventionen zu beachten.

Bei dem Datenschutz Übereinkommen geht es um einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag zum Schutz des einzelnen vor Missbrauch bei der elektronischen Verarbeitung personenbezogener Daten. Gleichzeitig wird die grenzüberschreitende Übermittlung personenbezogener Daten geregelt.

Neben den vorgesehenen Garantien bei der Verarbeitung personenbezogener Daten auf Computer verbietet das Übereinkommen die Verarbeitung "sensibler" Daten über Rasse, politische Anschauung, Gesundheit, Religion, Sexualleben, Vorstrafen usw., sofern das innerstaatliche Recht keinen geeigneten Schutz gewährleistet. Das Übereinkommen garantiert ebenfalls das Recht des einzelnen, die zu seiner Person gespeicherten Informationen zu erfahren und auch eine eine Berichtigungen zu fordern.

Diese Rechte können nur dann eingeschränkt werden, wenn wichtige Staatsinteressen wie die öffentliche Sicherheit auf dem Spiel steht.

Das Übereinkommen schreibt darüber hinaus Einschränkungen beim grenzüberschreitenden Datenverkehr vor, wenn Daten in Staaten übermittelt werden sollen, in denen es keinen vergleichbaren Schutz gibt.

Bluetooth Schnittstelle sollen Messungen durchführen

Die Corona-App soll unter der Nutzung von Bluetooth-Low-Energy den Abstand zwischen Personen messen und ermöglichen, dass die Mobilgeräte sich die Kontakte merken, die die vom RKI festgelegten Kriterien (Nähe und Zeit) erfüllt haben.

Hierbei tauschen die Smartphones die temporären Identitäten aus. Werden Nutzer der Corona-App positiv auf das Corona-Virus getestet, können sie auf freiwilliger Basis ihre Kontakte durch die App informieren lassen. Dabei werden im Infektionsfall die IDs des Infizierten allen Mobiltelefonen der App-Nutzer zur Verfügung gestellt.

Diese können daraufhin überprüfen, ob sie mit den übermittelten IDs in Kontakt waren. Im Falle einer Übereinstimmung wird der Nutzer über den kritischen Kontakt gewarnt.

Der Infizierte soll dabei nicht erfahren, welche seiner Kontakte informiert werden und die Kontaktierten erfahren nicht, wer der Infizierte ist. Ein Missbrauch der Meldung des Infektionsstatus ist nicht zulässig und soll durch technische Maßnahmen verhindert werden.

Nach Fertigstellung durch die Telekom und die SAP wird die Corona-App durch das Robert-Koch-Institut herausgegeben. In einer nachfolgenden zweiten Stufe ist zudem geplant, einen Forschungsserver einzurichten, der auf Basis freiwilliger Datenspenden der Nutzer die pseudonymisierten Daten zur qualitätssichernden Analyse der Corona-App nutzen kann.

Bundesamt veröffentlicht Sicherheitsanforderungen für Gesundheits-Apps

Durch die entsprechende Technische Richtlinie vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, müssen mobile Gesundheitsanwendungen besonders achtsam mit sensiblen und besonders schützenswerten persönlichen Daten umgehen. Das Bundesamt Informationstechnik (BSI) hat dazu eine Technische Richtlinie (TR) entwickelt.

Die TR "Sicherheitsanforderungen an digitale Gesundheitsanwendungen" (BSI TR-03161) ist unabhängig von und bereits im Vorfeld der gegenwärtigen Corona-Pandemie für Gesundheits-Apps entwickelt worden. Sie kann grundsätzlich für alle mobilen Anwendungen, die sensible Daten verarbeiten und speichern, herangezogen werden. Grundsätzlich fordert das BSI, Sicherheitsanforderungen von Anfang an bei der Software-Entwicklung mitzudenken.

"Sensible Gesundheitsdaten verdienen einen besonderen Schutz. Sowohl das jeweilige Smartphone der Nutzerinnen und Nutzer als auch die Hintergrundanwendungen auf Seiten der Anbieter müssen daher ein Mindestmaß an Sicherheit vorweisen können. Denn die Veröffentlichung solch sensibler Daten wie Pulsfrequenz, Schlafrhythmus oder Medikationspläne, lässt sich nicht ungeschehen machen. Hier kann nicht, wie im Falle eines Missbrauchs beim Online-Banking, der Fehlbetrag zurückgebucht werden. Mit der nun bereitgestellten Technischen Richtlinie stellt das BSI als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes einen wichtigen Leitfaden zur Verfügung, damit die Anwendungen das erforderliche IT-Sicherheitsniveau erreichen können.", so der Präsident des BSI, Arne Schönbohm.

Die technische Richtlinie verfolgt die grundsätzlichen Schutzziele der IT-Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Sie kann als Mindestanforderung für den sicheren Betrieb einer Anwendung betrachtet werden.

In zukünftigen Versionen sollen auf Grundlage der Erfahrungen und der Rückmeldungen aus der Industrie, Erweiterungen vorgenommen, die eine Zertifizierung von Apps nach dieser Technischen Richtlinie ermöglichen.

Bluetooth-Schnittstelle kämpft derzeit mit Sicherheitslücken

Bei einer Bluetooth basierten Technologie gibt es aber derzeit noch Sicherheitslücken. Diese Sicherheitslücken befinden sich in den Bluetooth-Chips und lassen sich bereits ausnutzen, wenn auf einem Gerät nur Bluetooth aktiviert ist. Damit könnten Angreifer gezielten Missbrauch betreiben. So gibt es gerade wieder ein neues Update für das Samsung Galaxy S8, weil die Bluetooth Schnittstelle angreifbar ist. Dieser Design Fehler im Bluetooth Chip wird aber die Geräte immer wieder verfolgen.

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