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Cybergrooming: Bundesregierung hat Gesetze gegen Cybergrooming geschaffen

• 18.01.20 Gestern hatte die Bundesregierung endlich den Ermittlern entsprechendes Rüstzeug im Kampf gegen Kinderpornographie geben. Damit können die Ermittler durch Fake-Bilder sich in entsprechende Netzwerke einschleusen. Allerdings ist diese Arbeit der Ermittlungen sicherlich nicht jedermanns Sache aufgrund der Abscheulichkeiten der Taten. Aber der Rechtsstaat
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bewegt sich erstmals seit den 90er Jahren hin zu einer Überwachung, von zuvor vermeintlichen rechtsfreien Räumen durch Cybergrooming.

Cybergrooming: Bundesregierung hat Gesetze gegen Cybergrooming geschaffen

Bei dem Cybergrooming geht es um das gezielte Ansprechen von Kindern im Internet mit der Intention nach sexuelle Kontakten oder Handlungen. Durch das Internet und die Unerfahrenheit der Kinder berichten die Ermittler von Opfern, welche eigentlich schutzlos den Tätern ausgeliefert sind.

Jugendschutz
Tatort PC --Cybergrooming steht nun unter Strafe
-Abbildung: (Pixabay.com-Lizenz)/ pixabay.com

Durch das Internet geht der Vorgang oftmals anonym, die Ermittler brauchen daher auch Zugang zu den Servern, um weitere Information wie E-Mail Adressen und IP-Adressen feststellen zu können. Erst dann können im Rahmen von Hausdurchsuchungen die Beweise gerichtsfest gemacht werden.

Die Ermittler berichten davon, dass die Täter eigentlich immer zielgerichtet und strategisch vorgehen. Daher haben die jüngsten keine Chance sich gegen die Täter zu wehren. Durch das schaffen von Vertrauen werden entsprechende Taten begangen.

So dürfen sich nun auch die Ermittler als Kinder ausgeben. Somit macht sich auch jeder strafbar, wer ein vermeintliches Kind kontaktiert, obwohl sich in Wirklichkeit ein erwachsener Ermittler dahinter versteckt. Außerdem ist es den Beamten nun erlaubt, mit richterlicher Genehmigung kinderpornografisches Material künstlich herzustellen, um es in betroffenen Foren zum Tausch anzubieten.

In Zukunft droht den Tätern eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren. Bislang war der Versuch des Cybergroomings nicht Strafbar. Nun gibt es auch eine Freiheitsstrafe in Fällen des sogenannten "untauglichen Versuchs", bei dem der Täter lediglich glaubt, sexuellen Kontakt zu einem Kind aufzubauen, wenn ein Erwachsener an der Tastatur sitzt.

Kinder und Jugendschutz im Internet soll gestärkt werden

Die Jugendlichen sind mittlerweile die Altersgruppe, welche am besten im Internet vernetzt sind. So hatten schon zuletzt im Rahmen einer Umfrage durch den Branchenverband 98 Prozent der 10- bis 18-Jährigen einen Internet-Zugang. Sogar jüngere 10 bis 12 Jahren sind mit über 96 Prozent online. Daher stellen sich viele Eltern die Frage nach dem Jungendschutz, so auch derzeit das Deutsche Kinderhilfswerk.

Die schwächsten Mitglieder unsere Gesellschaft sind leider allzu oft Opfer von Straftaten. Dieses gilt dann auch oft bei den digitalen Medien wie im Internet. Immerhin sind die Jugendlichen mit dem Smartphone fast ständig im Internet. Dabei gibt es dann Kettenbriefe, Mobbing und sogar Pornografie, welche oftmals nur ein Klick weit entfernt ist.

Daher macht nun neben den Eltern auch das Deutsche Kinderhilfswerk Druck. Dabei berichten laut dem Kinderhilfswerk 55 Prozent der Eltern von einem "übermäßigen Medienkonsum" ihres Kindes oder von Erfahrungen mit Kettenbriefen, Mobbing, Gewaltdarstellungen oder Pornografie.

Daher fordert das Kinderhilfswerk eindeutige schärfere Regeln für in- und ausländische Anbieter von den Anbietern. Dieses gilt für die Internet-Plattformen als auch für Spiele und Apps.

Ferner sollte eine Anpassung des Kinder- und Jugendschutzes an die laufenden Technologien erfolgen.

Auch gibt es schon Pläne im Bundesfamilienministerin. So hatte die Ministerin Franziska Giffey (SPD) den Entwurf für ein entsprechendes Jugendmedienschutzgesetz vorgelegt. Dieser Entwurf könnte dann auch noch vor der Sommerpause in den Bundestag zur Anhörung gebracht werden.

Dabei gilt der Fokus auf die grossen Player im Internet, welche mehr als eine Millionen Nutzer haben. Dieses wären dann zum Beispiel Facebook, Instagram, WhatsApp oder Snapchat, heißt es aus dem Familienministerium.

Sollten dann keine entsprechenden technischen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, sollen die Anbieter hohe Bußgelder bekommen.

Auch viele Eltern unterstützen einen Strafenkatalog. So würden sich laut dem Kinderhilfswerk 93 Prozent für härtere Strafen bei den Anbieter aussprechen.

Auch sollten bestimmte Medieninhalten mit einer verlässlichen Altersprüfung versehen werden.

Letzte Umfrage brachte schon Missstände zu tage

Bei den Jugendlichen überwiegen durchweg positive Online-Erfahrungen, doch jeder dritte Jugendliche hat auch Negatives erlebt, so das Ergebnis einer Studie des Branchenverbandes Bitkom. So wurde jedes sechste Mädchen im Internet schon einmal sexuell belästigt, 10 Prozent von Erwachsenen. Jungen beklagen lediglich zu drei Prozent sexuelle Belästigungen. Drei Viertel der Teenager fordern daher mehr Schutz im Web, unter anderem mehr Datenschutz oder Schutz vor Belästigungen.

Nach der repräsentativen Erhebung sind Freunde, Familie und gute Noten im Leben junger Leute wichtiger als das Netz. 98 Prozent der Jugendlichen sind ihre Freunde wichtig, 86 Prozent sagen dies vom Internetzugang. Die große Mehrheit der 10- bis 18-Jährigen verbringt mehr Zeit mit Freunden oder Hausaufgaben als im Internet.

Bei der Altersgruppe von 10- bis 18-Jährigen wird das Internet besonders intensiv wegen nach Informationen abgesucht. Auch Multimedia wie Filme und Musik sind von hohem Interesse und natürlich die Kommunikation vor allem mit Freunden. Drei Viertel der jungen Nutzer suchen Informationen für Schule oder Ausbildung im Netz. 64 Prozent haben nach eigenen Angaben so ihr Wissen verbessert.

Die ITK-Branche unterstützt Initiativen zum Schutz von Jugendlichen wie den Verhaltenskodex Web 2.0 der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter.

Die BITKOM-Untersuchung hat gezeigt, dass sich Kinder und Jugendliche Schutz wünschen. So fordern 58 Prozent der 10- bis 18-Jährigen von der Politik, dass ihre Daten besser geschützt werden. 40 Prozent wollen mehr Schutz vor Belästigungen, 36 Prozent vor sexueller Anmache. Zudem wollen 40 Prozent vor gewalttätigen und 34 Prozent vor sexuellen Darstellungen geschützt werden. Damit Ihnen in Zukunft keine aktuelle News oder Spar-Angebot mehr entgeht, können Sie sich auch bei unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Einmal in der Woche bekommen Sie dann eine Übersicht an Aktionen und wichtigen Änderungen im Telefonmarkt. Noch schneller sind Sie aber via Twitter und Facebook informiert.


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