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Umfrage: Nur selten können Internet-Nutzer ihre Geräte sichern

• 27.02.20 Wenn es um die Sicherheit der IT-Geräte im eigenen Haushalt geht, dann können nur selten die Nutzer ihre Geräte schützen. Dabei nimmt die Bedrohungen durch Cyberkriminelle stetig zu, teilt der Branchenverband Bitkom mit. Dabei gestehen sich viele Onliner nur geringes Wissen zu, wenn es um ihre eigene IT-Sicherheit geht.

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Umfrage: Nur selten können Internet-Nutzer ihre Geräte sichern

Nur 31 Prozent der Internet-Nutzer fühlen sich derzeit in der Lage, Geräte wie Smartphone oder Computer ausreichend vor Angriffen durch Internetkriminelle zu schützen.

BSI Passwortwechsel
Sichere Verschlüsselung und Passwörter läßt Hacker draußen
-Abbildung: (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Und 66 Prozent sagen, dass sie es gar nicht merken würden, wenn Fremde ihren Computer oder das Smartphone über das Internet ausspionieren würden, so dass Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes.

"Grundlegende Digitalkompetenzen sind auch für die eigene Sicherheit im Internet entscheidend", sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. "Gegen die meisten Bedrohungen im Internet helfen schon einfache Maßnahmen.".

Kampf gegen Cyberkriminelle

Im Kampf gegen Cyberkriminelle wünscht sich die große Mehrheit der Internet-Nutzer mehr Polizeipräsenz im Netz. 87 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Politik mehr Geld in spezielle Polizeieinheiten investieren sollte, um gezielt gegen Internetkriminalität vorzugehen. 82 Prozent fordern von der Polizei einen 24-Stunden- Notruf für Betroffene von Cyberkriminalität.

Auch wissen viele Nutzer (46 Prozent) gar nicht, an wen sie sich wenden können, um sich über Schutzmaßnahmen vor Internetkriminalität zu informieren. Daher wünschen sich viele Nutzer zurecht mehr Aufklärung beim Thema IT-Sicherheit, so die Kritik des Branchenverbandes.

Bundesamt für Sicherheit: 5 Jahre Updates für Smartphones gefordert

Zuletzt hatte schon das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Katalog von Sicherheitsanforderungen für Smartphones und entsprechender Hardware erhöht. Dazu wurde ein Anforderungskatalog veröffentlicht. Darunter sind Sicherheitskriterien, die die Smartphones im Auslieferungszustand und darüber hinaus erfüllen sollten.

So herhalten Android-Smartphones oftmals Sicherheitsupdates nur mit erheblicher Verzögerung, wenn überhaupt. Schon bald nach der Markteinführung eines Smartphones werden Sicherheits-Updates eingestellt. Auch gibt es Kritik an der Software bei den eingespielten Betriebssystemen Diese sind schon beim Kauf oft veraltet und brauchen ein neues Sicherheits-Update.

Der Anforderungskatalog des BSI enthält Kriterien zur Absicherung der Geräte durch bestimmte Hardwareeigenschaften sowie zur Härtung und zum Schutz der im Auslieferungszustand enthaltenen Software. Zudem konkretisiert und vereinheitlicht der Katalog Anforderungen zur Bereitstellung von Updates während der Laufzeit der Geräte. Diese sollten schon 5 Jahre für die Smartphones vorgehalten werden.

Geräte müssen über die Dauer von 5 Jahren nach Geräteveröffentlichung mit Sicherheits-Updates versorgt werden. Aus der Gerätebeschreibung muss klar ersichtlich sein, ab wann ein Gerät aus der Versorgung mit Sicherheits-Updates herausfällt.

Die Sicherheits-Updates müssen alle bekannt gewordenen Sicherheitslücken sämtlicher Softwarekomponenten (Treiber, Betriebssystem sowie customisierte Softwareschicht und vorinstallierte Apps) schließen. Dies muss in einem Bulletin vollständig und transparent dargelegt werden.

Bundesamt: Sicheres Passwort besser als ständiger Passwortwechsel

Erstmals gibt es einen Paradigma Wechsel beim Bundesamt für Sicherheit. Jahrelang wurde von der für Sicherheit zuständigen Behörde angemahnt, das Passwort ständig zu wechseln. Auch wenn es nicht gehackt wurde.

Bei den Informatikern gab es schon länger Kritik an diesen ständigen Wechselanspruch. So hat heise security darüber berichtet, dass die US-amerikanische Standardisierungsbehörde NIST diese Regelung schon im Jahr 2017 entfernte, das britische Pendant CESG sogar schon im Jahr 2016.

In der Regel merkt man sich lange sichere Passwörter über Jahre besser, als wenn man ein unsicheres kurzes Passwort nimmt. Besonders sicher sind dann Passphrasen wie zum Beispiel "Das Kind aus dem Jahr 20xx ist auf dem Spielplatz". Damit kann man den Schutz auch über Jahre durch Variationen verbessern. Der Nachteil bei Passphrasen ist allerdings, wenn man auf Spielekonsolen etc. lange Sätze eintippen muss, da die Bedienung nur über Joysticks möglich ist.

So wurden nun in der aktuellen Ausgabe des BSI-Grundschutz-Kompendiums die entsprechende Textpassage über das Passwort Wechseln gestrichen. Damit rückt das Bundesamt erstmals von seiner Empfehlung ab. So soll man das Passwort nur ändern, wenn der Verdacht vorhanden ist, dass das Passwort bekannt geworden ist. Daher ist auch die aufgeführte Verpflichtung, feste Regeln für Länge und Komplexität vorzuschreiben, verschwunden.

Der Sicherheitsexperte Prof. Markus Dürmuth von der Ruhr-Uni Bochum begrüßte den Kurswechsel des BSI: "Das ist ein sehr wichtiger Schritt, für den das BSI allerdings sehr lange gebraucht hat."

63 Prozent der Nutzer achten auf verschiedene Passwörter

Immerhin muss man die Umfrage auch positiv sehen, so nutzen 63 Prozent der Nutzer verschiedene Passwörter bei den Online-Diensten. Auch ändern mittlerweile 31 Prozent der Internet-Nutzer ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen. Und 8 Prozent sagen, dass sie einen Passwort-Generator beziehungsweise einen Passwort-Safe zur Erstellung und Verwaltung ihrer Passwörter nutzen.

Der Passwort-Manager als Kennwort-Tresor

Passwort-Manager speichern alle genutzten Kennwörter in einer verschlüsselten Datei. Nutzer müssen sich nur noch ein Passwort merken, das Master-Passwort. Dieses Passwort sollte höchste Standards erfüllen. Einmal eingegeben, erlangt man Zugang zu allen gespeicherten Kennwörtern. Einige Programme bieten sogar die Möglichkeit, nicht nur Passwörter, sondern auch die dazugehörigen Benutzernamen zu speichern. Auf Wunsch füllen die Programme die abgefragten Felder beim Login automatisch aus.

Bei einer Mehr-Faktor-Authentifizierungen bei Online-Diensten, müssen Nutzer mehr als eine Sicherheitsabfrage beantworten. Damit wird die Sicherheit noch weiter erhöht. Dazu erhält man nach der Passwortabfrage beispielsweise eine SMS auf das Mobiltelefon mit einem Code. Parallel erscheint ein Feld, das den übermittelten Code abfragt.

Beliebteste Passwort ist weiterhin "123456"

Allerdings nehmen die Deutschen Nutzer immer noch relativ einfache Passwörter. Wie jedes Jahr, weißt das Hasso-Plattner-Institut (HPI) im Dezember auf die beliebtesten Passwörter hin. Dabei gab es im Vergleich zu den Vorjahren keine grossen Veränderungen. Laut dem Hasso Plattner Institut belegt die Ziffernfolge "123456" erneut den Spitzenplatz.

Allerdings hat die Mehrheit der deutschen Internet-Nutzer immer noch das einfachste Passwort mit "123456" auf Lager. Am beliebtesten sind weiterhin schwache und unsichere Zahlenreihen, so das Ergebnis des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Das Institut veröffentlicht jedes Jahr die meistgenutzten Passwörter der Deutschen, dabei werden als Datengrundlage rund 12,9 Millionen E-Mail-Adressen genutzt.

Passwort 123456 ist das beliebteste Passwort in Deutschland

Platz eins bei den häufigsten Passwörtern ist "123456". Danach folgen "123456789", "123456789", "1234567". Auf Platz fünf landet dann schon ein Wort mit dem durchdachten Text "password". Aber Platz 6. ist dann von dem super schweren Wort "111111" gesichert. Danach folgen wieder weitere Zahlenkombinationen. Und auf Platz 10 landet das Wort "abc123". Gegenüber dem Vorjahr ist damit das Passwort "password" von Platz 8 auf Platz 5 vor gerutscht Aus den Top-20 sind die Passwörter mit dem "f-Wort" und "master" rausgefallen.

Ob man selbst Opfer eines Datendiebstahls geworden ist, lässt sich mit dem Identity Leak Checker, einem Online-Sicherheitscheck des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), sehr leicht überprüfen. Seit dem Jahr 2014 kann dort jeder Internetnutzer unter https://sec.hpi.de/ilc kostenlos durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse prüfen lassen, ob Identitätsdaten von ihm frei im Internet kursieren und missbraucht werden könnten.

Die Sicherheitsforscher ermöglichen den Abgleich mit mittlerweile mehr als 5 Milliarden gestohlener und im Internet verfügbarer Identitätsdaten. Dabei liegt der Fokus auf Leaks bei denen deutsche Nutzer betroffen sind.

Die Daten stammen aus dem HPI Identity Leak Checker, dem Online-Sicherheitscheck des HPI. Datengrundlage sind allein dieses Jahr 67 Millionen Zugangsdaten die auf E-Mail-Adressen mit .de-Domäne registriert sind und 2019 geleakt, also veröffentlicht wurden. Insgesamt wurden dieses Jahr 178 solcher Datenlecks, in den Identity Leak Checker eingepflegt, 96 davon wurden von den Diensteanbietern bestätigt.

Insgesamt haben bereits mehr als 14 Millionen Nutzer mithilfe des Identity Leak Checkers die Sicherheit ihrer Daten in den letzten fünf Jahren überprüfen lassen. In mehr als 3 Millionen Fällen mussten Nutzer darüber informiert werden, dass ihre E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Internet offen zugänglich war.

Sollten Sie nun die Sicherheit bei ihrem Smartphones und PCs verbessern wollen, erhalten bei uns auch eine große Übersicht an Anti-Viren Programme, sowie die Software von den Anbietern Bitdefender, G Data und die Software von Kaspersky.

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