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Umfrage: Nutzer nehmen dasselbe Passwort für mehrere Dienste

• 01.02.20 Wenn es um die Sicherheit der eigenen Daten geht, sollte man schon ein Passwort nehmen, welches schwer bis gar nicht zu knacken ist. Immerhin nutzt derzeit jeder dritte Internet-Nutzer das gleiche Passwort bei den verschiedensten Online-Diensten, dieses ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

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Umfrage: Nutzer nehmen dasselbe Passwort für mehrere Dienste

Durch die Bequemlichkeit bei vielen Online-Nutzer, wird die Sicherheit aufs Spiel gesetzt. Immerhin nutzen 36 Prozent der Nutzer in Deutschland für mehrere Online-Dienste das gleiche Passwort. Da Aufgrund von Datenlecks immer wieder Schwachstellen bei Facebook, Twitter und Co. aufgedeckt werden, sind Passwörter oftmals leichte Beute für Hacker. Sollte man dann das gleiche Passwort bei anderen Diensten nutzen, ist das Einfallstor für Missbrauch und Identitätsdiebstahl groß

Passwort Schutz
Sichere Verschlüsselung und Passwörter läßt Hacker draußen
-Abbildung: (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

"Ein einziges Passwort für mehrere Online-Dienste ist ein großes Sicherheitsrisiko", sagt Teresa Ritter, Bitkom-Expertin für IT-Sicherheit. "Wenn ein solches Universalpasswort einmal geknackt ist, können Cyberkriminelle gleich mehrere digitale Identitäten von Nutzern übernehmen."

63 Prozent der Nutzer achten auf verschiedene Passwörter

Immerhin muss man die Umfrage auch positiv sehen, so nutzen 63 Prozent der Nutzer verschiedene Passwörter bei den Online-Diensten. Auch ändern mittlerweile 31 Prozent der Internet-Nutzer ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen. Und 8 Prozent sagen, dass sie einen Passwort-Generator beziehungsweise einen Passwort-Safe zur Erstellung und Verwaltung ihrer Passwörter nutzen.

Der Passwort-Manager als Kennwort-Tresor

Passwort-Manager speichern alle genutzten Kennwörter in einer verschlüsselten Datei. Nutzer müssen sich nur noch ein Passwort merken, das Master-Passwort. Dieses Passwort sollte höchste Standards erfüllen. Einmal eingegeben, erlangt man Zugang zu allen gespeicherten Kennwörtern. Einige Programme bieten sogar die Möglichkeit, nicht nur Passwörter, sondern auch die dazugehörigen Benutzernamen zu speichern. Auf Wunsch füllen die Programme die abgefragten Felder beim Login automatisch aus.

Bei einer Mehr-Faktor-Authentifizierungen bei Online-Diensten, müssen Nutzer mehr als eine Sicherheitsabfrage beantworten. Damit wird die Sicherheit noch weiter erhöht. Dazu erhält man nach der Passwortabfrage beispielsweise eine SMS auf das Mobiltelefon mit einem Code. Parallel erscheint ein Feld, das den übermittelten Code abfragt.

Beliebteste Passwort ist weiterhin "123456"

Allerdings nehmen die Deutschen Nutzer immer noch relativ einfache Passwörter. Wie jedes Jahr, weißt das Hasso-Plattner-Institut (HPI) im Dezember auf die beliebtesten Passwörter hin. Dabei gab es im Vergleich zu den Vorjahren keine grossen Veränderungen. Laut dem Hasso Plattner Institut belegt die Ziffernfolge "123456" erneut den Spitzenplatz.

Allerdings hat die Mehrheit der deutschen Internet-Nutzer immer noch das einfachste Passwort mit "123456" auf Lager. Am beliebtesten sind weiterhin schwache und unsichere Zahlenreihen, so das Ergebnis des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Das Institut veröffentlicht jedes Jahr die meistgenutzten Passwörter der Deutschen, dabei werden als Datengrundlage rund 12,9 Millionen E-Mail-Adressen genutzt.

Passwort 123456 ist das beliebteste Passwort in Deutschland

Platz eins bei den häufigsten Passwörtern ist "123456". Danach folgen "123456789", "123456789, "1234567". Auf Platz fünf landet dann schon ein Wort mit dem durchdachten Text "password". Aber Platz 6. ist dann von dem super schweren Wort "111111" gesichert. Danach folgen wieder weitere Zahlenkombinationen. Und auf Platz 10 landet das Wort "abc123". Gegenüber dem Vorjahr ist damit das Passwort "password" von Platz 8 auf Platz 5 vor gerutscht Aus den Top-20 sind die Passwörter mit dem "f-Wort" und "master" rausgefallen.

Ob man selbst Opfer eines Datendiebstahls geworden ist, lässt sich mit dem Identity Leak Checker, einem Online-Sicherheitscheck des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), sehr leicht überprüfen. Seit dem Jahr 2014 kann dort jeder Internetnutzer unter https://sec.hpi.de/ilc kostenlos durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse prüfen lassen, ob Identitätsdaten von ihm frei im Internet kursieren und missbraucht werden könnten.

Die Sicherheitsforscher ermöglichen den Abgleich mit mittlerweile mehr als 5 Milliarden gestohlener und im Internet verfügbarer Identitätsdaten. Dabei liegt der Fokus auf Leaks bei denen deutsche Nutzer betroffen sind.

Die Daten stammen aus dem HPI Identity Leak Checker, dem Online-Sicherheitscheck des HPI. Datengrundlage sind allein dieses Jahr 67 Millionen Zugangsdaten die auf E-Mail-Adressen mit .de-Domäne registriert sind und 2019 geleakt, also veröffentlicht wurden. Insgesamt wurden dieses Jahr 178 solcher Datenlecks, in den Identity Leak Checker eingepflegt, 96 davon wurden von den Diensteanbietern bestätigt.

Insgesamt haben bereits mehr als 14 Millionen Nutzer mithilfe des Identity Leak Checkers die Sicherheit ihrer Daten in den letzten fünf Jahren überprüfen lassen. In mehr als 3 Millionen Fällen mussten Nutzer darüber informiert werden, dass ihre E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Internet offen zugänglich war.

Schwache Passwörter sollten vermieden werden

Mittlerweile kann man leicht über schwache Passwörter Zugriff auf persönliche Informationen und Accounts bekommen und der Handel mit gestohlenen Identitäten wachse stetig. Leistungsstarke Rechner könnten in kürzester Zeit Millionen von möglichen Passwörtern generieren und mit verschleierten Passwörtern abgleichen. Passwörter, die maximal aus sechs Zahlen bestehen, können in wenigen Minuten errechnet werden.

Bürger sorgen sich um steigende Internet-Kriminalität

Auch nutzen die Cyberkriminellen immer mehr Sicherheitslücken in den Routern, Smartphones und dem Computer. So verwundert es nicht, dass sich auch immer mehr Bürger bedroht fühlen. Dieses ist auch das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Dabei fordern immer mehr Internet-Nutzern mehr Engagement der Politiker gegen die steigende Internet-Kriminalität.

Der flächendeckende Angriff der Erpressersoftware WannaCry oder regelmäßige Berichte über Hackerangriffe erweckt nun Ängste bei den Bürgern. Die große Mehrheit der Bundesbürger macht sich Sorgen um einen Anstieg der Internetkriminalität und wünscht sich mehr Einsatz von der Politik. Aktuell sind 85 Prozent der Meinung, dass die Bedrohung durch Internetkriminalität immer größer wird. 79 Prozent sagen, dass die Politik mehr Geld in spezielle Polizeieinheiten investieren sollte, die gezielt gegen Internetkriminalität vorgehen. Dieses ist das Ergebnis einer Umfrage durch den Branchenverband Bitkom.

Die große Mehrheit der Computernutzer ergreift heute schon Maßnahmen, um sich vor Cyberkriminellen zu schützen. 88 Prozent geben an, dass sich auf ihrem privaten Gerät mindestens ein Sicherheitsprogramm befindet oder sie einen Sicherheitsdienst nutzen. Virenschutzprogramme setzen 81 Prozent ein, eine Firewall 61 Prozent.

Jeder Vierte, der privat einen Computer oder ein Smartphone nutzt (27 Prozent), gibt zudem an, dass er die eingebaute Kamera an den Geräten abklebt, da es Hackern immer wieder gelingt, über diesen Weg heimlich Aufnahmen zu machen.

Sollten Sie nun die Sicherheit bei ihrem Smartphones und PCs verbessern wollen, erhalten bei uns auch eine große Übersicht an Anti-Viren Programme, sowie die Software von den Anbietern Bitdefender, G Data und die Software von Kaspersky.

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