Callthrough Kostenvergleich: 3,9 statt 19 Cent pro Minute
• 31.08.26 Im Callthrough Kostenvergleich zeigt sich ein deutlicher Preisunterschied bei Festnetzgesprächen in deutsche Mobilfunknetze. Während ein regulärer Minutenpreis beispielsweise bei 19 Cent pro Minute liegen kann, werden bestimmte Callthrough-Verbindungen über 01801-Einwahlnummern mit 3,9 Cent pro|
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Callthrough Kostenvergleich: 3,9 statt 19 Cent pro Minute
100 Minuten vom Festnetz zum Handy können im direkten Rechenbeispiel statt 19 Euro nur 3,90 Euro kosten. Der Callthrough Kostenvergleich zeigt aber auch: Nicht bei jedem Anschluss entsteht tatsächlich ein Sparvorteil.
Wie groß der Unterschied sein kann, zeigt ein konkretes Tarifbeispiel. Bei MagentaZuhause-Tarifen der Telekom werden für Gespräche ins deutsche Mobilfunknetz 19 Cent pro Minute berechnet, sofern keine entsprechende Mobilfunk-Flatrate greift. Wird stattdessen ein geeigneter Callthrough-Dienst mit 3,9 Cent pro Minute genutzt, liegen die reinen Gesprächskosten in diesem Vergleich rechnerisch rund 79,5 Prozent niedriger.
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Callthrough Kostenvergleich: 3,9 statt 19 Cent pro Minute -Bild: © TelefonTarifrechner.de |
Der niedrigste Minutenpreis allein erzählt allerdings nur einen Teil der Geschichte. Für die tatsächlichen Gesprächskosten sind auch die Taktung, die korrekte Einwahlnummer, der Zeitpunkt des Abrechnungsbeginns und der eigene Festnetztarif entscheidend. Wer bereits eine Allnet-Flatrate besitzt, spart mit einer kostenpflichtigen 01801-Verbindung bei normalen Inlandsgesprächen in der Regel nichts.
Callthrough Tarife im Kostenvergleich: Diese Angebote liegen bei 3,9 Cent
Im geprüften Callthrough-Vergleich von Telefontarifrechner.de standen für Inlandsgespräche mehrere Angebote bei 3,90 Cent pro Minute. Im Vergleich wurden zum geprüften Zeitpunkt 01067 Callthrough, 010017 Callthrough und 3 U Callthrough auf diesem Preisniveau ausgewiesen.
| Anbieter | Einwahlnummer | Preis | Takt | Tarifansage |
|---|---|---|---|---|
| 01067 Callthrough | 01801-000252 | 3,90 Ct./Min. | 60/60 | Ja |
| 010017 Callthrough | 01801-001676 | 3,90 Ct./Min. | 60/60 | Ja |
| 3 U Callthrough | 01801-011078 | 3,90 Ct./Min. | 60/60 | Ja |
Einen klassischen Preissieger gab es damit zum geprüften Zeitpunkt nicht. Alle drei aufgeführten Dienste lagen beim Minutenpreis auf demselben Niveau. Vor einem Gespräch sollten Nutzer trotzdem die aktuelle Einwahlnummer kontrollieren, die Tarifbedingungen prüfen und auf eine vorhandene Tarifansage achten. Tariflisten, Anbieter und Einwahlnummern können sich ändern.
Warum kosten 01801-Verbindungen genau 3,9 Cent?
Dass mehrere Callthrough-Dienste exakt denselben Minutenpreis aufweisen, ist kein Zufall. Für den Rufnummernbereich 0180-1 ist der Endkundenpreis regulatorisch festgelegt. Die Bundesnetzagentur nennt für 0180-1 einen Preis von 3,9 Cent pro Minute.
Dabei gilt für diese Rufnummern ein einheitlicher festgelegter Preis. Eine unterschiedliche Preisangabe für Anrufe aus dem Festnetz und aus Mobilfunknetzen ist bei 0180-1 nicht vorgesehen. Damit ist ein früher häufiger Hinweis, wonach 0180-Anrufe vom Handy grundsätzlich wesentlich teurer seien, für diesen konkreten Rufnummernbereich nicht mehr zutreffend.
Für den Callthrough Kostenvergleich bedeutet das: Entscheidend ist weniger, ob ein Anbieter einen Zehntelcent günstiger ist. Viel wichtiger ist die Frage, welchen Minutenpreis der eigene Telefonanschluss für die direkte Verbindung berechnen würde.
3,9 statt 19 Cent: So viel lässt sich im Kostenvergleich sparen
Ein konkreter Vergleich macht den Unterschied sichtbar. Die Telekom nennt bei MagentaZuhause L 19 Cent pro Minute für Gespräche in deutsche Mobilfunknetze. Die enthaltene Festnetz-Flatrate deckt diese Gespräche nicht ab, sofern keine zusätzliche Mobilfunk-Flatrate oder entsprechende Option greift.
Verglichen mit einem Callthrough-Preis von 3,9 Cent entstehen bei unterschiedlichen Gesprächszeiten folgende rechnerische Kosten:
| Gesprächszeit | Callthrough 3,9 Ct. | Tarif mit 19 Ct. | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 30 Minuten | 1,17 Euro | 5,70 Euro | 4,53 Euro |
| 60 Minuten | 2,34 Euro | 11,40 Euro | 9,06 Euro |
| 100 Minuten | 3,90 Euro | 19,00 Euro | 15,10 Euro |
| 300 Minuten | 11,70 Euro | 57,00 Euro | 45,30 Euro |
Bei 100 Gesprächsminuten beträgt der rechnerische Unterschied 15,10 Euro. Gegenüber einem Minutenpreis von 19 Cent entspricht das einer Kostenreduzierung von rund 79,5 Prozent.
Wer jeden Monat 100 Minuten in deutsche Mobilfunknetze telefoniert, käme bei gleichbleibender Nutzung über zwölf Monate rechnerisch auf 46,80 Euro bei 3,9 Cent pro Minute. Bei 19 Cent pro Minute wären es 228 Euro. Die rechnerische Differenz beträgt damit 181,20 Euro pro Jahr.
Diese Rechnung ist bewusst ein Vergleichsbeispiel. Sie gilt nur, wenn die entsprechenden Gespräche im eigenen Vertrag tatsächlich mit 19 Cent pro Minute berechnet werden, der Callthrough-Tarif während der Nutzung bei 3,9 Cent liegt und keine Flatrate oder andere Option greift.
Für wen sich Callthrough im Kostenvergleich lohnen kann
Der größte mögliche Preisvorteil entsteht bei Anschlüssen, über die Gespräche in deutsche Mobilfunknetze weiterhin einzeln abgerechnet werden. Das betrifft nicht ausschließlich ältere Verträge. Auch aktuelle Festnetzangebote können eine Flatrate ins deutsche Festnetz enthalten, während Anrufe zu Handynummern separat berechnet werden.
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• Festnetzkunden ohne Flatrate in die deutschen Mobilfunknetze
• Nutzer älterer Telefon- und DSL-Verträge mit hohen Minutenpreisen
• Haushalte, die regelmäßig vom Festnetz aus Handynummern anrufen
• Nutzer, die bewusst beim klassischen Festnetztelefon bleiben
• Kleine Büros oder Vereine ohne passende Allnet-Telefonieoption
Vor der Nutzung lohnt deshalb zuerst ein Blick in die aktuelle Preisliste des eigenen Anschlusses. Erst wenn bekannt ist, wie viel ein direkter Anruf kostet, lässt sich beurteilen, ob Callthrough tatsächlich günstiger ist.
Wer einen allgemeinen Überblick über verschiedene Möglichkeiten sucht, findet diese im dauerhaft gepflegten Billiger-Telefonieren-Vergleich von Telefontarifrechner.de.
Mit einer Allnet-Flat kann Callthrough zusätzliche Kosten verursachen
Wer bereits ohne zusätzlichen Minutenpreis in deutsche Fest- und Mobilfunknetze telefonieren kann, benötigt für normale Inlandsgespräche keinen Callthrough-Dienst. Die 3,9 Cent pro Minute wären dann kein Sparpreis, sondern zusätzliche Kosten.
Damit ist die Tarifstruktur des eigenen Anschlusses das wichtigste Entscheidungskriterium. Ein niedriger Callthrough-Minutenpreis bedeutet nicht automatisch, dass ein Gespräch tatsächlich günstiger wird. Ist bereits eine Mobilfunk-Flatrate enthalten, ist die direkte Wahl der Zielrufnummer normalerweise die preiswertere Lösung.
Die 60/60-Taktung kann kurze Gespräche verteuern
Bei den im Vergleich aufgeführten günstigen Angeboten wurde im 60/60-Takt abgerechnet. Jede angefangene Minute zählt damit als volle Minute.
Ein Gespräch von genau einer Minute kostet bei 3,9 Cent pro Minute entsprechend 3,9 Cent. Dauert das Gespräch dagegen eine Minute und eine Sekunde, werden bereits zwei Minuten berechnet. Die Kosten steigen damit auf 7,8 Cent. Auch ein Gespräch von einer Minute und 59 Sekunden kostet bei dieser Taktung 7,8 Cent.
Bei längeren Gesprächen fällt dieser Effekt prozentual weniger ins Gewicht. Wer dagegen häufig nur sehr kurze Telefonate führt, sollte die Taktung in den Kostenvergleich einbeziehen. Der nominelle Minutenpreis allein reicht dann nicht aus.
So funktioniert Callthrough in der Praxis
Callthrough unterscheidet sich von einem normalen Direktanruf. Zunächst wird die Einwahlnummer des Vermittlungsdienstes angerufen. Anschließend wird die eigentliche Zielrufnummer eingegeben.
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• Passende Callthrough-Einwahlnummer aus dem aktuellen Vergleich auswählen.
• Die 01801-Nummer über den eigenen Telefonanschluss anrufen.
• Eine vorhandene Tarifansage vollständig anhören und den Preis prüfen.
• Die gewünschte deutsche Zielrufnummer mit Vorwahl eingeben.
• Die Verbindung herstellen lassen und das Gespräch führen.
Eine langfristig gespeicherte Einwahlnummer sollte nicht ungeprüft weiterverwendet werden. Ein aktueller Tarifvergleich vor längeren Gesprächen reduziert das Risiko, dass veraltete Anbieter- oder Tarifinformationen zur Grundlage der Einwahl werden.
Warum die Tarifansage wichtiger sein kann als der Anbietername
Callthrough-Angebote können sich verändern. Auch die Reihenfolge in einem Tarifvergleich muss deshalb nicht dauerhaft gleich bleiben. Mitte August wurden zeitweise mehr Anbieter auf dem Preisniveau von 3,9 Cent geführt als in der späteren Auswertung Ende August.
Für Verbraucher ist es deshalb nicht sinnvoll, sich ausschließlich einen bestimmten Anbieternamen oder eine ältere Einwahlnummer dauerhaft zu merken. Besser ist es, vor der Nutzung den aktuellen Vergleich aufzurufen, die Einwahlnummer zu kontrollieren und eine vorhandene Tarifansage zu beachten.
Gerade bei längeren Gesprächen kann diese kurze Kontrolle vor der Einwahl wichtiger sein als ein gespeicherter Favorit aus einer älteren Tarifliste.
Callthrough statt Call-by-Call: Was sich geändert hat
Das klassische Call-by-Call wurde zum 31. Dezember 2024 eingestellt. Dabei wurde vor der eigentlichen Telefonnummer eine 010xx- oder 0100xx-Betreiberkennzahl gewählt. Callthrough arbeitet technisch anders: Der Nutzer ruft zunächst eine separate Vermittlungsnummer an und gibt anschließend die gewünschte Zielnummer ein.
Das Verfahren ist damit etwas aufwendiger als die direkte Wahl. Für Festnetzkunden ohne Mobilfunk-Flatrate kann sich dieser zusätzliche Schritt finanziell dennoch lohnen. Besonders deutlich wird der Unterschied bei Verträgen, die für Anrufe ins Handynetz weiterhin zweistellige Centbeträge pro Minute verlangen.
Fazit: Der Callthrough Kostenvergleich hängt vom eigenen Tarif ab
3,9 Cent pro Minute können gegenüber einem regulären Minutenpreis von 19 Cent einen deutlichen Kostenunterschied ergeben. Bei 100 Gesprächsminuten beträgt die rechnerische Differenz in diesem Beispiel 15,10 Euro.
Callthrough ist deshalb vor allem für Festnetzkunden interessant, deren Vertrag Gespräche in deutsche Mobilfunknetze nicht durch eine Flatrate abdeckt. Wer bereits eine Allnet-Flat nutzt, benötigt den kostenpflichtigen Umweg für normale Inlandsgespräche dagegen in der Regel nicht.
Vor der Einwahl sollten außerdem der aktuelle Tarif, die richtige 01801-Nummer, die Bedingungen des Dienstes und eine vorhandene Tarifansage geprüft werden. Auch der 60/60-Takt gehört in einen vollständigen Callthrough Kostenvergleich. Erst danach lässt sich beurteilen, ob der Dienst am eigenen Anschluss tatsächlich günstiger ist.
FAQ zum Callthrough Kostenvergleich
Wann lohnt sich Callthrough gegenüber 19 Cent pro Minute?
Ein Preisvorteil kann entstehen, wenn der eigene Festnetzvertrag Gespräche in deutsche Mobilfunknetze mit 19 Cent oder einem ähnlich hohen Minutenpreis berechnet und keine Mobilfunk-Flatrate greift. Bei einem Callthrough-Preis von 3,9 Cent liegt der rechnerische Minutenpreis deutlich niedriger.
Welche Callthrough-Nummern lagen im Vergleich bei 3,9 Cent?
Im geprüften Festnetzvergleich wurden 01067 Callthrough unter 01801-000252, 010017 Callthrough unter 01801-001676 und 3 U Callthrough unter 01801-011078 mit jeweils 3,90 Cent pro Minute aufgeführt. Da sich Anbieter und Einwahlnummern ändern können, sollte vor der Nutzung der aktuelle Vergleich geprüft werden.
Wie hoch ist die Ersparnis bei 3,9 statt 19 Cent pro Minute?
Bei einem direkten Vergleich von 3,9 mit 19 Cent pro Minute beträgt der rechnerische Unterschied rund 79,5 Prozent. Bei 100 Gesprächsminuten entstehen in diesem Beispiel Kosten von 3,90 Euro statt 19 Euro. Die Differenz beträgt 15,10 Euro.
Lohnt sich Callthrough mit einer Allnet-Flat?
Für normale Inlandsgespräche in der Regel nicht. Sind Gespräche in deutsche Fest- und Mobilfunknetze bereits in der Grundgebühr enthalten, verursacht eine kostenpflichtige 01801-Einwahl zusätzliche Kosten.
Einen kostenlosen, aktuellen 24 Stunden Tarifvergleich für Fern- Handy- und Auslandsgespräche können Sie dann wie immer über unserem Tarifvergleich für Telefontarife oder bei unserem Callthrough Tarifvergleich machen.
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