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MWC 2025: Telekom mit KI-Phone, fliegende Antennen und selbstheilende Netze

• 04.03.25 Die Deutsche Telekom hat auf dem Mobile World Congress (MWC) 2025 in Barcelona eine Reihe beeindruckender Innovationen vorgestellt, die die Zukunft der Telekommunikation prägen sollen. Unter dem Motto "Shaping Technology for All" präsentierte die Telekom Technologien, die sowohl den Alltag der Nutzer erleichtern als auch die Effizienz von
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Telekommunikationsnetzen steigern sollen. Zu den Highlights gehörten das KI-Phone, fliegende Antennen und selbstheilende Netze.

MWC 2025: Telekom mit KI-Phone, fliegende Antennen und selbstheilende Netze

Die Präsentationen der Deutschen Telekom auf dem MWC 2025 zeigen eindrucksvoll, wie innovative Technologien die Zukunft der Telekommunikation prägen können. Mit dem KI-Phone, fliegenden Antennen und selbstheilenden Netzen setzt die Telekom neue Maßstäbe in der Branche und zeigt, wie KI-basierte Lösungen den Alltag der Nutzer erleichtern und die Effizienz von Telekommunikationsnetzen steigern können.

Die <strong>Deutsche Telekom</strong> hat auf dem <b>Mobile World Congress (MWC) 2025</b> in Barcelona eine Reihe beeindruckender Innovationen vorgestellt, die die Zukunft der Telekommunikation prägen sollen.
MWC 2025: Telekom mit KI-Phone, fliegende Antennen
und selbstheilende Netze --Bild: © Tarifrechner.de

Diese Innovationen bieten spannende Perspektiven für die Zukunft und zeigen, dass die Telekom auf dem richtigen Weg ist, um die Herausforderungen der digitalen Welt zu meistern.

Das KI-Phone: Ein virtueller Butler für den Alltag

Ein Highlight der Messe war das neue KI-Phone der Telekom. Dieses innovative Gerät soll als persönlicher Assistent fungieren und Aufgaben per Sprachbefehl oder Fingertipp erledigen. Dazu gehören das Buchen von Taxis, Reservieren von Tischen oder das Erstellen von Mails. Grundlage dafür ist der digitale Assistent des Start-ups Perplexity, ergänzt durch KI-Anwendungen von Google Cloud AI, ElevenLabs und Picsart. Das KI-Phone wird in der zweiten Jahreshälfte 2025 verfügbar sein.

Magenta AI: Generative KI-Tools für alle

Mit "Magenta AI" bündelt die Telekom verschiedene KI-Tools in der MeinMagenta-App. Nutzer können unter anderem mit der Smartphone-Kamera Objekte in Echtzeit erkennen, Texte übersetzen oder Inhalte in Podcasts umwandeln. Das Angebot ist kostenlos und auch mit älteren Smartphones nutzbar.

WiFi Sensing: Sicherheit durch WLAN-Signale

Die Telekom stellte zudem "WiFi Sensing" vor. Diese Technologie verwandelt Router in eine Sicherheitslösung, indem sie Veränderungen im WLAN-Signal registriert und darauf reagiert. Darüber hinaus kommen neue KI-gestützte Honeypots zum Einsatz, die Cyberangriffe analysieren und Angreifer länger in digitalen Fallen halten.

Fliegende Antennen: Mobilfunk vom Himmel

Ein weiteres Highlight der Präsentation waren die fliegenden Antennen. Diese unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs) vom Typ Primoco One 150 des tschechischen Herstellers Primoco UAV SE sollen in Krisengebieten und abgelegenen Regionen temporäre Mobilfunknetze spannen. Die fliegenden Antennen können eine Fläche von bis zu 20 km² mit LTE versorgen und bis zu 1200 Geräte gleichzeitig bedienen. Der erste kommerzielle Einsatz fand bereits im Februar 2025 im tschechischen Isergebirge statt.

Technische Details der fliegenden Antennen

Die Primoco One 150 misst 3,65 Meter in der Länge, ist 1,25 Meter hoch und hat eine Spannweite von 4,85 Metern. Für den Transport lässt sich die Drohne mit wenigen Handgriffen in mehrere Bauteile zerlegen und anschließend mit Kleintransportern zum Startort bringen. Eine Tankfüllung reicht für zehn Stunden Betriebszeit, wobei typischerweise sechs Stunden Einsatzzeit am Zielort sowie jeweils zwei Stunden für Hin- und Rückflug kalkuliert werden.

Einsatzmöglichkeiten der fliegenden Antennen

Die fliegenden Antennen sollen vor allem in Krisengebieten und abgelegenen Regionen zum Einsatz kommen, um dort temporäre Mobilfunknetze zu spannen. Sie bieten eine schnelle und flexible Lösung, um die Kommunikation in solchen Gebieten sicherzustellen und die Netzabdeckung zu verbessern.

Selbstheilende Netze: Die Vision vom autonomen Netz der Zukunft

Die Telekom präsentierte auch ihre Vision von selbstheilenden Netzen. Gemeinsam mit Google Cloud arbeitet die Telekom an einer autonomen Netzoptimierung. Der KI-Agent "RAN Guardian" erkennt Anomalien im Mobilfunknetz und passt es in Echtzeit an. Diese Technologie soll die Netzstabilität erhöhen und die Effizienz der Netze verbessern.

Resiliente und ressourcenschonende Netze

Die Vision der Telekom umfasst auch ein energieeffizientes Netz der Zukunft, das sich flexibel an den Bedarf der Nutzer anpasst. Diese Netze sollen nicht nur resilient und ressourcenschonend sein, sondern auch eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bieten.

KI-gestützte Netzoptimierung

Die KI-gestützte Netzoptimierung soll dazu beitragen, die Netzstabilität zu erhöhen und die Effizienz der Netze zu verbessern. Der KI-Agent "RAN Guardian" erkennt Anomalien im Mobilfunknetz und passt es in Echtzeit an. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Störungen und eine kontinuierliche Verbesserung der Netzqualität.

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