So senken Sie Ihre Handyrechnung, ohne die Rufnummer zu wechseln
• 07.10.26 Die Handyrechnung gehört zu den Fixkosten, die im Alltag leicht aus dem Blick geraten. Oft lässt sie sich senken, ohne dass Sie Ihre Rufnummer aufgeben müssen, denn Tarif und Nummer sind zwei verschiedene Dinge. Dieser Ratgeber zeigt für den deutschen Markt, welche Posten sich kürzen lassen, wie der Anbieterwechsel mit Rufnummernmitnahme funktioniert und worauf Sie im Ausland achten sollten.
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Wie lassen sich Ihre Handykosten senken?
Ein Tarif- oder Anbieterwechsel ist etwas anderes als eine neue Rufnummer: Beim Wechsel ändern sich Preis und Leistungen, die Nummer bleibt dieselbe.
Die einfachsten Hebel sind: den aktuellen Tarif prüfen, ungenutzte Leistungen streichen, Tarife vergleichen und das eigene Nutzungsverhalten anpassen. Schauen Sie zuerst in Ihre Rechnungen der letzten Monate und in die Verbrauchsanzeige Ihres Smartphones. Erst dann lässt sich beurteilen, ob ein kleinerer Tarif passt. Für manche Nutzer ist er sinnvoll, für andere nicht.
Auch die Vertragslage zählt. Mindestvertragslaufzeiten sind auf 24 Monate begrenzt, danach gilt eine monatliche Kündigungsfrist. Das gilt für Verträge, die ab dem 1. Dezember 2021 geschlossen wurden. Erhöht ein Anbieter die Preise oder ändert Bedingungen zum Nachteil, besteht ein Sonderkündigungsrecht.
Welche Mobilfunkkosten lassen sich streichen?
Die meisten unnötigen Ausgaben stecken in wenigen Posten. Prüfen Sie die folgenden Punkte auf Ihrer Rechnung:
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• Zu großes Datenvolumen: Wer sein Volumen regelmäßig nicht ausschöpft, zahlt für ungenutzte Leistung.
• Zusatzoptionen: Pakete für Auslandsgespräche, Zusatzdaten oder Dienste, die Sie nicht mehr nutzen.
• Fremdleistungen: Abos, die über die Handyrechnung laufen. Eine Drittanbietersperre unterbindet den Bestell- und Zahlungsweg über die Mobilfunkrechnung und lässt sich beim Anbieter per Brief, E-Mail oder im Kundenportal beauftragen.
• Geräteraten: Ist das Smartphone abbezahlt, lohnt sich oft ein reiner SIM-only-Tarif.
• Auslandsnutzung: Roaming außerhalb der EU kann teuer werden, mehr dazu weiter unten.
Beim Datenvolumen kommt es auch darauf an, wofür Sie das Smartphone nutzen. Wer unterwegs etwa Bewertungen und Testberichte zu Angeboten wie Casino ohne Oasis liest, verbraucht dabei mobile Daten, genauso wie beim Streamen von Videos oder bei Spiele-Apps. Das fällt im Alltag kaum auf, summiert sich aber über den Monat. Ein Blick in die Verbrauchsanzeige zeigt, welche Apps und Seiten das meiste Volumen ziehen, und Lesen im WLAN spart mobiles Volumen.
Die Tabelle fasst zusammen, wo Sie ansetzen können. Das Sparpotenzial hängt vom individuellen Tarif und Verbrauch ab, konkrete Beträge lassen sich daher nicht pauschal nennen.
| Kostenpunkt | So senken Sie ihn | Sparpotenzial |
|---|---|---|
| Datenvolumen | Tatsächlichen Verbrauch prüfen, Tarif nur bei dauerhaft ungenutztem Volumen verkleinern | Gering bis mittel, je nach Preisabstand der Tarife |
| Zusatzoptionen | Ungenutzte Pakete beim Anbieter kündigen | Gering, aber dauerhaft |
| Fremdleistungen | Drittanbietersperre einrichten, Abos kündigen | Je nach Abo, oft schnell spürbar |
| Geräteraten | Nach Ratenende auf SIM-only wechseln | Kann hoch sein |
| Roaming | Vorab Konditionen für das Reiseland prüfen | Vermeidet teure Ausreißer |
Auch die Art, wie Sie auf dem Handy spielen oder surfen, beeinflusst das Datenvolumen. Casinos ohne App-Download wie NV Kasino laufen direkt im Browser, sodass der einmalige Download einer App samt späterer Updates entfällt. Der laufende Datenverbrauch während des Spielens bleibt davon unberührt, daher bleibt auch hier der Blick in die Verbrauchsanzeige sinnvoll. Unabhängig von der Technik gilt: Prüfen Sie vor der Anmeldung, ob der Anbieter auf der amtlichen Whitelist der GGL steht.
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Können Sie den Anbieter wechseln und die Nummer behalten?
Ja. Die Rufnummernmitnahme, auch Portierung genannt, ist in Deutschland seit dem 1. Dezember 2021 für Endnutzer kostenlos. Ablauf und Bedingungen können in anderen Ländern abweichen, ebenso von Anbieter zu Anbieter. So gehen Sie vor:
- Vergleichen Sie Tarife und wählen Sie den neuen Anbieter.
- Beauftragen Sie beim Abschluss die Rufnummernmitnahme. Die Bundesnetzagentur rät, möglichst den neuen Anbieter mit der Kündigung des bisherigen Vertrags zu beauftragen.
- Geben Sie Name, Adresse, Geburtsdatum und die zu portierende Nummer exakt so an wie beim bisherigen Anbieter. Die Daten müssen übereinstimmen.
- Prüfen Sie den Wechseltermin, damit Ihre Nummer lückenlos erreichbar bleibt.
Bei Mobilfunknummern ist die Portierung auch vor dem Ende der alten Vertragslaufzeit möglich, ohne dass sich diese Laufzeit ändert. Die Kosten für den alten Vertrag laufen dann bis zu dessen Ende weiter. Beim Wechsel darf Ihr Anschluss höchstens einen Werktag ausfallen. Für jeden weiteren Werktag steht Ihnen eine Entschädigung zu: 20 Prozent des monatlichen Entgelts, mindestens 10 Euro.
Wie vermeiden Sie zusätzliche Mobilfunkkosten?
Im Alltag helfen drei Gewohnheiten: WLAN nutzen, in den Einstellungen die datenhungrigen Apps prüfen und Hintergrunddaten für selten genutzte Apps einschränken. So passt oft ein kleineres Volumen.
Auf Reisen kommt es aufs Ziel an. In der EU gilt „Roam like at home“: Telefonieren, SMS und Surfen kosten grundsätzlich so viel wie zu Hause, solange die Nutzung angemessen bleibt. Das betrifft die 27 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. Die Regelung läuft bis zum 30. Juni 2032. Nicht erfasst sind die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Türkei; dort gelten die Konditionen Ihres Tarifs.
Außerhalb der EU bietet sich eine Reise-eSIM an: Die SIM mit Ihrer deutschen Nummer bleibt für Anrufe und Nachrichten erreichbar, während die eSIM lokale Datentarife nutzt. Aktivieren Sie sie vor der Abreise, denn der Profil-Download braucht eine Internetverbindung.
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