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Telefonica 5G Netzausbau: O2 Telefónica und Nokia machen 5G beim Upload noch schneller

• 14.12.22 Beim Mobilfunker O2 ist gegen Jahresende 2021 der Mobilfunkstandard mit 3G zu Ende gegangen. Dafür wird mit 5G ein neues Zeitalter eingeläutet. Das O2 5G Netz versorgt mittlerweile 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard. Aktuell funken über 18.000 5G-Antennen im O2 Netz. So machen nun O2 Telefónica und Nokia das Upload von Dateien und Videos im 5G-Netz noch schneller.

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Telefonica 5G Netzausbau: O2 Telefónica und Nokia machen 5G beim Upload noch schneller

So hat der Telekommunikationsanbieter O2 Telefónica und sein Technologiepartner erstmals zwei 5G-Frequenzen miteinander gebündelt, um die maximale Datenrate beim Versand von Daten über das Mobilfunknetz zu erhöhen.

Telefonica 5G Netzausbau: O2 Telefónica und Nokia machen 5G beim Upload noch schneller
Telefonica 5G Netzausbau: O2 Telefónica und Nokia
machen 5G beim Upload noch schneller -Bild: O2

Dabei gibt es eine Bündelung von 1800 MHz und 3,6 GHz im 5G Standalone-Netz. Für den Test kombinierte O2 Telefónica 70 MHz auf dem 3,6-GHz-Band (n78) mit 20 MHz auf dem 1800-MHz-Band (n3) unter Verwendung der Carrier-Aggregation-Technologie. Dabei erzielten die Unternehmen im Test einen Spitzendurchsatz von 144 Mbit/s über 5G Standalone.

Diese sogenannte Carrier Aggregation-Technologie wird bereits großflächig im 4G/LTE-Netz eingesetzt. Auch für den gebündelten Download über 5G haben die beiden Unternehmen bereits eigene Tests durchgeführt. Jetzt zeigen O2 Telefónica und Nokia erstmals Carrier Aggregation beim Upload mit den in Deutschland verwendeten Frequenzen unter 6 GHz im 5G-Standalone Netz.

So sagt Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer von O2 Telefónica. "Mit der Frequenzbündelung ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden im 5G-Netz zukünftig schnellere Down- und Uploads.".

Höhere Upload-Datenraten ebnen Weg für das Metaverse und neue 5G-Anwendungen

Durch Carrier Aggregation können Mobilfunkbetreiber ihre Frequenzressourcen maximieren und höhere Datenraten erzielen, die 5G-Abdeckung vergrößern.

Im Hinblick auf Industrie- und Geschäftskunden ermöglicht O2 Telefónica über schnellere Uplinks künftig neue Vernetzungslösungen, etwa Live-Übertragungen aus der Automobilproduktion, die Übermittlung von Vitaldaten im medizinischen Bereich oder einen schnelleren digitalen Datenaustausch bei Behörden.

Bündelung von 1800 MHz und 3,6 GHz im 5G Standalone-Netz

Die 3,6 GHz Frequenz bietet typischerweise höhere Geschwindigkeiten und Kapazitäten, weist jedoch eine geringere Reichweite auf. Die 1800 MHz-Frequenz kann aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften wiederum größere Gebiete versorgen. Durch die Bündelung erhalten Kunden mehr Bandbreite und höhere Geschwindigkeiten auf einer größeren Fläche.

O2 Telefónica und Nokia haben den Test im O2 Netz in Potsdam durchgeführt. Dort betreiben die Unternehmen seit 2018 ein Innovationscluster, um neue Vernetzungslösungen und Netzarchitekturen im Livenetz unter echten Bedingungen zu erproben.

Zuletzt hat O2 Telefónica in Potsdam die Cloud-RAN-Technologie von Nokia im 5G-Netz implementiert.

Telefonica 3.Quartal 2022: 304.000 neue Mobilfunkkunden --18.000 5G Antennen

Die Zahl der Vertragsanschlüsse im Mobilfunk stieg um 304.000 und lag damit über dem Wert des zweiten Quartals von 287.000. Der Provider hatte den 5G Rollout im Oktober 2020 gestartet. Damit versorgt O2 laut eigenen Angaben nun 75 Prozent der Bevölkerung mit 5G.

Treiber dieser positiven Entwicklung war erneut die Kernmarke O2 mit anhaltend großer Nachfrage nach dem Tarif O2 Grow, so die Geschäftsführung. Als Resultat der starken operativen Entwicklung legten auch Umsatz und OIBDA bereinigt um Sondereffekte mit einem Plus um 6,0 Prozent beziehungsweise 4,7 Prozent zu. Beim 5G Netzausbau kommt das Unternehmen schneller als geplant voran.

So hat nun das Unternehmen ein auf drei Jahre angelegtes Energiesparprogramm gestartet. Dazu gehören die natürliche Kühlung von Netzelementen, Umstellung auf Single-RAN-Technologie im Netz sowie Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Teile der Netzkomponenten an den Standorten bei geringer Last nachts und in ländlichen Gebieten in den Stand-by-Modus zu versetzen. Außerdem prüft das Unternehmen den Einsatz von Sonnenkollektoren für die Energieversorgung von Netzstandorten.

Das operative Momentum übersetzte sich in deutlich verbesserte Finanzkennzahlen. Der Umsatz legte im dritten Quartal 2022 um 6,0 Prozent auf 2,085 Milliarden Euro zu. Basis dafür war ein kräftiger Zuwachs im Mobilfunkserviceumsatz von 3,7 Prozent auf 1,473 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Hardware trug in Folge der weiterhin ungebremst hohen Nachfrage nach aktuellen 5G-fähigen Smartphones und der guten Verfügbarkeit bei O2 Telefónica mit einem Plus von knapp 19 Prozent auf 403 Millionen Euro zum Umsatzwachstum bei.

Die Erlöse aus Festnetzanschlüssen mit hohen Bandbreiten wuchs im dritten Quartal um 0,5 Prozent auf 204 Millionen Euro. Das OIBDA bereinigt um Sondereffekte wächst aufgrund des verbesserten Mobilfunkserviceumsatzes und Effizienzsteigerungen um 4,7 Prozent auf 642 Millionen Euro.

Telefonica-O2 5G Netzausbau: 5G Netzausbau geht schneller voran --O2 versorgt nun 75 Prozent der Bevölkerung mit 5G

Mit diesen Ausbaufortschritten übertrifft der Telekommunikationsanbieter deutlich das ursprünglich angesetzte Ziel, bis Jahresende 2022 die Hälfte der Bevölkerung mit 5G abzudecken. Diesen Stand erreichte das Unternehmen bereits im Juli und damit ein halbes Jahr früher als geplant.

O2 hat insbesondere in den vergangenen Monaten deutliche Ausbaufortschritte gemacht. Innerhalb von nur wenigen Monaten von Juli bis Oktober 2022 konnten weitere 25 Prozent der Bevölkerung mit 5G versorgt werden.

Einen Schwerpunkt legt O2 auf den Ausbau über die 3,6 GHz-Frequenzen. Aufgrund der hohen verfügbaren Bandbreiten in diesem Frequenzbereich kann O2 seinen Kunden schnelles 5G anbieten. Diese kommen vorwiegend in dicht besiedelten Regionen zum Einsatz. Zu den Städten mit den meisten 3,6 GHz-Stationen zählen Berlin, München, Hamburg und Köln.

Um den Mobilfunkstandard noch schneller in ländliche Regionen zu bringen und damit eine möglichst gute Versorgung in der Fläche zu bieten, konzentriert sich der Anbieter derzeit auch auf die 700 MHz-Frequenzen. Diese haben eine Reichweite von mehreren Kilometern.

Bis Ende des Jahres 2025 will O2 die gesamte Bevölkerung mit 5G versorgen.

Mit Buglas Rahmenvertrag über schnelle Glasfaseranbindungen bei 5G Antennen

Die neue Vereinbarung bietet eine Grundlage, damit O2 Telefónica und die Buglas-Netzbetreiber schneller und einfacher miteinander kooperieren können. Sie regelt für alle Buglas-Mitgliedsunternehmen die Rahmenbedingungen, um die 5G-Mobilfunkstandorte im O2 Netz mit schnellen Glasfaserleitungen anzubinden.

Telefonica-O2 5G Netzausbau: Mit Buglas Rahmenvertrag über schnelle Glasfaseranbindungen bei 5G Antennen
Telefonica-O2 5G Netzausbau: Mit Buglas Rahmenvertrag
über schnelle Glasfaseranbindungen bei 5G Antennen -Bild: O2

Eine derartige Kooperation bedarf diverser vertraglicher Absprachen, unter anderem bezüglich Technik, Zusammenschaltung, Wartung und Service Level-Prozessen. Um diese Verhandlungen zu vereinfachen, haben Buglas und O2 Telefónica einen Rahmenvertrag vorverhandelt, der auf die Bedürfnisse der vor Ort ansässigen Netzbetreiber zugeschnitten ist. Buglas-Mitgliedsunternehmen können diesen Rahmenvertrag ab sofort beim Buglas anfragen und so schneller mit O2 Telefónica kooperieren.

Glasfaseranbindungen als Grundlage für das O2 Netz der Zukunft

O2 Telefónica setzt bereits auf aktuell über 100 strategische Partnern im Glasfaserbereich. Der Rahmenvertrag mit dem Buglas eröffnet dem Unternehmen nun zusätzliche Möglichkeiten für attraktive Partnerschaften.

Glasfaseranbindungen sind im Mobilfunkbereich für die schnelle und zuverlässige Signalübertragung zwischen den O2 Mobilfunkstandorten und dem Kernnetz unverzichtbar. Mit bis zu 100 Gbit/s ist die Glasfaseranbindung deutlich schneller und leistungsfähiger als herkömmliche Richtfunkverbindungen. Im Hinblick auf die stetig zunehmende mobile Datennutzung sowie künftige 5G-Anwendungen kommen die maximal per Richtfunk übertragenen Datenraten mit rund 10 Gbit/s perspektivisch an ihre Grenzen.

Damit versorgt O2 laut eigenen Angaben über ein Drittel der Bevölkerung mit 5G.

Dabei will man sich auf auf die Mobilfunkfrequenzen 3,6 GHz und 700 MHz konzentrieren. Die Konkurrenz nutzt die DSS-Technologie als Kombination aus 4G und 5G zu ergänzen.

O2 versorgt München mit über 80 Prozent der Bevölkerung

In München versorgt O2 bereits über 80 Prozent der Bevölkerung mit schnellem 5G auf 3,6 GHz. Insgesamt funken in der bayrischen Landeshauptstadt derzeit rund 500 5G-Antennen auf dieser Highspeed-Frequenz.

Bereits zum Jahreswechsel attestierte die Fachzeitschrift connect dem O2 Netz in München mit der Bestnote "Überragend" die höchste Netzqualität aller Anbieter.

Auch in Stuttgart und Nürnberg versorgt O2 ebenfalls über 80 Prozent der Bevölkerung mit 5G auf 3,6 GHz. In Köln und Bonn sind es jeweils rund drei Viertel der Bevölkerung. In Berlin, Hamburg und Essen erreicht das schnelle O2 5G Netz auf 3,6 GHz bereits über die Hälfte der Bevölkerung.

In den vergangenen Wochen hat O2 unter anderem erste 5G-Standorte auf 3,6 GHz in Dresden, Rostock, Lübeck sowie in Neckarsulm, Planegg, Neu-Ulm und Edingen-Neckarhausen gestartet.

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