Telefonica vermittelt zwischen LTE und UMTS Netz unter Realbedingungen
• 07.02.13 Telefonica Deutschland, der Betreiber des O2 Mobilfunknetzes, ist es in Deutschland gelungen, Telefongespräche ohne Unterbrechung aus dem LTE-Netz in das UMTS-Mobilfunknetz zu übergeben. Der sogenannte "Handover" ist seit einigen Tagen im Labor unter den Realbedingungen eines echten Mobilfunknetzes möglich. Mit diesem unmerklichen Wechsel werden Sprachanrufe,|
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Bislang müssen die LTE-Smartphones für Telefonate auf ältere Standards wie GSM oder UMTS beim Verlassens des LTE-Netzes umschalten. Der Standard VoLTE ist sehr selten nutzbar. Damit sind dann zum Beispiel weiterhin Anrufe in hoher Sprachqualität im Auto möglich. Ohne den "Handover2 würden VoLTE-Telefonate abreißen, wenn das Fahrzeug den LTE-Funkbereich verlässt, erklärt Telefonica Deutschland.
Für den "Handover" aus dem LTE-Netz in eine benachbarte UMTS-Funkzelle nutzen die Techniker den SRVCC-Standard (Single Radio Voice Call Continuity). Dabei nutzt Telefonica Deutschland Komponenten von mehreren verschiedenen Lieferanten und dabei kommen Endgeräte und Netzbauteile von mindestens sechs verschiedenen Herstellern zum Einsatz.
Der Netzbetreiber Telefonica wird seine neue Spitzentechnologien in diesem Monat auf dem Mobile World Congress in Barcelona in der Zeit vom 25. bis 28. Februar präsentieren. Dabei wird die Umsetzung von Sprachdiensten in LTE-Netzen vorgestellt und die Mobilfunkstrategie für die Zukunft erläutert.
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