Übler Datenskandal mit 21 Millionen Kontodaten
• 08.12.08 Wenn man so liest, was die Wirtsschaftwoche herausgefunden hat, schwahnt dem mündigen Bürger der auf seine Grundrechte bzgl. Datenschutz, Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und Datensparsamkeit achtet, nichts Gutes.Mittlerweile scheint es wohl eher fast die Regel zu sein, Kunden und Mitbürger
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Die Wirtschaftwoche hat nun herausgefunden, dass auf dem grauen Markt 21 Millionen Kontodaten zu Kaufen sind. Dem Düsseldorfer Magazin wurde die gigantische Datenmenge für knapp zwölf Millionen Euro angeboten. Betroffen sollen insgesamt 1,2 Millionen Kundendaten betroffen sein. Bei den Datensätzen sind Angaben zur Person wie etwa Geburtsdaten enthalten, Bankverbindung mit Kontonummer und Bankleitzahl, in einigen Fällen sogar detaillierte Angaben zur Vermögenslage.
Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, an die die WirtschaftsWoche die brisanten Datensätze am Donnerstag übergeben hat, muss nun klären, wie so viele Kontonummern illegal in Umlauf gelangen konnten. Laut WirtschaftsWoche führen erste Spuren fast durchgängig zu kleinen Callcenter-Betreibern.
Dipl. Inform. Martin Kopka. Geschäftführer des Tarifrechner.de Netzwerkes, ist der Meinung, dass nur erhebliche Freiheitsstrafen hier einen nachgiebigen Erfolg haben. Um diesen Sumpf von Datenmißbrauch trockenzulegen, müssen die Anbieter wie auch die Käufer von den zu Unrecht erstellten Datensätzen mit hohen Freiheitstrafen belegt werden.
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