Allerdings war der Widerstand und die Technik bei Apples Fingerprint Sensor
nicht gerade groß, wie der Computer Chaos Club berichtet. Ein Laserausdruck
und ein bischen Farbe haben schon zum Überlisten von Apples Fingerprint Sensor gereicht.
Die Hacker haben zum Überlisten des Sensors einen Fingerabdruck von einer
Glasoberfläche abfotographiert. Dabei haben die Hacker eine Auflösung von 2400
dpi genutzt. Das Foto wird dann am Computer bereinigt, invertiert und per
Laserdrucker auf eine Transparenzfolie gedruckt. Dabei sollte eine Auflösung
von 1200 dpi bei maximaler Druckstärke nicht unterschritten werden.
Dann wird auf das Druckbild hautfarbene Latexmilch oder weißer Holzleim
aufgetragen. Durch die Drucklinien entsteht ein Fingerabdruckbild in dem
aufgetragenen Material. Nach dem Trocknen kann der gefälschte Finger
abgenommen werden. Diesen feuchtet man leicht an, indem man ihn anhaucht. Dann
kann man das iPhone damit entsperren.
Apple hat den Fingerprint Sensor als sichere Lösung angepriesen, um sein
Smartphone und die damit verbundenen Daten zu schützen. Direkt in die
Hometaste integriert nutzt Touch ID lasergeschnittenes Saphir-Kristall
zusammen mit dem kapazitiven Berührungssensor, um eine hochauflösende
Abbildung des Fingerabdrucks des Nutzers zu erstellen und zu analysieren, um
akkurate Messungen aus jedem Winkel zu erzielen.
Mittlerweile ist auch bekannt, dass man mit "Siri"reden kann, und ihm
Kontaktdaten entlocken kann, wenn das iPhone noch nicht entsperrt ist. Dazu
haben die Tester von der "Welt" nur dauerhafte den Fingerprint Sensor
gedrückt, um Siri Sprachkommandos zu geben. In den Voreinstellungen ist der
digitale Assistent Siri auch für den Fall aktiviert, dass die Bildschirmsperre
aktiv ist. Das ist gefährlich, weil die meisten Nutzer ihre Voreinstellungen
nicht ändern, so die Zeitschrift.
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