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Breitbandausbau: Ministerium überreicht Förderzusagen an 31 Kommunen

• 15.12.15 Der Bundesminister Alexander Dobrindt hat heute die ersten Förderbescheide für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau übergeben. Immerhin wollen Bund und Länder den Internet-Ausbau mit schnellen Datenleitungen bis zum Jahr 2018 mit 2,7 Milliarden Euro unterstützen, von denen 1,3 Milliarden aus der jüngsten Versteigerung von
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Mobilfunkfrequenzen stammen.

31 Kommunen und Landkreise erhalten Geld

Damit erhalten die ersten 31 Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten bis zu 50.000 Euro. Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das Bundesministerium jeweils bis zu 15 Millionen Euro, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.
Gratis App "Breitbandmessung" in der Aktion -Bild: Google

"Das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau ist schon jetzt ein Erfolg. Das Angebot wird gut angenommen und die Anträge werden schnell und unbürokratisch bearbeitet. Insgesamt nehmen wir 2,7 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Hand, um ganz Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt", teilt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit.

Wer nun gerne wissen will, wie schnell sein DSL- und Mobilfunkzugang ist, kann dieses auch mit der neuen Smartphone App der Bundesnetzagentur für iPhones, Android Smartphone und Tablet PCs testen. Dabei kann der Verbraucher mit Hilfe der kostenlosen App seine mobile Datengeschwindigkeit messen. Auch gilt dieses für die aktuelle WLAN Anbindung.

Breitbandmessung offenbart versprechen der Mobilfunkanbieter

Mit Hilfe der gratis App "Breitbandmessung" kann nun jeder Verbraucher seine Datengeschwindigkeit vor Ort ermitteln und damit den versprechen der Anbieter auf den Zahn füllen. Dabei ist es in unserem Test interessant, wenn man mobil unterwegs ist. Die Datenrate variierten dann doch erheblich.

In Zügen wird die Datenrate durch die Metall-Abschirmung drastisch gesenkt, in der schnellen LTE Stadt gibt es zur Rush-Hour auch nur Datenbrösel statt LTE Power und auf dem Lande ist man bei rund 20 bis 30 Mbit/s ausgebremst, es sei denn, man steht unterm LTE Sendeturm oder hat gleich eine Richtantenne in der Tasche.

Hinzu kommen auch noch die verschiedenen Smartphone Modelle. Nur die neuesten Smartphones unterstützen LTE bis bis zu 150 Mbit/s oder mehr. Daher sollte man beim Smartphone Schnäppchen Angebot oder älteren Modellen nicht auf LTE Speed mit 50 Mbit/s aufwärts rechnen. Wenn man dann 20 bis 30 Mbit erreicht, ist dieses dann schon mehr, als viele DSL Anbieter ihren Kunden offerieren.

Bei der App "Breitbandmessung" werden die Ergebnisse übersichtlich nach Upload, Download und Reaktionsgeschwindigkeit dargestellt. Wenn man die gebuchte Geschwindigkeit eingestellt hat, wird die Realität mit der versprochenen Datenrate verglichen. Ferner lassen sich die Meßergebnisse speichern und mit späteren Messungen vergleichen.

Die gratis App "Breitbandmessung" können Sie dann zum einen im Apples iTunes Store und auch im Google App Store finden.



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