Getrennte Prepaid und Postpaid Handytarife könnten bald der Vergangenheit angehören
• 7.02.09 Die Prepaid Tarif der grossen Mobilfunkprovider von T-Mobile, O2, E-Plus und O2 sind am bröckeln, welches nicht zuletzt an dem starken Preiskampf durch die Handy-Discounter liegt. Handydiscounter bieten schon Handytarife unter 10 Ct/Min. an. Früher mussten Kunden durchhaus bei den Prepaid Tarif der grossen Provider bis 89 Ct/Min. bei den Inlandsgesprächen abdrücken.
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Künftig haben Anbieter die Möglichkeit, Verbrauchern flexibel neue Kombinationen aus Verträgen anzubieten. So ist es zum Beispiel denkbar, Telefonate nachträglich per Rechnung zu bezahlen, SMS aber vorab per Kontingent. Auch könnte ein Kunde bei einem Auslandsaufenthalt den Vertrag kurzfristig auf Prepaid umstellen, um in dieser Zeit einer Kostenfalle durch Roamingentgelte vorzubeugen.
Insgesamt entfallen 59 Millionen Mobilfunkverträge in Deutschland auf Prepaid-Karten und 48 Millionen auf Verträge mit nachträglicher Rechnungslegung. Bisher fehlte den Mobilfunkanbietern die notwendige Flexibilität. Denn sie waren aus technischen Gründen gezwungen, Produkte, Tarife und Optionen für die beiden Kundensegmente getrennt zu implementieren. Die Weiterentwicklung der Applikationen und der Hardware macht nun aber die einheitliche Verwaltung von Voraus- und Nachzahlern möglich.
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