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Telefonica/O2 LTE Netzausbauvorgaben: Telefonica sieht Erfüllung der Bundesnetzagentur Versorgungsauflagen

• 13.01.21 Bei Telefonica, dem Netzbetreiber von O2, ging der LTE Netzausbau der Bundesnetzagentur im letzten Jahr nicht schnell genug voran. So hatte die Bundesnetzagentur der Telefónica ein Zwangsgeld in Höhe von 600.000 Euro angedroht. Grund ist die nicht fristgerechte Erfüllung der Versorgungsauflage aus der Frequenzauktion 2015. Dabei gab es eine Nachfrist, welche auch von
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Telefonica im Herbst erfüllt wurden. Nun gibt es weitere Verbesserungen im O2 LTE Netz, mit mehr als 11.000 neuen 4G-Antennen und einer Abdeckung von 98 Prozent aller Haushalte.

Telefonica/O2 LTE Netzausbauvorgaben: Telefonica sieht Erfüllung der Bundesnetzagentur Versorgungsauflagen

So hat nun Telefonica/O2 laut eigenen Angaben die bundesweite Auflage der Bundesnetzagentur mit einer Abdeckung von 98 Prozent aller Haushalte erfüllt. Dabei sollten mindestens 97 Prozent aller Haushalte in jedem der 16 Bundesländer erreicht werden, sowie wichtige Verkehrswege sollten erschlossen sein. Dabei hatte es in im letzten Jahr allerdings immer wieder bei den Verkehrswegen mit dem Erschließen bei den Providern gehapert.

Telefonica/O2 LTE Netzausbauvorgaben: Telefonica sieht Erfüllung der Bundesnetzagentur Versorgungsauflagen
Telefonica/O2 LTE Netzausbauvorgaben: Telefonica sieht Erfüllung
der Bundesnetzagentur Versorgungsauflagen -Bild: O2

"Unsere Netzoffensive in 2020 war ein umfassender Erfolg. Mit unserer Netzqualität sind wir nun auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb. Dies belegen auch unabhängige Tests.", sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland / O2.

Nun gibt es mehr 7.200 4G Antennen an Stationen, an denen es bisher kein 4G gab. Darüber hinaus wurden bundesweit zusätzliche rund 3.800 4G-Sender für mehr Kapazitäten und höhere Surfgeschwindigkeiten installiert.

Bei der Haushaltsabdeckung hat O2 in 2020 einen Sprung von 14 Prozentpunkten geschafft. In ganz Deutschland versorgt das Unternehmen rund sieben Millionen Menschen mehr als noch Ende 2019 zusätzlich mit 4G.

Inzwischen erreicht das O2 Netz in allen Flächenländern mindestens die von der BNetzA geforderten 97 Prozent der Haushalte. In den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen versorgte das Unternehmen bereits seit Anfang 2020 alle Haushalte mit 4G. Auch im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW liegt die Versorgung jetzt bei rund 100 Prozent, in Niedersachsen und Schleswig-Holstein bei 99 Prozent.

In Hessen hat das Unternehmen in 2020 seine 4G-Versorgung um 20 Prozentpunkte erhöht, in Rheinland-Pfalz um 30 Prozentpunkte.

Erschließung von wichtigen Verkehrswegen

Ein erheblicher Anteil der neuen 4G-Stationen von O2 wurde auch entlang der Verkehrswege errichtet. So wurden im letzten Jahr die 4G-Versorgung der ICE Strecken und Autobahnen massiv ausgebaut und die Versorgungsauflage erfüllt, soweit dies tatsächlich und rechtlich möglich war.

Wo die Verkehrswege in 2020 aufgrund von Herausforderungen jenseits der Verantwortlichkeit von Telefónica / O2 nicht mit 4G versorgt werden konnten, wird das Unternehmen in 2021 weiter Lösungen anstreben und den Ausbau so schnell wie möglich fortsetzen.

Dabei geht es um Genehmigungsverfahren zum Erschließen möglicher Standorte, das Berücksichtigen von Naturschutzvorgaben sowie die Koordination mit anderen Beteiligten. Dabei sieht O2 die Verantwortung bei der Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

Bundesnetzagentur LTE Netzausbauvorgaben: Telefonica verbessert weiterhin 4G Netzausbau

Im Herbst hatte Telefonica mitgeteilt, dass das Unternehmen fristgerecht zum 30. September 2020 das zweite Zwischenziel erreicht hatte, welches die Bundesnetzagentur für das nachträgliche Erfüllen der Versorgungsauflage aus der Frequenzauktion 2015 vorgegeben hatte.

Bundesnetzagentur LTE Netzausbauvorgaben: Telefonica verbessert weiterhin 4G Netzausbau
Lokaler 5G LTE Netzausbau geht voran -Bild: O2

Insgesamt hat O2 seit Jahresbeginn 5.089 neue 4G-Stationen errichtet, gefordert waren 4.940 4G-Stationen. Somit hatte Telefonica das Vorgaben-Ziel knapp erreicht. Es gab nur 149 Stationen mehr als gefordert. Insgesamt müssen 7.600 4G-Stationen aufgebaut werden bis Jahresende.

"Unser O2 5G Netz ist nun live. 5G ist unsere digitale Zukunft. 4G wird noch mehrere Jahre das Rückgrat der Digitalisierung bilden. Den 4G-Ausbau treiben wir ebenfalls weiter voran und bringen schnelles Internet in immer mehr ländliche Gebiete. Wir sind sehr zuversichtlich, bis Jahresende unsere Ausbauziele zu erreichen", erklärt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland.

Mit dem zweiten Meilenstein hat O2 nun 65 Prozent der von der Bundesnetzagentur bis Ende des Jahres geforderten Stationen erreicht. Das Unternehmen versorgt so bundesweit rund 95 Prozent der Bevölkerung mit 4G/LtE. Das Ziel liegt allerdings bei geforderten 98 Prozent der Haushalte. Immerhin konnte Telefonica in den vergangenen zwei Monaten die Versorgung in Deutschland um drei Prozentpunkte erhöhen.

Zuletzt hatten die Telekom, Vodafone und nun auch Telefonica bemängelt, dass es entlang der Verkehrswege zusätzliche Probleme gibt. Dieses betreffe zum Beispiel das Erschließen möglicher Standorte, das Berücksichtigen von Naturschutzvorgaben sowie die Koordination mit anderen Beteiligten. Im Gegenzug hatten die Mobilfunkanbieter 4 Jahre lang Zeit die Probleme zusammen mit der Verwaltung, Politik und Wirtschaft zu lösen. Nun laufen alle Anbieter in einer Nachfrist, politisch gewollt und gesetzt von der Bundesnetzagentur.

Bundesnetzagentur LTE Netzausbau: Telefonica bekommt kein Bussgeld

So war der Netzbetreiber Telefónica verpflichtet, bis zum 30. Juni 2020 40 Prozent der noch zur Erfüllung der Versorgungsauflage erforderlichen 7.600 Standorte aufzubauen. Telefónica hat trotz aller anzuerkennenden Anstrengungen die erforderliche Anzahl an Standorten damals nicht vollständig realisieren können. Sollten die Standorte nicht bis zum 31. Juli 2020 aufgebaut sein, hatte die Bundesnetzagentur mit einem Bussgeld gedroht.

O2 LTE Netzausbau: Telefónica setzt beim 5G-Kernnetz auf Ericsson-Technologie
O2 setzt zukünftig auf Ericsson-Technologie -Bild: O2

So hatte nun der Anbieter Telefónica das erste Zwischenziel zur vollständigen Erfüllung der Versorgungsauflage innerhalb der gesetzten Nachfrist erreicht. Eine Überprüfung durch die Bundesnetzagentur hat nun ergeben, dass die Auflage nunmehr erfüllt ist. Die Festsetzung des angedrohten Zwangsgeldes ist daher nicht erforderlich.

Bis Ende September musste Telefónica weitere 1900 Standorte aufbauen. Bis Ende des Jahres ist die Versorgungsauflage vollständig zu erfüllen. Dafür sind noch weitere ca. 2660 LTE-Stationen zu realisieren.

Telekom erreicht erstes Zwischenziel vorzeitig

Telekom hat vor Ablauf der Nachfrist Ende September die Versorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte mit 50 Mbit/s im Antennensektor in allen Bundesländern erfüllt. Telekom muss nun bis Ende des Jahres noch die Hauptverkehrswege vollständig versorgen.

Vodafone hat noch bis zum 30. September Zeit, die Versorgungsauflagen in allen Bundesländern von mindestens 97 Prozent der Haushalte vollständig zu erfüllen. Die Versorgung der Hauptverkehrswege muss ebenfalls bis Ende des Jahres erfolgen.

Versorgungsauflagen aus der LTE Auktion 2015

Die Bundesnetzagentur hatte in den Zuteilungen der im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen den Mobilfunknetzbetreibern auferlegt, dass diese ab dem 1. Januar 2020 bundesweit 98 Prozent der Haushalte und je Bundesland 97 Prozent der Haushalte mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen haben. Überdies sind die Hauptverkehrswege mit der Bundesautobahn und den Schienen vollständig zu versorgen.

Mängel bei der Erfüllung der LTE Versorgungsauflagen

Die Überprüfungen der Versorgungsauflage aus der Auktion 2015 durch die Bundesnetzagentur ergab zum Ende des Jahres 2019, dass alle drei Mobilfunknetzbetreiber mit Telekom, Vodafone und Telefonica die Versorgungsauflagen nicht vollständig fristgerecht erfüllt hatten. Allen wurde eine Nachfrist bis Ende dieses Jahres gewährt. Begleitend legte die Behörde für die drei Netzbetreiber Zwischenziele fest.

Eine Übersicht der O2 Abdeckung gibt es dann auch beim Anbieter online. Hier kann man auch die neue LTE Abdeckungen erkennen.

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