Verbraucherzentrale warnt vor deutsche Telekommunikationszentrale wegen Betrugs• 18.05.11 Die Telefonkunden sind durch unsere Informationen immer bestens
über die günstigsten Telefontarife informiert. Dabei schleichen sich aber
immer wieder Gauner ein, die den Telefonkunden abzocken wollen. Zum einen sind
es einfach vorsätzliche falsche Abrechnungen wegen Gewinnspiele, worüber wir
ausführlich berichtet haben, oder wie in diesem Fall, treibt eine Firma in
Hessen ihr Unwesen mit der Drohung auf die Spitze, Geld oder Telefonanschluss
wird gekappt.
Dabei warnt nun die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor der Deutschen
Telekommunikationszentrale, welche Telefonkunden auffordert 94,30 Euro binnen
zehn Tagen auf ein Konto der Deutschen Skatbank zu überweisen. Sollte kein
Geildeingang zu verzeichnen sein, so entfällt die Registergültigkeit der
Rufnummer.
Die Verbraucherzentrale Hessen weisst darauf hin, dass es sich hier nur um
einen dreisten Abzockversuch handelt, die Verbraucherzentrale empfiehlt hier
auch Strafanzeige zu erstatten und keinesfalls zu bezahlen. Es soll hier der
Eindruck erweckt werden, dass der Telefonanschluss in Kürze gesperrt wird,
wenn man den geforderten Betrag nicht zahlt.
Das Schreiben mit dem Titel "Datenabgleichformular" und angehängtem Zahlschein
erweckt durch die Abbildung von Wappen und Berliner Bären sowie die Angabe von
Aktenzeichen und Rechnungsnummer einen amtlichen Eindruck. Gleichwohl sind
weder die Internetseite noch der Telefonanschluss der Firma erreichbar.
Die Staatsanwaltschaft Hanau prüft zurzeit, ob ein Betrugsdelikt vorliegt und
auch die Deutsche Skatbank prüft ihre rechtlichen Möglichkeiten, das Konto zu
kündigen. Grundsätzlich gilt bei solchen unberechtigten Forderungen. Der
Verbraucher muss weder zahlen noch widersprechen, Mahnungen und
Inkassoschreiben dürfen getrost ignoriert werden. Aber sobald ein
gerichtlicher Mahnbescheid kommt, muss innerhalb von zwei Wochen Widerspruch
eingelegt werden, teilt die Verbraucherzentrale Hessen mit.
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