Verbraucherzentrale warnt vor dubiosen Telefonsex-Rechnungen
• 21.03.11 In der letzten Zeit gibt es vermehrt Meldungen, dass die
Telefonkunden abgezockt werden. Zum einen Versuchen es die Betrüger über
die Abrechnungen bei der Telefonrechnungen, oder in diesem Fall, gibt es
einfach eine Rechnung über vermeintliche genutzte Tefonsex-Dienste. Das beim
Eintreffen solcher Rechnungen durchaus der Haussegen erstmal schief steht, ist dann
auch mehr als verständlich. Aber hier kann dann erstmal Entwarnung gegeben werden.
Die Rechnungen kommen laut der Verbraucherzentrale Hessen von der Firma Bohemia
Factoring. Die Postfachadresse liegt im hessischen Petersberg bei Fulda und
Postanschrift im tschechischen Pilsen. Die Verbraucherzentrale gibt hier den
Rat, nicht zu zahlen, und gegebenenfalls der Zahlungsaufforderung zu
widersprechen und sich nicht von Mahnungen und Inkassoschreiben verunsichern
lassen.
Die Verbraucherzentrale Hessen hat in der Vergangenheit schon verschiedentlich
vor Rechnungen einer Firma TRC Telemedia, später dann vor der MB Direct Phone
Ltd. bzw. Czech Media Factoring gewarnt. Verschickt wurden Rechnungen in
Höhe von 75 Euro. Wenig später folgten Mahnungen, in denen stand, dass vom
Telefonanschluss der betroffenen Verbraucher durch Anwahl bestimmter
Festnetznummern eine Telefonsexdienstleistung in Anspruch genommen wurde.
Die Verbraucherzentrale Hessen teilt mit, dass Zahlungsverpflichtungen nur
bestehen, wenn eine kostenpflichtige Leistung tatsächlich bestellt oder genutzt
worden ist. Dass tatsächlich ein wirksamer Vertrag geschlossen worden ist,
muss im Streitfall der Anbieter beweisen. In Deutschland gibt es für
telefonische Dienstleistungen Mehrwertdienstenummern, die zum Beispiel mit
0180 oder 0900 beginnen und festen Regeln unterworfen sind. Wer diese Regeln
umgehen will, in dem er zum Beispiel Erotikdienste über die Anwahl anderer
Rufnummern anbietet, wird spätestens bei der Durchsetzbarkeit seiner
angeblichen Forderungen Schwierigkeiten bekommen.
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