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Wacken 2026 bricht Datenrekord: 115 Terabyte in vier Tagen

• 03.08.26 Auf den Bühnen dröhnten Gitarren, vor den Bühnen liefen Smartphones heiß. Beim Wacken Open Air 2026 wurden innerhalb von vier Festivaltagen rund 115 Terabyte Daten durch das Mobilfunknetz von Vodafone übertragen. Damit steht Wacken im Festival-Ranking 2026 vor Parookaville, Rock am Ring, Airbeat One und dem Hurricane Festival.

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Heavy Metal wird Heavy Data:

Kein anderes untersuchtes Festival erzeugte im Vodafone-Netz mehr mobilen Datenverkehr. Das Ranking erfasst allerdings nur einen Teil des gesamten Datenaufkommens.

Vodafone verliert Kunden: Alarm im Mobilfunkmarkt
Wacken 2026 bricht Datenrekord: 115 Terabyte in vier Tagen
-Bild: © Tarifrechner.de/KI

Rund 85.000 Menschen kamen vom 29. Juli bis zum 1. August 2026 zum Metal-Festival nach Schleswig-Holstein. Sie verschickten Nachrichten, teilten Fotos, luden Videos hoch, nutzten Festival-Apps und streamten Inhalte. Das Smartphone war dabei Kamera, Ticket, Geländeplan und Kontakt zu Freunden zugleich.

Nach Angaben von Vodafone würde die in Wacken übertragene Datenmenge ausreichen, um ungefähr 275 Jahre lang ohne Unterbrechung Metal-Musik bei Spotify zu streamen. Die Zahlen stammen aus einer Auswertung des Datenverkehrs im Vodafone-Netz. Über das Ergebnis berichtete auch die überregionale Berichterstattung zum Wacken-Datenrekord.

Festival-Ranking 2026: Wacken liegt vor Parookaville

Wacken führt die Rangliste mit 115 Terabyte an. Parookaville liegt mit 101 Terabyte nur 14 Terabyte dahinter. Beim Festival in Weeze feierten mehr als 200.000 Besucher in der sogenannten City of Dreams. Auf Platz drei folgt Rock am Ring mit 89 Terabyte.

Auch der Wert von Airbeat One fällt auf. Das Festival in Neustadt-Glewe kam trotz deutlich geringerer Besucherzahl auf rund 71 Terabyte. Das Hurricane Festival in Scheeßel belegt mit 54 Terabyte den fünften Platz.

Datenverbrauch großer deutscher Festivals im Vodafone-Netz 2026
Platz Festival Datenverbrauch Einordnung
1 Wacken Open Air 115 Terabyte Höchster gemessener Datenverkehr
2 Parookaville 101 Terabyte 14 Terabyte hinter Wacken
3 Rock am Ring 89 Terabyte Dritthöchster Wert im Ranking
4 Airbeat One 71 Terabyte Hoher Wert trotz weniger Besucher
5 Hurricane Festival 54 Terabyte Platz fünf der Auswertung

Gegenüber dem Vorjahreswert von 102 Terabyte ist der gemessene Datenverbrauch in Wacken um rund 13 Terabyte gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von knapp 13 Prozent. Schon 2025 hatte Wacken die Festivalstatistik von Vodafone angeführt.

Warum 115 Terabyte nur einen Teil des Datenverkehrs zeigen

Das Ranking erfasst nicht den gesamten Mobilfunkverkehr auf den Festivalgeländen. Gemessen wurde ausschließlich das Netz von Vodafone. Daten, die Besucher über Telekom, O2 oder lokale WLAN-Netze übertrugen, tauchen in den Zahlen nicht auf.

Zudem unterscheiden sich die Festivals bei Besucherzahl und Dauer. Eine Veranstaltung mit mehr Gästen kann insgesamt mehr Daten erzeugen, obwohl der Verbrauch pro Person niedriger ausfällt. Für einen Pro-Kopf-Vergleich müssten die Werte je Besucher und Festivaltag nach derselben Methode berechnet werden.

Airbeat One fällt in diesem Zusammenhang auf. Rund 71 Terabyte bei etwa 65.000 Gästen sind ein hoher Wert. Ob dort tatsächlich jeder Besucher mehr Daten nutzte, lässt sich daraus aber nicht ablesen. Es fehlen einheitliche Angaben zum Messzeitraum, zum Anteil der Vodafone-Kunden und zur Zahl der aktiven Geräte.

Smartphone auf Festivals: Fast jeder Zweite will nicht darauf verzichten

Zum hohen Datenverbrauch passt eine begleitende Blitzumfrage unter 500 Festival-Fans. Demnach können sich 46 Prozent der Befragten ein Festival ohne Smartphone nicht vorstellen. Das Handy steht für sie sogar vor Toilettenpapier, Sonnencreme und Deo auf der Packliste.

Im Festivalalltag übernimmt das Gerät mehrere Aufgaben. Es speichert Tickets, zeigt Geländepläne, erinnert an Spielzeiten, ermöglicht bargeldlose Zahlungen und hilft dabei, Freunde in großen Menschenmengen wiederzufinden. Dazu kommen Fotos, Videos und Beiträge in sozialen Netzwerken.

Gleichzeitig stören sich viele Festivalbesucher an den hochgehaltenen Handys vor der Bühne. Das eigene Smartphone soll griffbereit sein, die Geräte der anderen stehen dagegen schnell im Sichtfeld. So ganz einig sind sich die Festivalgäste mit ihren Telefonen offenbar nicht.

Diese Funktionen treiben den mobilen Datenverbrauch

  1. Videos und Livestreams: Hochauflösende Aufnahmen benötigen deutlich mehr Daten als Textnachrichten oder einzelne Fotos.
  2. Soziale Netzwerke: Instagram, TikTok und andere Plattformen laden Inhalte automatisch nach und übertragen hochgeladene Clips.
  3. Festival-Apps: Geländepläne, Zeitpläne, Push-Nachrichten und kurzfristige Programmänderungen werden laufend abgerufen.
  4. Musikstreaming: Auf Campingflächen wird Musik häufig auch abseits der Bühnen über mobile Verbindungen abgespielt.
  5. Cloud-Dienste: Viele Smartphones sichern neue Fotos und Videos automatisch im Hintergrund.

Mobilfunk auf Festivals fordert zusätzliche Netztechnik

Ein gewöhnliches Mobilfunknetz ist nicht dauerhaft für Zehntausende Menschen auf wenigen Quadratkilometern ausgelegt. Bei Großveranstaltungen stellen Netzbetreiber deshalb zusätzliche mobile Sendestationen auf. Vodafone setzte beim Wacken Open Air 2026 nach eigenen Angaben sechs solcher Anlagen ein.

Einige Stationen waren mit Antennentechnik ausgestattet, die stark besuchte Bereiche gezielter versorgen sollte. Die zusätzliche Kapazität wird nicht nur für Fotos und Konzertvideos gebraucht. Auch digitale Zahlungen, die Kommunikation mit Einsatzkräften und organisatorische Dienste benötigen stabile Verbindungen. Angaben zum Netzausbau veröffentlichte Vodafone in seiner Mitteilung zur Mobilfunkversorgung beim Wacken Open Air.

Ähnlich hohe Belastungen treten auch bei anderen Großveranstaltungen auf. Beim Oktoberfest wurden ebenfalls neue Spitzenwerte gemessen. Weitere Zahlen nennt der Beitrag zum Mobilfunk-Datenrekord auf dem Oktoberfest.

Bei diesen Festivals blieben die Smartphones nachts länger aktiv

Die Datenkurven zeigen, wie lange die Mobilfunknutzung auf den Festivalgeländen hoch blieb. Bei Parookaville und Airbeat One sank das Datenaufkommen teilweise erst zwischen 2 und 3 Uhr morgens deutlich. In Wacken war der Rückgang bereits gegen 1.30 Uhr zu erkennen.

Wann die letzten Gäste schlafen gingen, verraten die Zahlen nicht. Der Datenverkehr kann auch sinken, weil das Bühnenprogramm endet, weniger Videos aufgenommen werden oder sich die Besucher anders auf dem Gelände verteilen. Ablesen lässt sich nur, wie lange die Smartphones noch stark genutzt wurden.

Zwischen 7 und 8 Uhr morgens stieg der Datenverkehr in Wacken schon wieder deutlich an. Dann dürften viele Besucher Wetterberichte geprüft, Nachrichten beantwortet, Fotos verschickt und den Plan für den neuen Festivaltag geöffnet haben. Besonders lang war die digitale Nachtruhe jedenfalls nicht.

Wacken-Datenrekord zeigt die Rolle des Smartphones

Der Wacken-Datenrekord 2026 zeigt, wie fest das Smartphone inzwischen zum Festivalbesuch gehört. Tickets, Orientierung, Kommunikation, Fotos und Zahlungen laufen häufig über dasselbe Gerät.

Für Mobilfunkanbieter sind Festivals ein Belastungstest vor großem Publikum. Läuft das Netz trotz zehntausender gleichzeitig aktiver Geräte störungsfrei, fällt es kaum jemandem auf. Kommt keine Nachricht mehr durch oder scheitert eine Zahlung, merken es viele sofort. Zusätzliche Netzkapazitäten gehören bei großen Veranstaltungen deshalb längst zur technischen Infrastruktur.

Wacken liegt mit 115 Terabyte an der Spitze der ausgewerteten Festivals. Selbst bei einem Ereignis, das von lauter Musik und dem gemeinsamen Erlebnis vor der Bühne lebt, bleibt das Smartphone für viele Besucher ständig dabei.

Häufige Fragen zum Datenverbrauch beim Wacken Open Air

Wie hoch war der Datenverbrauch beim Wacken Open Air 2026?

Während der vier Festivaltage wurden rund 115 Terabyte über das Vodafone-Mobilfunknetz übertragen. Daten aus anderen Mobilfunknetzen sind in diesem Wert nicht enthalten.

Welches Festival hatte 2026 den höchsten Datenverbrauch?

Im Festivalvergleich von Vodafone lag das Wacken Open Air mit 115 Terabyte auf Platz eins. Dahinter folgten Parookaville mit 101 Terabyte und Rock am Ring mit 89 Terabyte.

Warum verbrauchen Smartphones auf Festivals so viele Daten?

Vor allem Videoaufnahmen, Livestreams, soziale Netzwerke, Cloud-Sicherungen, Musikstreaming und Festival-Apps treiben den Verbrauch. Videos benötigen dabei meist deutlich mehr Daten als Nachrichten oder Fotos.

Sind die Datenmengen der Festivals direkt vergleichbar?

Nur eingeschränkt. Die Festivals unterscheiden sich bei Besucherzahl, Dauer und Netzverteilung. Außerdem umfasst die Auswertung nur den Datenverkehr im Vodafone-Netz und nicht den gesamten Mobilfunkverkehr.

Quellen und Methodik

Grundlage sind die von Vodafone veröffentlichten Verkehrsdaten aus dem eigenen Mobilfunknetz, die begleitende Befragung unter 500 Festival-Fans sowie öffentlich zugängliche Angaben zum Wacken Open Air. Die Rangliste vergleicht daher den Vodafone-Datenverkehr und erfasst nicht den gesamten Datenverkehr in allen deutschen Mobilfunknetzen.

Vodafone-Gigabit für 31 Millionen Haushalte: Das Wichtigste

    • 31 Millionen Haushalte können laut Vodafone einen Anschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s buchen.
    • Das Angebot erreicht nach Angaben des Unternehmens rund 75 Prozent der Bevölkerung.
    • Im Juni kamen 130.000 vermarktbare Glasfaseranschlüsse hinzu.
    • Vodafone führte 159 Netzmodernisierungen in 63 Städten und Gemeinden durch.
    • Von den Arbeiten im Kabelnetz sollen rund 40.000 Haushalte profitieren.
    • Die gesamte Glasfaserreichweite von Vodafone liegt bei 14,8 Millionen Haushalten.

Die Zahlen stammen aus dem aktuellen Gigabit-Update von Vodafone. Sie zeigen vor allem, wie viele Anschlüsse grundsätzlich buchbar sind. Ob Vodafone eine bestimmte Adresse tatsächlich versorgt, muss weiterhin einzeln geprüft werden.

31 Millionen Anschlüsse bedeuten nicht 31 Millionen FTTH-Haushalte

Entscheidend ist die verwendete Technik. Hinter Vodafone Gigabit Internet kann ein Kabelanschluss oder ein reiner Glasfaseranschluss stecken. Beide Varianten schaffen im Download bis zu 1.000 Mbit/s, technisch unterscheiden sie sich jedoch deutlich.

Im Kabelnetz reicht die Glasfaser meist nur bis zu einem Verteiler in der Nähe. Den letzten Abschnitt zum Haus oder zur Wohnung übernimmt ein Koaxialkabel. Mehrere Haushalte teilen sich dabei einen Netzbereich. Bei FTTH, also Fiber to the Home, führt die Glasfaser dagegen bis ins Gebäude oder direkt in die Wohnung.

Vodafone Kabel und Glasfaser im direkten Vergleich
Merkmal Kabel-Gigabit FTTH-Glasfaser
Leitung bis zum Haus Koaxialkabel auf dem letzten Abschnitt Durchgehende Glasfaser
Maximaler Download Bis zu 1.000 Mbit/s Bis zu 1.000 Mbit/s oder mehr
Upload Meist deutlich niedriger In der Regel höher
Bandbreite Wird im Netzsegment geteilt Hohe, stabil planbare Kapazität
Ausbauaufwand Vorhandenes Kabelnetz wird modernisiert Neue Leitung bis zum Gebäude nötig

Ein Gigabit-Anschluss ist daher nicht automatisch ein reiner Glasfaseranschluss. Der Unterschied spielt vor allem beim Upload eine Rolle, etwa für große Dateien, Cloudspeicher, Videokonferenzen oder mehrere gleichzeitig aktive Nutzer im Haushalt.

159 Modernisierungen sollen das Kabelnetz stabiler machen

Vodafone hat im Juni nach eigenen Angaben 159 technische Maßnahmen in 63 Städten und Gemeinden abgeschlossen. Rund 40.000 Haushalte sollen dadurch mehr Netzkapazität erhalten. Besonders häufig wurde in Bad Urach, Hannover und Heidelberg gearbeitet.

Ein großer Teil der Arbeiten besteht aus sogenannten Segmentierungen. Vodafone teilt dabei einen stark genutzten Netzbereich in kleinere Abschnitte. Weniger Anschlüsse teilen sich anschließend die vorhandene Kapazität. Das macht sich vor allem am Abend bemerkbar, wenn viele Haushalte gleichzeitig streamen, spielen oder an Videokonferenzen teilnehmen.

Was eine Segmentierung im Alltag verändert

Eine Segmentierung erhöht nicht die gebuchte Höchstgeschwindigkeit. Aus einem Tarif mit 500 Mbit/s wird also kein Gigabit-Anschluss. Die vorhandene Leistung kann bei hoher Auslastung aber gleichmäßiger ankommen und seltener einbrechen.

Daneben setzt Vodafone auf Fiber Deep. Dabei wird die Glasfaser weiter in bestehende Kabelnetzbereiche hineingeführt. Die verbleibenden Koaxialstrecken werden kürzer, wodurch das Netz zusätzliche Kapazität erhält.

Vodafone Glasfaser erreicht 14,8 Millionen Haushalte

Neben dem Kabelnetz wächst die Vodafone Glasfaser Verfügbarkeit. Nach Angaben des Unternehmens können inzwischen 14,8 Millionen Haushalte Glasfaserangebote über Vodafone buchen. Gegenüber dem Vormonat kamen 130.000 vermarktbare Anschlüsse hinzu.

Diese Zahl steht jedoch nicht für 14,8 Millionen vollständig angeschlossene oder bereits aktive FTTH-Haushalte. Vodafone baut auch nicht jede Leitung selbst. Ein Teil der Reichweite stammt aus eigenen Projekten, ein weiterer aus Kooperationen und offenen Glasfasernetzen anderer Betreiber.

Wie weit Ausbau und tatsächliche Nutzung noch auseinanderliegen, zeigen Zahlen der Bundesnetzagentur zur Glasfaserversorgung. Mitte 2025 waren demnach deutlich mehr Anschlüsse grundsätzlich für Glasfaser vorbereitet als vollständig bis zum Endkunden ausgebaut.

OXG liefert Vodafone zusätzliche FTTH-Reichweite

Beim Vodafone Glasfaserausbau 2026 spielt die Open Access Glasfaser GmbH, kurz OXG, eine wichtige Rolle. An dem Gemeinschaftsunternehmen sind Vodafone und der Infrastrukturinvestor Altice beteiligt. OXG baut offene FTTH-Netze, über die neben Vodafone grundsätzlich auch andere Anbieter ihre Tarife verkaufen können.

Vodafone vermarktet nach eigenen Angaben bereits 1,65 Millionen Anschlüsse im OXG-Netz. Im Juni kündigte OXG weitere Ausbauarbeiten für insgesamt 30.000 Haushalte in Hannover und Braunschweig an. Rund 840.000 Haushalte gelten innerhalb der OXG-Infrastruktur bereits als Homes Passed.

Homes Passed ist noch kein fertiger Hausanschluss

Homes Passed bedeutet, dass die Glasfaserleitung am Grundstück oder in unmittelbarer Nähe vorbeiführt. Für einen nutzbaren Anschluss fehlt häufig noch die Leitung auf das Grundstück und ins Gebäude. Eigentümer müssen diesem Schritt in der Regel zustimmen.

Für Verbraucher zählt deshalb weniger die große Ausbauzahl als die konkrete Adresse. Über die Vodafone-Verfügbarkeitsprüfung bei Telefontarifrechner.de lässt sich feststellen, ob DSL, Kabel oder Glasfaser am eigenen Wohnort angeboten wird.

Neue Glasfaserprojekte im Enzkreis, Freiburg und Günzburg

Auch bei den regionalen Ausbauprojekten geht es weiter. Im Enzkreis nutzen laut Vodafone inzwischen die ersten 1.000 Kunden das neue Glasfasernetz. Weitere Anschaltungen sollen folgen.

In Freiburg-Hochdorf, Freiburg-Waltershofen und Umkirch haben Vodafone und Meridiam Glasfaser mit dem Ausbau für bis zu 5.600 Haushalte begonnen. Im Landkreis Günzburg ist ein weiteres Projekt für bis zu 8.200 Haushalte geplant.

Aktuelle Vodafone-Glasfaserprojekte im Überblick
Region Projektstand Betroffene Haushalte oder Kunden
Enzkreis Erste Anschlüsse aktiv 1.000 Kunden nutzen das Netz
Freiburg und Umkirch Ausbau gestartet Bis zu 5.600 Haushalte
Landkreis Günzburg Ausbau beschlossen Bis zu 8.200 Haushalte
Hannover und Braunschweig OXG-Ausbau angekündigt Weitere 30.000 Haushalte

Was der Vodafone-Netzausbau Verbrauchern bringt

Mehr Haushalte können inzwischen zwischen DSL, Kabel und Glasfaser wählen. In modernisierten Kabelsegmenten steigt außerdem die Chance, dass die gebuchte Geschwindigkeit auch während der Hauptnutzungszeit stabiler ankommt.

Wie gut ein Anschluss läuft, lässt sich daraus trotzdem nicht pauschal ableiten. Im Kabelnetz hängt die Leistung unter anderem von der Auslastung im jeweiligen Segment ab. Bei FTTH spielen der gebuchte Tarif, die Hausverkabelung, der Router und das verwendete WLAN ebenfalls eine Rolle.

Vor dem Tarifabschluss sollten Haushalte vier Punkte prüfen

  1. Anschlusstechnik prüfen: Kabel-Gigabit und FTTH sind nicht dasselbe.
  2. Upload beachten: Für Cloudspeicher, Videos und Homeoffice kann er wichtiger sein als der maximale Download.
  3. Gesamtkosten vergleichen: Aktionspreise gelten häufig nur für eine begrenzte Zeit.
  4. Geschwindigkeit messen: Die tatsächliche Leistung kann mit der offiziellen Breitbandmessung der Bundesnetzagentur überprüft werden.

Die Zahl von 31 Millionen Haushalten sagt daher noch wenig über den einzelnen Anschluss aus. Wichtiger sind die Technik an der eigenen Adresse, der dauerhafte Tarifpreis und die Geschwindigkeit, die später tatsächlich ankommt.

Fazit: Große Gigabit-Reichweite mit zwei unterschiedlichen Netzen

Vodafone erreicht nach eigenen Angaben 31 Millionen Haushalte mit Gigabit-Internet. Möglich wird das durch die Kombination aus dem weit verbreiteten Kabelnetz, neuen FTTH-Leitungen und Vermarktungspartnerschaften.

Ein Gigabit-Kabelanschluss kann für Streaming, Gaming und Homeoffice vollkommen ausreichen. Ein FTTH-Anschluss bietet meist mehr Reserven beim Upload und lässt sich langfristig leichter auf höhere Datenraten ausbauen.

Der Vodafone Netzausbau bringt an vielen Orten spürbare Verbesserungen. Vor einem Tarifabschluss sollte dennoch geprüft werden, welche Anschlusstechnik tatsächlich am Haus liegt. Die große Gigabit-Zahl allein beantwortet diese Frage nicht.

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FAQ zum Vodafone Gigabit Internet

Wie viele Haushalte erreicht Vodafone mit Gigabit-Internet?

Vodafone gibt an, inzwischen 31 Millionen Haushalte in Deutschland mit Anschlüssen von bis zu 1.000 Mbit/s erreichen zu können. Darin enthalten sind Kabelanschlüsse und Glasfaserangebote.

Ist Vodafone-Gigabit immer ein echter Glasfaseranschluss?

Nein. Ein großer Teil der Vodafone-Gigabit-Reichweite basiert auf dem Kabelnetz. Bei einem FTTH-Anschluss reicht die Glasfaser dagegen bis ins Gebäude oder direkt in die Wohnung.

Was bringen die Netzmodernisierungen im Kabelnetz?

Segmentierungen und Fiber-Deep-Maßnahmen schaffen zusätzliche Kapazität. Weniger Haushalte teilen sich anschließend einen Netzbereich, was die Verbindung besonders zu stark genutzten Zeiten stabilisieren kann.

Wie lässt sich die Vodafone Glasfaser Verfügbarkeit prüfen?

Die Verfügbarkeit muss für jede Adresse einzeln abgefragt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, ob Vodafone DSL, Kabel-Internet oder einen FTTH-Glasfaseranschluss anbietet.

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