1&1 Unlimited im Juni: Günstige Tarife im Check
• 22.06.26 Unbegrenztes Datenvolumen muss inzwischen keine 50 Euro mehr kosten. 1&1 verlangt im Juni 2026 für den günstigsten 1&1 Unlimited Tarif dauerhaft 19,99 Euro im Monat. Dafür gibt es 5G, bis zu 300 MBit/s sowie eine Flatrate für Telefonate und SMS.
|
|
Unbegrenzt surfen ab 19,99 Euro:
Die Konditionen klingen gut, doch bei drei 1&1 Tarifen müssen Kunden regelmäßig selbst aktiv werden.
Ganz so bequem, wie der Tarifname vermuten lässt, ist das Angebot allerdings nicht. Bei Unlimited on demand S, M und L steht zu Beginn jedes Monats ein festes Datenpaket bereit. Ist es verbraucht, können Kunden kostenlos weitere Gigabyte aktivieren. Das klappt beliebig oft, erfordert aber jedes Mal einen zusätzlichen Schritt.
|
|
1&1 Unlimited im Juni: Günstige Tarife im Check -Bild: © Tarifrechner.de |
Die Redaktion hat Preise, Datenvolumen, Geschwindigkeit, EU-Nutzung und Nebenkosten geprüft. Der Vergleich zeigt, welcher 1&1 Unlimited Tarif im Juni 2026 zu welchem Nutzungsverhalten passt und wo Kunden genauer hinsehen sollten.
1&1 Unlimited Tarife im Juni 2026: Preise und Leistungen
1&1 bietet derzeit drei On-demand-Tarife sowie weitere Unlimited-Varianten an. Im Mittelpunkt stehen S, M und L. Sie kosten jeweils fünf Euro mehr als die vergleichbare All-Net-Flat mit begrenztem Datenvolumen.
| Tarif | Preis pro Monat | Daten zu Monatsbeginn | Danach | Maximales Tempo |
|---|---|---|---|---|
| Unlimited on demand S | 19,99 Euro | 10 GB | Kostenlose 1-GB-Pakete | 300 MBit/s |
| Unlimited on demand M | 24,99 Euro | 60 GB | Kostenlose 1-GB-Pakete | 300 MBit/s |
| Unlimited on demand L | 29,99 Euro | 120 GB | Kostenlose 1-GB-Pakete | 300 MBit/s |
| Unlimited XS | 19,99 Euro | Unbegrenzt | Keine Aktivierung nötig | 10 MBit/s |
| Unlimited XL | 39,99 Euro | Unbegrenzt | Keine Aktivierung nötig | 300 MBit/s |
Die On-demand-Preise von 19,99 Euro, 24,99 Euro und 29,99 Euro weist 1&1 auf seiner aktuellen Tarifseite als dauerhafte Monatspreise aus. Telefonate und SMS in deutsche Fest- und Mobilfunknetze sind jeweils enthalten.
Auch beim maximalen Tempo unterscheiden sich S, M und L nicht. Im Download sind bis zu 300 MBit/s möglich, im Upload bis zu 50 MBit/s. Wie viel davon tatsächlich ankommt, hängt vom Standort, vom Endgerät, von der Netzauslastung und der örtlichen Mobilfunkversorgung ab.
Unlimited on demand erklärt: Unbegrenzt, aber nicht automatisch
Der Name Unlimited on demand beschreibt das Modell eigentlich recht treffend. Unbegrenztes Highspeed-Datenvolumen steht zur Verfügung, weitere Daten werden nach Verbrauch des Startpakets aber nur auf Anforderung freigeschaltet.
Beim S beginnt jeder Abrechnungsmonat mit 10 GB. Der M stellt zunächst 60 GB bereit, beim L sind es 120 GB. Danach können Kunden nach Angaben von 1&1 immer wieder kostenlose Pakete mit jeweils 1 GB aktivieren. Die Freischaltung erfolgt über das 1&1 Control-Center oder den vorgesehenen mobilen Bestellweg.
-
•
Keine Zusatzkosten: Die nachgebuchten 1-GB-Pakete
erhöhen die monatliche Grundgebühr nicht.
• Keine feste Obergrenze: Kunden können den Vorgang innerhalb Deutschlands beliebig oft wiederholen.
• Manuelle Aktivierung: Das nächste Gigabyte steht nicht automatisch bereit.
• Starke Drosselung: Ohne Aktivierung sinkt das Tempo vorübergehend auf maximal 64 KBit/s.
64 KBit/s reichen allenfalls für einfache Textnachrichten. Webseiten, Karten, Musikstreaming oder soziale Netzwerke werden damit sehr langsam. Wer das Smartphone als Hotspot nutzt oder größere Dateien lädt, muss deshalb regelmäßig neue Datenpakete freischalten.
Bei einem gleichbleibenden Verbrauch fällt das weniger ins Gewicht. Wer monatlich 40 GB benötigt, muss beim M mit seinen 60 GB gar nichts nachbuchen. Beim günstigen S sieht das anders aus, sobald der Verbrauch schon nach wenigen Tagen über 10 GB liegt.
Der Unterschied zu einer echten Datenflatrate
Eine klassische Datenflatrate läuft ohne Zutun des Kunden weiter. Dieses Prinzip bieten der Unlimited XS und der Unlimited XL. Beim XS ist das Tempo allerdings auf 10 MBit/s begrenzt. Der XL ist schneller, kostet aber deutlich mehr.
Der Tarifname ist damit nicht falsch, aber erklärungsbedürftig. Das Datenvolumen der On-demand-Angebote ist unbegrenzt. Die jeweils nächsten Gigabyte werden halt nicht automatisch freigeschaltet.
Welcher 1&1 Unlimited Tarif lohnt sich für wen?
Der niedrigste Preis ist nicht immer die beste Wahl. Entscheidend sind der monatliche Datenverbrauch und die Frage, wie störend die manuelle Nachbuchung im Alltag ist.
Unlimited on demand S für sparsame Nutzer
Der S für 19,99 Euro passt zu Kunden, die meistens mit 10 GB auskommen, aber in datenreicheren Monaten nicht dauerhaft gedrosselt werden möchten. Er ist eine günstige Absicherung, wenn unterwegs gelegentlich mehr gestreamt oder das Smartphone als Hotspot eingesetzt wird.
Für intensive Nutzer wird der Tarif schnell umständlich. Nach den ersten 10 GB muss jedes weitere Gigabyte einzeln freigeschaltet werden. Bei insgesamt 50 GB kommen also einige Aktivierungen zusammen.
Unlimited on demand M als ausgewogener Tarif
Der M kostet 24,99 Euro und enthält zunächst 60 GB. Für viele Verbraucher dürfte er das beste Verhältnis aus Preis, Datenmenge und Komfort bieten. Videostreaming, Navigation, Musik und soziale Netzwerke sind damit bei normaler Nutzung gut abgedeckt.
Gegenüber dem S beträgt der Aufpreis fünf Euro. Dafür steigt das Startvolumen um 50 GB. Der 1&1 Unlimited on demand M ist deshalb für viele Nutzer die vernünftigste Wahl im aktuellen Vergleich.
Unlimited on demand L für Hotspot und Streaming
Mit 120 GB richtet sich der L an Nutzer, die regelmäßig Videos ansehen, größere Apps herunterladen oder unterwegs am Notebook arbeiten. Der Monatspreis liegt bei 29,99 Euro. Erst nach Verbrauch der 120 GB beginnt das Nachbuchen.
Wer dauerhaft sehr große Datenmengen überträgt und keine Unterbrechungen möchte, sollte den XL prüfen. Beim XS entfällt die Nachbuchung ebenfalls, seine Begrenzung auf 10 MBit/s macht sich bei großen Downloads oder hochauflösendem Streaming allerdings bemerkbar.
| Nutzung | Passender Tarif | Begründung |
|---|---|---|
| Surfen, Messenger und gelegentlich Musik | Unlimited S oder XS | Niedriger Preis, XS ohne Nachbuchung |
| Regelmäßiges Streaming und soziale Netzwerke | Unlimited M | 60 GB Startvolumen für 24,99 Euro |
| Hotspot, viele Videos und große Downloads | Unlimited L | 120 GB vor der ersten Aktivierung |
| Sehr hoher und schwer planbarer Verbrauch | Unlimited XL | Unbegrenzte Nutzung ohne Nachbuchung |
EU-Roaming, Bereitstellung und Laufzeit: Das steht im Kleingedruckten
Unbegrenzt heißt nicht automatisch unbegrenzt in der gesamten Europäischen Union. Bei den On-demand-Tarifen richtet sich die kostenfreie EU-Nutzung nach dem jeweiligen Startvolumen.
-
•
Unlimited on demand S: bis zu 10 GB im EU-Ausland
• Unlimited on demand M: bis zu 60 GB im EU-Ausland
• Unlimited on demand L: bis zu 120 GB im EU-Ausland
Für zusätzlichen Datenverbrauch nennt 1&1 in den aktuellen Tarifdetails einen Preis von 1,31 Euro pro GB. Die in Deutschland verfügbaren kostenlosen 1-GB-Aktivierungen gelten im EU-Ausland also nicht ohne Weiteres.
Hinzu kommt ein einmaliger Bereitstellungspreis. Ohne Smartphone verlangt 1&1 bei S, M und L derzeit 19,90 Euro. In Verbindung mit einem Smartphone sind es 39,90 Euro. Beim Unlimited XL werden laut Tarifübersicht auch ohne Endgerät 39,90 Euro fällig.
Vertragslaufzeit vor dem Abschluss prüfen
Je nach Bestellweg gibt es Tarife mit 24 Monaten Mindestlaufzeit oder als monatlich kündbare Variante. Flexible Angebote können teurer sein. Maßgeblich sind daher die Vertragszusammenfassung und das Produktinformationsblatt, das vor der Bestellung angezeigt wird.
Nach einer stillschweigenden Verlängerung dürfen Telekommunikationsverträge laut den Verbraucherinformationen der Bundesnetzagentur mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
Weitere Tarifentwicklungen und Preisaktionen finden Leser im Überblick zu den bisherigen 1&1 Unlimited Angeboten auf Telefontarifrechner.de. Damit lässt sich einschätzen, wie sich Preise und Datenpakete gegenüber früheren Aktionen verändert haben.
Fazit und FAQ zu den 1&1 Unlimited Tarifen
Die 1&1 Unlimited Tarife im Juni 2026 sind vor allem preislich interessant. Schon für 19,99 Euro erhalten Kunden unbegrenztes Datenvolumen, 5G und bis zu 300 MBit/s. Der entscheidende Punkt ist das On-demand-Prinzip: Nach 10, 60 oder 120 GB müssen weitere Daten in kleinen Paketen aktiviert werden.
Für viele Nutzer dürfte der Unlimited on demand M am besten passen. Er kostet fünf Euro mehr als der S, bietet mit 60 GB aber ein deutlich größeres Startpolster. Der L eignet sich für Streaming, Hotspot und regelmäßige Arbeit unterwegs. Der S bleibt eine preiswerte Lösung für Kunden mit geringem Grundverbrauch.
Wer keine Daten nachbuchen möchte, muss zwischen Geschwindigkeit und Preis abwägen. Der XS läuft ohne Datenlimit weiter, ist aber auf 10 MBit/s begrenzt. Der XL bietet mehr Tempo und Komfort, kostet mit 39,99 Euro jedoch spürbar mehr.
Ist das Datenvolumen bei 1&1 Unlimited wirklich unbegrenzt?
Ja. Bei Unlimited on demand S, M und L können Kunden nach Verbrauch des Startvolumens beliebig oft weitere Datenpakete kostenlos aktivieren. Die zusätzlichen Gigabyte werden allerdings nicht automatisch bereitgestellt.
Was passiert, wenn kein weiteres Datenpaket aktiviert wird?
Ohne eine neue Aktivierung reduziert 1&1 die Geschwindigkeit vorübergehend auf maximal 64 KBit/s. Nach der Freischaltung eines kostenlosen 1-GB-Pakets steht wieder die vertragliche Highspeed-Geschwindigkeit zur Verfügung.
Welcher 1&1 Unlimited Tarif ist am besten?
Für viele Nutzer bietet der Unlimited on demand M das sinnvollste Gesamtpaket. Er enthält 60 GB vor der ersten Nachbuchung, kostet 24,99 Euro im Monat und unterstützt 5G mit bis zu 300 MBit/s.
Gilt 1&1 Unlimited auch im EU-Ausland?
Die Tarife lassen sich im EU-Ausland nutzen, bei den On-demand-Angeboten gelten dort aber feste Datenmengen. Beim S sind 10 GB, beim M 60 GB und beim L 120 GB enthalten. Darüber hinaus können zusätzliche Kosten entstehen.
Neuer 1&1 HomeServer+ mit Wi-Fi 7: Das ändert sich für DSL- und Glasfaserkunden
1&1 stellt seinen HomeServer+ um. Hinter dem neuen Standardrouter steckt künftig die FRITZ!Box 7630. Sie ersetzt die bisher eingesetzte FRITZ!Box 7530 AX und bringt vor allem beim WLAN und bei den Anschlüssen mehr Reserven mit.
Der Name bleibt vertraut, die Technik darunter ist neu. 1&1 bietet den HomeServer+ ab sofort auf Basis der FRITZ!Box 7630 an. Das Gerät richtet sich an Kunden mit DSL-Anschluss, kann aber auch in Glasfasertarifen eingesetzt werden. Ganz ohne Zusatzgerät geht es dort allerdings nicht.
|
|
1&1 tauscht Standardrouter aus: FRITZ!Box 7630 übernimmt -Bild: © Tarifrechner.de |
Für viele Haushalte ist der Router am Ende wichtiger als die reine Tarifgeschwindigkeit. Was beim Anbieter mit 250 MBit/s oder 1 GBit/s gebucht wird, muss schließlich irgendwie durch Wände, Decken und volle WLAN-Netze kommen. Genau an dieser Stelle setzt die neue Hardware an.
FRITZ!Box 7630 ersetzt bei 1&1 die FRITZ!Box 7530 AX
Die bisherige FRITZ!Box 7530 AX war lange ein solider Standardrouter bei 1&1. Nun rückt die FRITZ!Box 7630 nach. Laut 1&1 steht der neue HomeServer+ seit Juni 2026 für zahlreiche DSL- und Glasfasertarife zur Verfügung.
Ein automatischer Austausch aller alten Geräte ist damit nicht gemeint. Wer bereits eine FRITZ!Box 7530 AX nutzt und zufrieden ist, kann sie weiter betreiben. Der neue Router wird vor allem bei Neubestellungen, passenden Tarifwechseln und Hardwareoptionen relevant.
Technisch bleibt 1&1 bei bewährter FRITZ!-Hardware. Die Box kommt also nicht aus eigener Entwicklung des Providers, sondern basiert auf der FRITZ!Box 7630. Für Kunden ist das eigentlich eine gute Nachricht, weil Einrichtung, Telefonie, Mesh-WLAN und Updates dem bekannten FRITZ!-Prinzip folgen.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Neuer 1&1-Router | HomeServer+ auf Basis der FRITZ!Box 7630 |
| Ersetztes Modell | FRITZ!Box 7530 AX |
| Wichtigste Neuerung | Wi-Fi 7 und 2,5-Gbit-Anschluss |
| Für DSL geeignet | Ja, mit integriertem DSL-Modem bis 300 MBit/s |
| Für Glasfaser geeignet | Ja, aber nur mit separatem Glasfasermodem oder ONT |
Wi-Fi 7 und 2,5-Gbit-Port: Das steckt im neuen HomeServer+
Der sichtbarste Fortschritt betrifft das WLAN. Die FRITZ!Box 7530 AX funkt mit Wi-Fi 6, die FRITZ!Box 7630 unterstützt bereits Wi-Fi 7. Das heißt nicht, dass plötzlich jedes Notebook doppelt so schnell lädt. So einfach ist WLAN leider nie. Aber in Haushalten mit vielen Geräten kann die neue Technik spürbar helfen.
Auf 5 GHz nennt FRITZ! bis zu 2.880 MBit/s brutto, auf 2,4 GHz bis zu 688 MBit/s. Das sind Laborwerte, keine Garantie für den Küchentisch drei Zimmer weiter. Trotzdem ist der Sprung ordentlich, besonders wenn moderne Smartphones, Tablets oder Notebooks im Netz hängen.
Dazu kommt ein schneller Netzwerkanschluss mit 2,5 GBit/s. Der kann als WAN-Port für ein externes Modem dienen oder im Heimnetz für ein schnelles Gerät genutzt werden. Etwa für einen Rechner, einen Switch oder einen Netzwerkspeicher. Drei weitere LAN-Buchsen arbeiten mit Gigabit-Geschwindigkeit.
| Ausstattung | FRITZ!Box 7630 als 1&1 HomeServer+ |
|---|---|
| WLAN-Standard | Wi-Fi 7 auf 2,4 und 5 GHz |
| 5-GHz-WLAN | Bis zu 2.880 MBit/s brutto |
| 2,4-GHz-WLAN | Bis zu 688 MBit/s brutto |
| DSL | ADSL, VDSL und Supervectoring bis 300 MBit/s |
| LAN/WAN | 1 x 2,5 GBit/s, 3 x Gigabit-LAN |
| USB | USB 3.0 |
| Telefonie | DECT, IP-Telefonie und analoger Anschluss |
Eine ausführliche technische Einordnung gibt es auch im Hintergrund zur FRITZ!Box 7630 bei Telefontarifrechner.de.
Bei DSL ist die Sache einfach, bei Glasfaser nicht ganz
Für DSL-Kunden ist die Lage übersichtlich. Die FRITZ!Box 7630 besitzt ein integriertes DSL-Modem und unterstützt Anschlüsse bis 300 MBit/s über Supervectoring. Das reicht für die typischen schnellen VDSL-Tarife aus.
Bei Glasfaser sieht es anders aus. 1&1 bietet den HomeServer+ zwar auch in Glasfasertarifen an, die Box hat aber kein eingebautes Glasfasermodem. Sie wird also nicht direkt mit der Glasfaserleitung verbunden.
Dazwischen sitzt ein ONT, also ein Glasfaserabschlussgerät. Es wandelt das optische Signal in ein Netzwerksignal um. Von dort geht es per LAN-Kabel weiter zur FRITZ!Box. Klingt nach einem kleinen Detail, ist in der Praxis aber wichtig, weil ein weiteres Gerät Strom und Platz braucht.
| Anschlussart | Nutzung mit FRITZ!Box 7630 | Zusatzgerät nötig? |
|---|---|---|
| ADSL | Direkt am DSL-Anschluss | Nein |
| VDSL | Direkt am DSL-Anschluss | Nein |
| Supervectoring | Direkt am DSL-Anschluss bis 300 MBit/s | Nein |
| Glasfaser FTTH | Über ONT am WAN-Anschluss | Ja |
Die offiziellen Produktdaten von FRITZ! führen die FRITZ!Box 7630 entsprechend als DSL-Router mit WAN-Nutzung, nicht als Modell mit integriertem Glasfaseranschluss.
Lohnt sich der neue 1&1 HomeServer+?
Für Neukunden ist die Antwort ziemlich klar. Wer heute einen neuen 1&1-Anschluss bucht und den HomeServer+ wählt, bekommt mit der FRITZ!Box 7630 die modernere Lösung. Wi-Fi 7, USB 3.0 und der 2,5-Gbit-Port sind sinnvolle Verbesserungen gegenüber der FRITZ!Box 7530 AX.
Bestandskunden müssen deswegen aber nicht sofort in den Kundenbereich springen. Eine FRITZ!Box 7530 AX bleibt ein brauchbarer Router, besonders in kleineren Haushalten oder bei wenigen Geräten. Wer mit Reichweite, Tempo und Stabilität zufrieden ist, hat keinen akuten Grund zum Wechsel.
Interessant wird die neue Box vor allem dort, wo viele Geräte gleichzeitig funken. Homeoffice, Streaming, Spielkonsole, Tablets, Smart-TV und ein paar smarte Steckdosen im Hintergrund. Irgendwann wird ein Heimnetz halt voller, als man beim Vertragsabschluss dachte.
-
• Sinnvoll für Neukunden: Die neue Box ist technisch aktueller und bietet mehr Reserven.
• Sinnvoll bei vielen WLAN-Geräten: Wi-Fi 7 kann die Funkverteilung verbessern.
• Sinnvoll für Heimnetz-Nutzer: Der 2,5-Gbit-Port hilft bei schnellen lokalen Verbindungen.
• Nicht zwingend nötig: Wer mit der FRITZ!Box 7530 AX zufrieden ist, muss nicht automatisch wechseln.
Eine kleine Einschränkung bleibt: Wi-Fi 7 bringt nur dann wirklich etwas, wenn auch die Endgeräte mitspielen. Ein altes Notebook wird durch einen neuen Router nicht plötzlich modern. Es verbindet sich weiter, aber eben mit dem Standard, den es beherrscht.
Fazit und FAQ: Moderner Standardrouter, aber kein Glasfaser-Alleskönner
1&1 macht mit dem neuen HomeServer+ einen nachvollziehbaren Schritt. Die FRITZ!Box 7630 ersetzt die FRITZ!Box 7530 AX an den richtigen Stellen: schnelleres WLAN, modernerer Netzwerkanschluss, USB 3.0 und genug DSL-Leistung für Supervectoring.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Für Glasfaser ist die Box nur mit vorgeschaltetem ONT geeignet. Wer eine FRITZ!Box sucht, die direkt an die Glasfaser kommt, braucht ein anderes Modell. Für viele 1&1-Kunden dürfte das kein Problem sein, weil das ONT ohnehin vom Anschluss bereitgestellt wird.
Damit ist der neue HomeServer+ kein spektakulärer Umbruch, sondern ein sauberer Hardwarewechsel. Und genau das ist bei einem Standardrouter oft die bessere Nachricht.
FAQ: Ist der neue 1&1 HomeServer+ eine FRITZ!Box 7630?
Ja. Der neue HomeServer+ basiert technisch auf der FRITZ!Box 7630 und wird von 1&1 unter eigener Bezeichnung angeboten.
FAQ: Ersetzt die FRITZ!Box 7630 die FRITZ!Box 7530 AX?
Ja. In zahlreichen 1&1-Tarifen löst die FRITZ!Box 7630 den bisherigen HomeServer+ auf Basis der FRITZ!Box 7530 AX ab.
FAQ: Funktioniert der Router direkt an Glasfaser?
Nein. Für Glasfaseranschlüsse wird ein separates Glasfasermodem beziehungsweise ONT benötigt. Die Verbindung zur FRITZ!Box läuft dann über den WAN-Anschluss.
FAQ: Müssen Bestandskunden den Router wechseln?
Nein. Ein automatischer Austausch ist damit nicht verbunden. Bestandskunden können ihre bisherige FRITZ!Box weiter nutzen, sofern sie zum Anschluss passt.
Weitere Infos gibt es dann bei "1&1 Smartphonetarife oder bei den 1&1 Glasfaser Tarifen.Damit Ihnen in Zukunft keine aktuelle News oder Spar-Angebot entgeht, können Sie sich auch bei unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Einmal in der Woche bekommen Sie dann eine Übersicht an Aktionen und wichtigen Änderungen im Telefonmarkt. Noch schneller sind Sie aber via X (ehemals Twitter) und Facebook informiert.
| Verwandte Nachrichten: |
|
|
Auf dieser Seite gibt es Affilate Links, die den Preis nicht beeinflussen. Damit wird der hochwertige Journalismus kostenfrei angeboten |


