1&1 und NetCologne: Glasfaser für 250.000 weitere Haushalte
• 03.11.26 Der Internetanbieter 1&1 und der regionale Netzbetreiber NetCologne erweitern ihre Glasfaser-Kooperation im November 2026. Rund 250.000 zusätzliche Haushalte im Großraum Köln sollen dadurch Zugang zu Glasfasertarifen von 1&1 erhalten. Möglich werden Gigabitanschlüsse mit bis zu 1.000 MBit/s. Dafür nutzt 1&1 vorhandene|
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1&1 und NetCologne: 250.000 Haushalte erhalten mehr Glasfaser-Auswahl
Die am 2. November 2026 bekannt gegebene Vereinbarung erweitert eine bereits seit rund zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit. Künftig kann 1&1 weitere Teile des Glasfasernetzes von NetCologne für eigene Internetangebote nutzen. Im Mittelpunkt stehen Haushalte im Großraum Köln, die über einen FTTB-Anschluss versorgt werden. Auch kleine Unternehmen und Freiberufler gehören zur angesprochenen Kundengruppe.
Die entscheidende Neuerung ist die Öffnung vorhandener Netzkapazitäten für einen weiteren Anbieter. Kunden müssen deshalb nicht zwangsläufig auf neue Glasfaserleitungen in ihrer Straße warten. Ob ein konkreter Anschluss bereits bestellt werden kann, hängt allerdings von der jeweiligen Adresse und der technischen Freischaltung ab. Einen verbindlichen Termin für die vollständige Verfügbarkeit an sämtlichen 250.000 Adressen nennen die Unternehmen nicht.
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1&1 und NetCologne öffnen weitere Glasfaseranschlüsse -Bild: © TelefonTarifrechner.de |
NetCologne und 1&1: Die wichtigsten Daten der Kooperation
Die neue Vereinbarung betrifft das bestehende Glasfasernetz von NetCologne. Sie erweitert die Vermarktungsmöglichkeiten für 1&1, ohne dass damit bereits eine bestimmte Anzahl neuer Hausanschlüsse oder Neubaugebiete angekündigt wäre. Die wichtigsten Angaben im Überblick:
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Kooperationspartner | 1&1 und NetCologne |
| Bekanntgabe | 2. November 2026 |
| Region | Großraum Köln |
| Zusätzlich erreichbare Haushalte | Rund 250.000 |
| Netzarchitektur | FTTB |
| Übertragungstechnik | G.fast |
| Angekündigte Geschwindigkeit | Bis zu 1.000 MBit/s |
| Monatliche Tarifpreise | Für die Kooperation nicht gesondert genannt |
| Verfügbarkeit | Adressabhängig |
| Weitere Zusammenarbeit | Auch für FTTH vorgesehen |
Die Angaben stammen aus der offiziellen NetCologne-Mitteilung vom 2. November 2026. Auch 1&1 bestätigt die Erweiterung der Zusammenarbeit und nennt neben Privathaushalten ausdrücklich kleine Unternehmen und Freiberufler.
Was bedeutet die Glasfaser-Kooperation für Verbraucher?
Für Haushalte im NetCologne-Versorgungsgebiet kann die Vereinbarung eine zusätzliche Alternative zum bisherigen Internetanbieter schaffen. Wer bislang über die vorhandene Infrastruktur nur bestimmte Tarife buchen konnte, erhält möglicherweise weitere Angebote von 1&1. Das kann den Wettbewerb bei Preisen, Leistungen und Service verbessern. Ein günstigerer Vertrag ist dadurch jedoch nicht garantiert.
Interessant ist die Kooperation insbesondere für Haushalte, die bereits über einen leistungsfähigen Anschluss verfügen, aber mit ihrem aktuellen Tarif unzufrieden sind. Statt einen neuen Glasfaseranschluss zu benötigen, könnte künftig ein Anbieterwechsel über die bestehende Infrastruktur ausreichen. Ob das im Einzelfall möglich ist und welche Hardware benötigt wird, muss vor der Bestellung geprüft werden.
Gigabit über G.fast: Warum FTTB nicht dasselbe wie FTTH ist
Eine Besonderheit der Kooperation ist die verwendete G.fast-Technologie. NetCologne setzt dabei auf eine FTTB-Netzarchitektur. FTTB steht für Fiber to the Building: Die Glasfaserleitung endet im Gebäude. Für die Verbindung bis zur Wohnung können vorhandene Kupferleitungen genutzt werden. G.fast ermöglicht auf geeigneten kurzen Kupferstrecken besonders hohe Datenraten.
Bei FTTH, also Fiber to the Home, reicht die Glasfaser dagegen bis in die Wohnung beziehungsweise zum optischen Netzabschluss. Dieser Unterschied ist für Verbraucher wichtig. Denn die Länge und Qualität der hausinternen Verkabelung können bei G.fast beeinflussen, welche Geschwindigkeit tatsächlich erreichbar ist.
FTTB, FTTH und VDSL im Vergleich
| Technologie | Glasfaser reicht bis | Letzter Leitungsabschnitt |
|---|---|---|
| FTTH | Wohnung oder Nutzungseinheit | Glasfaser |
| FTTB mit G.fast | Gebäude | Häufig Kupfer |
| FTTC mit VDSL | Straßenverteiler | Kupfer bis zum Gebäude |
Die angekündigten Gigabit-Bandbreiten zeigen, dass auch FTTB mit G.fast leistungsfähig sein kann. Daraus folgt jedoch nicht, dass jeder angeschlossene Haushalt automatisch 1.000 MBit/s erreicht. Maßgeblich sind unter anderem die Leitungsbedingungen im Gebäude, die technische Ausstattung und das tatsächlich gebuchte Produkt.
Ein sinnvoller Vergleich berücksichtigt deshalb nicht nur die beworbene Downloadgeschwindigkeit. Auch Uploadrate, Mindestbandbreite, typische Geschwindigkeit und die eingesetzte Anschluss- und Routertechnik sind relevant. Mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur können Kunden die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit ihres bestehenden Internetanschlusses überprüfen.
1&1 Glasfaser bei NetCologne: Was kosten die neuen Tarife?
Konkrete neue Monatspreise nennt die Kooperationsmeldung nicht. 1&1 verweist auf sein bestehendes Glasfaserangebot mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, welche Tarifvarianten zu welchen Konditionen an jeder NetCologne-Adresse verfügbar sein werden.
Vor einem Vertragsabschluss sollten Verbraucher insbesondere die langfristigen Kosten prüfen. Ein günstiger Einstiegspreis kann nach einigen Monaten deutlich steigen. Auch Bereitstellungsentgelte, Routerkosten und die Vertragslaufzeit können den Gesamtpreis beeinflussen.
Diese Vertragsbedingungen sollten Kunden vergleichen
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• Monatlicher Grundpreis während einer möglichen Rabattphase
• Dauerhafter Monatspreis nach Ablauf der Vergünstigungen
• Einmalige Anschluss- und Bereitstellungskosten
• Routermiete und mögliche zusätzliche Hardwarekosten
• Verfügbare Download- und Uploadgeschwindigkeit
• Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsbedingungen
• Voraussetzungen für den Wechsel vom bisherigen Anbieter
Für eine realistische Kostenbetrachtung sollten die monatlichen Entgelte über die gesamte gewünschte Nutzungsdauer addiert und verpflichtende Einmalkosten berücksichtigt werden. Ein vermeintlich günstiger Tarif kann dadurch teurer ausfallen als eine Alternative mit höherem Einstiegspreis.
Eine ergänzende Orientierung bietet der bereits veröffentlichte Vergleich der 1&1 DSL- und Glasfasertarife auf Telefontarifrechner.de. Die dort beschriebenen Juli-Angebote sind allerdings keine Bestätigung der aktuellen November-Konditionen. Weitere Internetangebote lassen sich außerdem in der Tarifübersicht finden.
Kann man von NetCologne zu 1&1 wechseln?
Die neue Netzkooperation schafft die technische und vertragliche Grundlage dafür, dass 1&1 zusätzliche NetCologne-Anschlüsse vermarkten kann. Ein Wechsel ist aber erst möglich, wenn 1&1 die jeweilige Adresse als verfügbar ausweist und ein passender Tarif angeboten wird. Die Zahl von 250.000 Haushalten ist daher nicht mit 250.000 sofort abschließbaren Verträgen gleichzusetzen.
Wer bereits einen laufenden Internetvertrag besitzt, sollte den Wechsel möglichst über den neuen Anbieter organisieren und keine übereilte Eigenkündigung vornehmen. Wichtig sind die bisherige Vertragsbindung, die Anschlussübernahme und eine mögliche Rufnummernmitnahme. Die Verbraucherzentrale informiert über die Kundenrechte bei Telefon- und Internetverträgen.
1&1 bewirbt für Neukunden zusätzlich einen begleiteten Anbieterwechsel. Die damit verbundenen Leistungen und möglichen Gutschriften sollten Interessenten anhand der jeweils geltenden Bedingungen prüfen. Sie sind kein Nachweis dafür, dass jede NetCologne-Adresse bereits freigeschaltet ist.
Open Access: Mehr Wettbewerb auf bestehenden Glasfasernetzen
Hinter der Zusammenarbeit steht das Open-Access-Prinzip. Dabei stellt ein Netzbetreiber seine Infrastruktur auch anderen Telekommunikationsunternehmen zur Verfügung. Diese können eigene Tarife verkaufen, ohne an jedem Standort selbst ein vollständiges Zugangsnetz errichten zu müssen. Für NetCologne bedeutet das eine zusätzliche Nutzung vorhandener Anschlüsse, für 1&1 eine größere Vermarktungsreichweite.
Für Verbraucher kann eine solche Öffnung besonders dann attraktiv sein, wenn bislang nur wenige Anbieter an einer Adresse verfügbar waren. Die zusätzliche Auswahl verbessert die Vergleichsmöglichkeiten. Wie stark sich die Kooperation tatsächlich auf die Preise auswirkt, lässt sich aus der Ankündigung allein jedoch nicht ableiten.
NetCologne und 1&1 planen weitere Zusammenarbeit bei FTTH
Die Vereinbarung soll zugleich die Grundlage für eine vertiefte Kooperation im FTTH-Bereich schaffen. Dabei geht es um Glasfaseranschlüsse, die direkt bis in Wohnungen oder Nutzungseinheiten reichen. Konkrete zusätzliche Ausbaugebiete, Investitionssummen oder einen verbindlichen Zeitplan für neue FTTH-Anschlüsse nennen die Unternehmen nicht.
Fest steht damit zunächst die Erweiterung der bestehenden FTTB-Vermarktung um rund 250.000 Haushalte. Für betroffene Verbraucher bleibt die individuelle Verfügbarkeitsprüfung der entscheidende nächste Schritt. Erst sie zeigt, welche 1&1-Angebote am eigenen Standort tatsächlich bestellt werden können.
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DSL Tarife : Die besten DSL- und VDSL Tarife unter 25 Euro -Bild: © TelefonTarifrechner.de/KI |
FAQ zur NetCologne-1&1-Glasfaser-Kooperation
Können NetCologne-Kunden künftig 1&1 Glasfaser buchen?
Grundsätzlich eröffnet die Kooperation diese Möglichkeit für zusätzliche Anschlüsse im Großraum Köln. Voraussetzung ist, dass die betreffende Adresse von 1&1 für das jeweilige Produkt freigeschaltet wurde.
Welche Haushalte profitieren von der Kooperation?
Nach Angaben der Unternehmen werden rund 250.000 zusätzliche Haushalte im NetCologne-Glasfasernetz adressiert. Auch kleine Unternehmen und Freiberufler gehören zur angesprochenen Zielgruppe.
Sind über NetCologne bei 1&1 bis zu 1.000 MBit/s möglich?
Ja. Die Partner nennen Gigabit-Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s. Ob diese Geschwindigkeit tatsächlich gebucht und erreicht werden kann, hängt vom konkreten Anschluss und den örtlichen Bedingungen ab.
Was ist der Unterschied zwischen FTTB, G.fast und FTTH?
FTTB bezeichnet Glasfaser bis ins Gebäude. G.fast ist eine Übertragungstechnik, mit der kurze Kupferleitungen im Gebäude hohe Geschwindigkeiten erreichen können. Bei FTTH reicht die Glasfaser dagegen bis in die Wohnung oder Nutzungseinheit.
Wird ein Anbieterwechsel durch die Kooperation günstiger?
Das ist möglich, aber nicht garantiert. Die Kooperation erhöht zunächst die Anbieterwahl. Entscheidend bleiben die tatsächlich verfügbaren Tarife, die Grundgebühren, mögliche Rabatte, Anschlusskosten und Vertragsbedingungen.
Weitere Infos zu den derzeitigen Angeboten erhalten Sie bei 1&1.
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