CeBIT 2012 stand im Zeichen von Cloud-Anwendungen und Sicherheit
• 12.03.12 Auf der nun zu Ende gegangenen CeBIT 2012 war eines der heißesten
Themen die Cloud-Lösungen. Bis zum Jahr 2016 soll der Cloud-Computing-Markt
auf rund 17 Milliarden Euro wachsen. Entsprechend viele marktreife Produkte,
waren laut den Messebetreibern in Hannover zu sehen. Unternehmen können
beispielsweise ihre komplette Buchhaltung oder den Vertrieb in die Wolke
schieben, die öffentliche Verwaltung statistische Auswertungen, und
Endverbraucher ihre Fotos oder Videos.
Einen Volltreffer landeten die CeBIT-Macher mit ihrem diesjährigen Leitthema
"Managing Trust". Denn das Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle, wenn
sensible Daten zur Speicherung an einen externen Dienstleister übergeben
werden. In den Ausstellungshallen standen deshalb Cloud-Lösungen im
Mittelpunkt, die der Abschottung vor Hacker-Angriffen oder anderweitigem
Missbrauch höchste Priorität einräumen. Auf besondere Aufmerksamkeit stießen
Anbieter, die Cloud-Dienste mit Rechenzentren in Deutschland anbieten, wie
beispielsweise Datev oder die Deutsche Telekom.
Laut einer zur CeBIT veröffentlichten BITKOM-Umfrage sieht jede dritte Firma
Nachholbedarf bei der eigenen IT-Sicherheit. Und während immerhin 95 Prozent
aller ITK-Unternehmen einen Notfallplan für Datenverluste in der Schublade
haben, gilt das in anderen Branchen nur für die Hälfte.
Ferner gab es auf der diesjährigen CeBIT auch zahlreiche Hardware-Neuheiten
mit den LTE-Smartphones von HTC und Samsung, die bis zu zehnmal schneller
Daten aus dem Internet laden können als die bisher erhältlichen 3G-Handys. Für
den Mobilfunkstandard der vierten Generation zeigten die Netzbetreiber zudem
spannende neue Dienste, zum Beispiel für professionelle Cloud-Services oder
das Streaming von Multimedia-Inhalten.
Auf reges Interesse stießen neben den stylisch-flachen Ultrabooks von Dell &
Co. auch die neuen Tablet-Rechner von Samsung, Motorola und Huawei, die wie
die Highend-Handys mit schnellen Quad-Core-Prozessoren und HD-fähigen
Multitouch-Displays ausgestattet waren. Auch bei den Apps zeigte die CeBIT
eine interessante Entwicklung. Die wachsende Verbreitung von HTML5-Apps macht
Programmierer und Nutzer unabhängig von den Download-Stores der mobilen
Plattformen Android, iOS, Windows Phone & Co.
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