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Einheitliches Ladekabel: Einheitliche Ladekabel werden Pflicht zum Jahresende 2024

• 29.04.24 Das EU-Parlament hatte nach vielen Jahren seine finale Zustimmung zum einheitlichen Ladestandard bei Smartphones, Tablet PCs und und vielen andere elektronischen Geräte gegeben. Zuletzt hatte auch der Rat der EU-Staaten dem zugestimmt. Nun hatte auch der Bundesrat am letzten Freitag den Änderungen am Funkanlagengesetz gebilligt und damit den Weg für diese Vereinheitlichung bei den Ladekabeln in Deutschland freigemacht.

EU weites Ladekabel: Einheitliche Ladekabel werden Pflicht zum Jahresende

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So wird des ab dem Jahresende eine Vereinheitlichung beim Ladekabel für Smartphones, Digitalkameras, Kopfhörern, E-Readern und Navigationsgeräten mit dem USB-C Anschluss geben. Ab dem Jahr 2026 gilt dieses dann auch für Laptops.

EU weites Handy Ladekabel: Rat der EU Staaten gibt Zustimmung zum einheitlichen Ladestandard USB-C
Einheitliches Ladekabel: Einheitliche Ladekabel
werden Pflicht zum Jahresende 2024 -Bild: Amazon

Die unterschiedlichen Anschlüsse bei den Handys für das Ladegerät treiben den Verbraucher oftmals in den Wahnsinn. Besonders auf Reisen muss der Nutzer mehrere Ladegeräte einpacken, wenn die Familie gut mit Handys ausgestattet ist. So war schon vor 15 Jahren dieses mal ein Anliegen der EU hier einheitliche Stecker für die Smartphones zu schaffen. Im Januar 2021 gab es einen neuen Anlauf, nun soll ab dem Jahresende 2024 für die meisten Geräte künftig USB-C als EU Standard festgelegt werden.

EU weites Handy Ladekabel: Rat der EU Staaten gibt Zustimmung zum einheitlichen Ladestandard USB-C

Da zuletzt der Rat der EU-Staaten die endgültige Zustimmung für die neue Regelung des einheitlichen Ladestandard USB-C gegeben hatte, wird die neue Regelung ab dem Herbst 2024 gelten. Ein einheitliches Ladekabel würde viel Eltroschrott sparen und man müßte nicht immer viele Ladekabel auf Reisen nehmen, für Laptops, Smartphones, Tablet PCs und Co. Nun bastelte man in der EU aber schon seit mehr als 15 Jahren an einem neuen Standard herum.

"Ein Ladegerät, das für mehrere Geräte geeignet ist, spart Geld und Zeit und hilft uns außerdem, Elektroschrott zu vermeiden", sagte der tschechische Industrieminister Jozef Sikela im Namen der derzeitigen EU-Ratspräsidentschaft. "Wir alle haben mindestens drei Ladegeräte für unser Handy zu Hause. Die Suche nach dem richtigen Ladegerät, entweder zu Hause oder am Arbeitsplatz, kann ziemlich nervig sein.", so der Minister weiter.

So sollen die neuen Vorgaben im Jahr 2024 in Kraft treten. Die EU-Staaten haben dem nun am gestrigen 24. Oktober zugestimmt.

So wird es in in der europäischen Union künftig einheitliche Ladegeräte mit gleichen Ladeanschlüssen für alle Smartphones, Tablet PCs und Laptops geben. Darauf einigten sich im Vorfeld die Unterhändler des EU-Parlaments, der Kommission und der Mitgliedsstaaten. Als Standard für die meisten Geräte ist damit künftig USB-C festgelegt, auch für drahtloses Laden soll ein einheitlicher Standard geschaffen werden. Allerdings soll der neue USB-C Standard erst ab Mitte 2024 gelten.

Ferner hatte sich das Parlament gewünscht, dass die neuen USB-C Regeln früher in Kraft treten. Nun müssen noch die EU-Länder als auch das Europaparlament der neuen Einigung noch formell zustimmen. Das gilt aber als Formsache.

Vor mehr als 13 Jahren setzte man in der Europäischen Union auf eine Selbstverpflichtung der Hersteller und legte keinen gesetzlichen Standards fest. Damals stellte man auf Micro-USB um. Erst seit dem Jahr 2014 setzt sich dann auch der überlegene Standard USB-C durch. Allerdings blieb Apple mit seinem Ladeanschluss namens Lightning außen vor.

Vor mehr als 10 Jahren hatte die EU am Widerstand von Apple den einheitlichen Stecker am Ladekabel aufgegeben.

Durch die Gesetzesinitiative will Brüssel einheitliche Ladegeräte und Anschlüsse für Handys, Tablets, Laptops und andere elektronische Geräte schaffen.

Viele USB Anschlüsse auf dem Markt

Aktuell gibt es drei verschiedene Ladeanschlüsse für Smartphones mit Micro-USB, USB-C und Apples Lightning. Auch gibt es derzeit schon das kabellose Ladens auf dem Markt, was für noch mehr Vielfalt sorgt.

Daher soll auch eine EU-Regel verhindern, dass es bei kabellosem Laden zu unterschiedlichen Lösungen für die Verbraucher kommt.

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