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Elektronische Erreichbarkeit der Ämter bis Ende 2009 geplant

• 11.12.07 Der elektronische Behördengang soll bis Ende 2009 die Regel, statt die Ausnahme sein. Bislang zählt dieser Service nur in großen und mittleren Städten und Gemeinden zum Standard. 88 Prozent der Kommunen wollen vor allem per E-Mail für Bürger und Unternehmen erreichbar sein. Nahezu jede Kommunalverwaltung erweitert darüber hinaus die Informationspalette für Bürger
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und Unternehmen. Dies sind die Ergebnisse der Studie Branchenkompass Public Services 2007 von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Die neue EU-Dienstleistungsrichtlinie sieht vor, dass Unternehmen sämtliche Verwaltungsangelegenheiten zur Aufnahme einer Dienstleistungstätigkeit bis Ende 2009 EU-weit aus der Ferne und elektronisch abwickeln können. Beispielsweise soll die Kommunikation per E-Mail und über Internetportale Unternehmen einen Großteil der Besuche und Anrufe bei Behörden ersparen. Daneben sollen elektronische Kommunikationswege Privatpersonen zur Verfügung stehen. Dies betrifft vor allem das Einwohnermeldewesen sowie das Übermitteln von Verwaltungs- und Steuerformularen, so die befragten Entscheider.

Rund jede vierte Kommune plant hierfür, ihre Verwaltungsprozesse entsprechend anzupassen. Beispielsweise können Bürger ihren Reisepass oder Personalausweis per E-Mail beantragen, Dokumente einreichen und die anfallenden Gebühren via Online-Banking überweisen.

Jede vierte Kommune, die das eigene Angebot an E-Government-Leistungen ausbauen will, möchte dabei grundsätzlich auf den Zwang zur elektronischen Signatur verzichten. Dies erleichtert die Nutzung für Bürger und Unternehmen erheblich, da die Anschaffung zusätzlicher Hardware entfällt.

Eine knappe Mehrheit der Städte und Gemeinden plant, Neubürgern und neu angesiedelten Unternehmen bei Verwaltungsangelegenheiten so genannte Fall-Manager zur Seite zu stellen. Sie erleichtern ihnen die Behördengänge oder sollen sie, sofern möglich, komplett abnehmen. Auf Call-Center für telefonische Verwaltungsanfragen wollen die meisten Städte und Gemeinden allerdings verzichten. Nur 38 Prozent beziehen Call-Center in ihre E-Government-Planung ein.


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