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Google KI-Video im Oktober: Veo 3.1 bleibt, Omni kostet rund 1 Dollar

• 02.10.26 Bei Googles KI-Videomodellen gibt es Anfang Oktober eine wichtige Klarstellung. Entgegen anderslautenden Angaben ist für Veo 3.1 derzeit keine Abschaltung am 22. Oktober 2026 angekündigt. Gleichzeitig rückt Gemini Omni 1.1 Flash stärker in den Fokus: Zehn Sekunden 720p-Video kosten rechnerisch rund einen US-Dollar, Zeitcodes erleichtern kurze Social-Media-Clips und Videos lassen sich in mehreren
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Schritten bearbeiten. In Deutschland und dem EWR gelten allerdings wichtige Einschränkungen bei hochgeladenem Videomaterial. Wir zeigen Ihnen -wie immer- eine Übersicht voon Gemini Omni 1.1 Flash und Veo 3.1 auf.

Google KI-Video im Oktober: Veo 3.1 bleibt, Omni kostet rund 1 Dollar

Google führt die drei Modelle veo-3.1-generate-preview, veo-3.1-fast-generate-preview und veo-3.1-lite-generate-preview auf seiner offiziellen Abschaltungsliste weiterhin ohne angekündigten Termin. Damit lässt sich eine Abschaltung zum 22. Oktober 2026 derzeit nicht bestätigen. Auch Gemini Omni 1.1 Flash wird von Google dort nicht als notwendiger Ersatz für Veo 3.1 aufgeführt.

Spannend bleibt Omni trotzdem. Google positioniert gemini-omni-1.1-flash als Modell für Videoerstellung und Videobearbeitung. In der Standardabrechnung entspricht ein 720p-Video effektiv ungefähr 0,10 US-Dollar pro Sekunde. Ein zehn Sekunden langer Clip kommt damit auf rund einen US-Dollar. Veo 3.1 Lite ist mit 0,05 Dollar pro Sekunde günstiger, Veo 3.1 Fast liegt auf demselben Niveau und Veo 3.1 Standard kostet bei 720p 0,40 Dollar pro Sekunde.

Gemini Omni 1.1 Flash und Veo 3.1 im KI-Video-Vergleich
Omni 1.1 kostet rund 1 Dollar für zehn Sekunden KI-Video
-Bild: © TelefonTarifrechner.de/KI

Veo 3.1: Google nennt weiterhin keinen Abschalttermin

Die wichtigste Korrektur betrifft Veo 3.1. Auf der offiziellen Deprecation-Seite der Gemini API steht bei allen drei aktuellen Veo-3.1-Preview-Modellen weiterhin "No shutdown date announced". Ein frühestmöglicher Abschalttermin am 22. Oktober 2026 ist dort nicht eingetragen.

Das ist für bestehende Produktionsabläufe relevant. Entwickler müssen ihre Veo-3.1-Projekte nach aktuellem Stand nicht allein wegen dieses Datums auf ein anderes Modell umstellen. Google kann für Preview-Modelle später weiterhin eine Abkündigung bekannt geben. Maßgeblich ist deshalb die jeweils aktuelle Modellübersicht des Unternehmens und nicht ein zuvor genanntes oder aus anderen Modellwechseln abgeleitetes Datum.

Wer sich zunächst grundsätzlich mit Googles neuer Video-KI beschäftigen möchte, findet bei TelefonTarifrechner.de bereits einen ausführlichen Überblick zu Gemini Omni 1.1 Flash. Der aktuelle Beitrag konzentriert sich deshalb auf Preise, Workflow-Fragen, Veo 3.1 und die neuen Änderungen bei Midjourney.

Gemini Omni 1.1 Flash: Was zehn Sekunden Video kosten

Die Abrechnung von Omni erfolgt technisch über Ausgabetokens. Google nennt 5.792 Tokens pro Sekunde 720p-Video und einen Preis von 17,50 US-Dollar je eine Million Video-Ausgabetokens. Daraus ergibt sich laut Google ein effektiver Preis von ungefähr 0,10 US-Dollar je Sekunde. Ein zehn Sekunden langer Clip kostet damit rechnerisch rund einen US-Dollar.

Zum Vergleich berechnet Google für Veo 3.1 Lite in 720p 0,05 Dollar pro Sekunde. Veo 3.1 Fast kostet 0,10 Dollar und Veo 3.1 Standard 0,40 Dollar. Damit unterscheiden sich die Kosten eines zehn Sekunden langen Clips deutlich.

Modell 720p pro Sekunde 10 Sekunden
Veo 3.1 Lite 0,05 US-Dollar 0,50 US-Dollar
Veo 3.1 Fast 0,10 US-Dollar 1,00 US-Dollar
Veo 3.1 Standard 0,40 US-Dollar 4,00 US-Dollar
Gemini Omni 1.1 Flash ca. 0,10 US-Dollar ca. 1,00 US-Dollar
Die aktuellen Werte dokumentiert Google auf seiner Preisseite für die Gemini Developer API. Bei Omni handelt es sich bei 0,10 Dollar um einen von Google angegebenen effektiven Wert für die 720p-Videoausgabe. Zusätzliche Eingabetokens können je nach Workflow weitere Kosten verursachen.

Zeitcodes machen kurze Reels besser planbar

Für zehn Sekunden lange Social-Media-Videos ist weniger die maximale Auflösung als die zeitliche Kontrolle interessant. Google dokumentiert für Omni explizite Zeitfenster im Prompt. Eine Handlung kann beispielsweise in die Abschnitte [0-3s], [3-6s] und [6-10s] aufgeteilt werden.

Ohne solche Vorgaben kann das Modell selbstständig mehrere Einstellungen erzeugen. Soll dagegen ein einziger Kamerazug entstehen, empfiehlt sich eine klare Anweisung wie single continuous shot, no scene cuts. Für Korrekturen in weiteren Durchgängen können kurze Änderungsanweisungen verwendet werden. Dadurch muss nicht jedes Mal der komplette Prompt neu aufgebaut werden.

Gemini Omni 1.1 erzeugt außerdem Audio zusammen mit dem Video. Stimme, Atmosphäre und Dialog können bereits im Prompt beschrieben werden. Nachträgliches Voice Editing und hochgeladene Audio-Referenzen stehen allerdings derzeit nicht als reguläre Funktionen zur Verfügung.

Deutschland und EWR: Einschränkung bei hochgeladenen Videos

Für Nutzer in Deutschland ist eine regionale Begrenzung besonders wichtig. Hochgeladene Videos können in der Gemini API im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich derzeit nicht mit Omni verlängert werden. Für Videos, die zuvor vom Modell selbst erzeugt wurden, gilt diese Einschränkung laut Google nicht.

Ähnliche regionale Grenzen spielen deshalb bei der Planung eines bestehenden Produktionsablaufs eine größere Rolle als ein reiner Modellvergleich. Wer eigene Ausgangsclips aus Kamera, Smartphone oder Schnittprogramm hochladen und anschließend per KI verlängern möchte, kann diesen Workflow in Deutschland derzeit nicht vollständig über die entsprechende Omni-API-Funktion abbilden.

Die technischen Details zur Videoerstellung, Bearbeitung und Verlängerung beschreibt Google in der offiziellen Omni-Dokumentation.

Midjourney verbessert Inpainting und Outpainting

Parallel hat Midjourney seinen Bildbearbeitungs-Workflow verändert. Das Unternehmen teilte am 24. September 2026 mit, dass gezielte Änderungen mit dem neuen Edit-Modell nur noch die Pixel verändern sollen, die zuvor ausgewählt wurden. Dadurch sollen mehrere lokale Korrekturen möglich sein, ohne dass sich unbearbeitete Bildbereiche bei jedem Durchgang ebenfalls verändern.

Das ist besonders bei fertigen Artikelmotiven hilfreich. Statt eine komplette Komposition neu zu erzeugen, lassen sich beispielsweise Hände, Gesichter, einzelne Buchstaben, Blickrichtungen oder kleine grafische Elemente separat korrigieren. Midjourneys Update vom 24. September nennt ausdrücklich Inpainting und Outpainting als Einsatzbereiche.

Der Web-Editor kann dabei nicht nur Midjourney-Bilder öffnen. Auch eigene externe Bilder lassen sich hochladen und mit den Editor-Werkzeugen bearbeiten. Das neue Edit-Modell arbeitet mit den Midjourney-Versionen V8.1 und V8.2 und kann gezielte Bereiche verändern oder die vorhandene Bildfläche erweitern.

Bei HD-Bildern gibt es weiterhin einen Haken

Wer mit hochauflösenden Bildern arbeitet, sollte einen technischen Punkt berücksichtigen. Midjourney weist darauf hin, dass Inpainting und Outpainting bei HD-Bildern das resultierende Bild zunächst wieder auf SD-Auflösung heruntersetzen. Anschließend kann das Ergebnis erneut hochskaliert werden.

Für einen Artikel-Workflow mit 1200 mal 630 Pixeln bedeutet das: Zuerst sollten Komposition und Motiv möglichst vollständig feststehen. Problematische Bereiche werden danach eng ausgewählt und lokal korrigiert. Die endgültige Größe für das Artikelbild lässt sich anschließend kontrolliert erzeugen oder extern skalieren.

Veo 3.1 oder Omni: Zwei unterschiedliche Schwerpunkte

Ein direkter Austausch von Veo gegen Omni ist derzeit nicht zwingend. Veo 3.1 bleibt Googles klassischer Video-Generator mit unterschiedlichen Preis- und Qualitätsstufen. Omni legt seinen Schwerpunkt stärker auf multimodale Bearbeitung und einen dialogartigen Workflow, bei dem ein vorhandenes Ergebnis schrittweise verändert oder verlängert werden kann.

Merkmal Veo 3.1 Gemini Omni 1.1 Flash
720p-Preis 0,05 bis 0,40 Dollar/Sek. ca. 0,10 Dollar/Sek.
10-Sekunden-Kosten 0,50 bis 4,00 Dollar ca. 1,00 Dollar
Audio Ja Ja
Zeitcode-Prompts Workflowabhängig Dokumentiert
Dialogartige Videobearbeitung Nicht der Hauptfokus Zentraler Bestandteil
Veo-Abschaltung angekündigt Nein Nicht zutreffend
Für Creator kann es deshalb sinnvoller sein, beide Modelle zunächst mit identischen kurzen Projekten zu vergleichen. Dabei sollten nicht nur Bildqualität und Realismus zählen, sondern auch Prompt-Treue, Audio, Bearbeitbarkeit und die tatsächlichen Kosten mehrerer Versuche.

So lässt sich der Workflow im Oktober 2026 anpassen

    • Bestehende Veo-3.1-Projekte müssen derzeit nicht wegen eines vermeintlichen Abschalttermins umgestellt werden.
    • Für kurze Omni-Clips können Zeitfenster wie [0-3s], [3-6s] und [6-10s] genutzt werden.
    • Ein durchgehender Take sollte ausdrücklich ohne Szenenschnitte angefordert werden.
    • Audio und gewünschte Stimme sollten bereits im ursprünglichen Generierungsprompt beschrieben werden.
    • Bei deutschen API-Projekten müssen die EWR-Einschränkungen für hochgeladene Videos berücksichtigt werden.
    • Bei Midjourney sollten lokale Fehler möglichst eng maskiert statt komplette Bilder neu erzeugt werden.
    • Nach Inpainting eines HD-Bildes sollte die endgültige Auflösung erneut kontrolliert werden.
Für die Praxis ergibt sich damit kein kurzfristiger Zwang zum Wechsel von Veo 3.1. Omni 1.1 ist vielmehr eine zusätzliche Option, wenn kurze Videos präzise strukturiert und anschließend schrittweise verändert werden sollen. Der Preisvergleich fällt je nach Veo-Stufe unterschiedlich aus: Gegenüber Veo Lite ist Omni teurer, gegenüber Veo Fast ungefähr gleich teuer und gegenüber Veo Standard deutlich günstiger.

FAQ zu Gemini Omni 1.1 Flash, Veo 3.1 und Midjourney

Wird Veo 3.1 am 22. Oktober 2026 abgeschaltet?

Google nennt derzeit für veo-3.1-generate-preview, veo-3.1-fast-generate-preview und veo-3.1-lite-generate-preview kein angekündigtes Abschaltdatum. Der 22. Oktober 2026 lässt sich über die aktuelle offizielle Deprecation-Seite nicht bestätigen.

Was kostet ein zehn Sekunden langes Video mit Gemini Omni 1.1 Flash?

Bei 720p nennt Google einen effektiven Preis von ungefähr 0,10 US-Dollar pro Sekunde Videoausgabe. Zehn Sekunden entsprechen damit rechnerisch etwa einem US-Dollar. Eingaben können zusätzliche Kosten verursachen.

Ist Gemini Omni 1.1 günstiger als Veo 3.1?

Das hängt von der Veo-Version ab. Zehn Sekunden 720p kosten bei Veo 3.1 Lite etwa 0,50 Dollar, bei Fast einen Dollar und bei Standard vier Dollar. Omni liegt bei ungefähr einem Dollar und damit etwa auf dem Niveau von Veo Fast.

Kann Gemini Omni hochgeladene Videos in Deutschland bearbeiten?

Bei bestimmten Funktionen gibt es Einschränkungen. Insbesondere das Verlängern hochgeladener Videos ist für Nutzer im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich derzeit nicht verfügbar. Vom Modell selbst erzeugte Videos können dagegen weiterverarbeitet werden.

Was hat Midjourney beim Inpainting geändert?

Midjourney gibt an, dass gezielte Bearbeitungen mit dem neuen Edit-Modell nur noch die ausgewählten Pixel verändern. Dadurch sollen wiederholte lokale Korrekturen möglich sein, ohne den restlichen Bildbereich schrittweise zu verschlechtern.

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