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Meta und Metaversum: Aus Facebook wird nun Meta --Metaversum soll die neue Welt werden?

• 29.10.21 Wenn es um den Datenschutz geht, dann sind die Bürger vermehrt verunsichert worden in den letzten Monaten durch die diversen Datenskandale und Hackerangriffe. Aber auch werden immer mehr KI-Systeme in den Unternehmen eingesetzt, welche durch Algorithmen schnelle Entscheidungen treffen, auch oftmals zum Nachteil der Bürger und Verbraucher, wie zuletzt zum Beispiel bei Facebook im Rahmen der Hassreden bekannt geworden ist. Nun gibt Facebook bekannt, dass der Konzern sich auf den Namen "Meta" umbenennt. Beobachter sehen in dem Schritt aber auch ein Ablenkungsmanöver.

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Meta und Metauniversum: Aus Facebook wird nun Meta --Metauniversum soll die neue Welt werden?

Zuletzt sind bei Facebook tausende interne Dokumente und Chats zwischen Mitarbeitern und Untersuchungen von Facebook bekannt geworden, die die Whistleblowerin Frances Haugen dem US-Kongress zur Verfügung gestellt hat. Die Datenspezialistin Haugen arbeitete 2019 bis 2021 als Produktmanagerin bei Facebook im Civic Integrity Team, das Strategien entwickeln sollte, um die Nutzer vor Falschinformationen vor der US-Wahl zu schützen.

Verbraucherzentrale: Bundesregierung setzt Empfehlungen von Datenethikkommission nicht ausreichend um
Meta und Metauniversum: Aus Facebook wird nun Meta
--Metauniversum soll die neue Welt werden? --Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Auch gab es dann Gerüchte um eine Namensumbenennung bei Facebook, nun ist es Fakt, aus Facebook wird Meta. Ansonsten ändert sich an der Konzernstruktur nichts. Bei seiner Rede auf der hauseigenen Connect-Konferenz teilte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit, die Identität des Unternehmens zu überarbeiten, um seine breiteren Ambitionen widerzuspiegeln.

"Es ist an der Zeit, dass wir eine neue Unternehmensmarke annehmen, die alles umfasst, was wir tun, um widerzuspiegeln, wer wir sind und was wir aufzubauen hoffen. Ich bin stolz, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Unternehmen ab heute Meta heißt.".

Metaversum soll die Zukunft werden

Nach der Zuckerberg Vision, soll das Metaversum das mobile Internet ablösen. Das Metaversum zeichnet sich dabei besonders durch die eigene soziale Präsenz aus. Nutzer sollen einander nah und völlig unabhängig davon sein, wo auf der Welt sie sich gerade befinden.

Bei der präsentierten Keynote geht es um Virtual Reality und Augmented Reality, womit das Metaversum zugänglich gemacht werden soll.

Mit Horizon Home gibt es einen ersten Entwurf einer Homebase für das Metaversum. Sie ist immer dann der Ausgangspunkt, wenn Nutzer das Quest-Headset aufsetzen. In Horizon Home soll man bald Freunde einladen und sich mit ihnen treffen. Gemeinsam kann man dann Videos ansehen oder in Spiele und Apps eintauchen.

Bereits auf der Plattform verfügbar sind Horizon Worlds (Beta) und Horizon Workrooms, unser Kernprodukt für die Zusammenarbeit in VR. Ab jetzt ist auch Venues mit dabei, als Horizon Venues. Horizon Venues ist ein VIP-Ticket für Konzerte, Sportveranstaltungen und vielem mehr. Damit kann man die Atmosphäre von Live-Events von zu Hause aus genießen.

Geplant ist auch Quest 2 zum bestmöglichen Trainingsgerät machen. Nächstes Jahr soll es dazu ein neues Zubehörpaket mit Active Pack für Quest 2 geben. Das Active Pack enthält neue Griffe für die Touch-Controller, damit man beim Schwitzen den Grip nicht verliert. Die fürs Training optimierte Headset-Einlage macht es außerdem leichter, das Gerät nach dem Sport zu reinigen.

In der Zukunft soll das Metaversum alle Bereiche von Arbeit bis hin zu Unterhaltung umfassen. Ähnlich wie heute Smartphones und Laptops es in vielen Anwendungsbereichen machen.

Dabei ist das "Metaversum" seit Monaten das Mode-Wort im Silicon Valley. Vorreiter sind Spieleplattformen wie Roblox, in der Jugendliche in eine virtuelle Welt eintauchen können. Die Spielefirma Epic bietet mit Fortnite eine virtuelle Welt an, in der sogar Musik-Konzerte gestreamt werden. Aber auch mit digitalen Waren- und Dienstleistungen soll künftig Geld verdient werden, eigene Währungen sind ebenfalls vorstellbar.

Daher will Zuckerberg mit dem neuen Namen deutlich machen, dass der Konzern bei der Ausgestaltung diesen neuen digitalen Spielraums eine wichtige Rolle spielen will.

Gigantisches Ablenkungsmanöver

Kritiker sehen hier ein gigantisches Ablenkungsmanöver des Facebook-Stars Zuckerberg. Immerhin steht das Unternehmen in den USA wegen seines Umgangs mit Hassreden und Falschinformationen seit Wochen in der Kritik. Auch in Deutschland gibt es viel Gegenwind gegen Facebook, zumal Facebook mit seiner Unterstützung von Hassreden auch in das Grundrecht der Pressefreiheit eingreift, um Journalisten immer wieder zu diffamieren. Auch gehen die Werbeerlöse bei Facebook zurück, da niemand im Umfeld von Hassreden und Diskriminierung seine Werbung sehen will.

Auch waren in der Vergangenheit die Aussagen der ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen vor dem US-Kongress für Facebook verheerend. Daher wird der Ruf nach Kontrolle bei den Tech-Konzernen immer Lauter.

Verbraucherzentrale: Bundesregierung setzt Empfehlungen von Datenethikkommission nicht ausreichend um

Die von der Bundesregierung eingesetzte Datenethikkommission (DEK) hat deshalb vor zwei Jahren Handlungsempfehlungen zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI), algorithmische Systeme und Datenpolitik vorgestellt. Diese sollen den Umgang mit Daten gestalten und Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor Fehlentscheidungen und Diskriminierung schützen. In den aktuellen Vorhaben der Bundesregierung und EU-Kommission fehlen aus Verbrauchersicht weiterhin zentrale Aspekte, so die Kritik der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Verbraucherzentrale: Bundesregierung setzt Empfehlungen von Datenethikkommission nicht ausreichend um
Verbraucherzentrale: Bundesregierung setzt Empfehlungen von Datenethikkommission
nicht ausreichend um --Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

"In der Gesamtschau bleiben Bundesregierung und EU-Kommission mit ihren aktuellen Vorhaben weiter hinter den Empfehlungen der DEK zurück. Vieles ist zu unkonkret und unverbindlich", sagt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

"Die künftige Bundesregierung muss sich zum Schutz der Nutzerinnen und Nutzer vor Diskriminierung durch KI-Systeme bekennen. Sie muss sich für Nachvollziehbarkeit und unabhängige Kontrollen von KI-Systemen einsetzen und dies mit Nachdruck auch auf europäischer Ebene vertreten. Nur so können das Vertrauen und die Akzeptanz für den Einsatz dieser Technologien bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern gestärkt werden." so die Kritik weiter.

Dabei gibt es Baustellen bei den Bereichen Transparenz und Risikofolgenabschätzung von KI-Systemen. Auch gibt es Forderungen von unabhängigen Kontrollen von kritischen KI-Systemen, die zum Beispiel zur Profilbildung und für Scoring genutzt werden. Daher wird auch ein Kompetenzzentrum Algorithmische Systeme gefordert, welches Aufsichtsbehörden durch technischen Sachverstand bei der Kontrolle algorithmischer Systeme unterstützen könnten.

Menschen vor Diskriminierung schützen

Auch muss die EU die Menschen effektiv vor Diskriminierung und ungerechter Behandlung schützt. Zuletzt ist bei Facebook Diskriminierung und ungerechte Behandlung durch die KI bekannt geworden.

Dabei sind tausende interne Dokumente und Chats zwischen Mitarbeitern und Untersuchungen von Facebook bekannt geworden, die die Whistleblowerin Frances Haugen dem US-Kongress zur Verfügung gestellt hat. Die Datenspezialistin Haugen arbeitete 2019 bis 2021 als Produktmanagerin bei Facebook im Civic Integrity Team, das Strategien entwickeln sollte, um die Nutzer vor Falschinformationen vor der US-Wahl zu schützen.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit fehlt

Die Verbraucherzentrale untersucht daher nun regelmäßig, ob und wie Bundesregierung und EU-Kommission die Empfehlungen der DEK umsetzen. Im Oktober 2020 erschien die erste, ernüchternde Jahresbilanz. Auch ein Jahr später fällt das Urteil kritisch aus. Die Bundesregierung hat die DEK im Juli 2018 eingesetzt. Als Mitglieder wurden neben dem vzbv Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft benannt.

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