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Milliardenverluste: O2 Telefonica fordert Verlängerung von Mobilfunkfrequenzen

• 11.05.24 Ende des Jahres 2025 laufen die Nutzungsrechte für einige Mobilfunkfrequenzen aus. Die Bundesnetzagentur will daher die Nutzungsrechte für Mobilfunknetze kostenlos verlängern. Dabei würde aber wohl dem Staat Milliarden von Einnahmen entgegehen. Immerhin gab es bei der Frequenzauktion im Jahr 2019 rund 6,6 Milliarden Euro. Nun fordert O2 Telefonica eine achtjährige Nutzungsverlängerung der Mobilfunkfrequenzen.

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O2 Telefonica fordert Verlängerung von Mobilfunkfrequenzen

So wurden daher am 13. September 2023 die Rahmenbedingungen einer Übergangsentscheidung zur Bereitstellung der Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz ab dem Jahr 2026 zur Konsultation gestellt. Dabei gab es einen Vorschlag durch die Bundesnetzagentur über eine Verlängerung von fünf Jahren.

O2 Telefonica fordert Verlängerung von Mobilfunkfrequenzen
O2 Telefonica fordert Verlängerung
von Mobilfunkfrequenzen -Bild: O2

Daher sollte nun in diesem Frühjahr schon eine endgültige Entscheidung über die Mobilfunkfrequenzen gefallen sein.

Nun fordert O2 Telefonica eine achtjährige Verlängerung der Mobilfunkfrequenzen und begründet dieses mitunter mit den Chancen der Digitalisierung. So hat der Mobilfunk im Jahr 2022 durch Produktivitätseffekte 670 Milliarden Euro zur europäischen Wirtschaftsleistung beigetragen.

Auch wird das Klimaargument angeführt. So soll der schnellere Ausbau von 5G-Netzen und Glasfaser zum Erreichen der Klimaziele beitragen, indem das Telekommunikationsnetz selbst weniger Energie pro Byte verbraucht. So ist das 5G-Netz bis zu 90 Prozent energieeffizienter als alte Mobilfunk-Standards, lautet ein weiteres Argument.

Dabei ist aber der neue Mobilfunker 1&1 aussen vor, welcher bislang nur die neuen 5G-Mobilfunkfrequenzen aus der letzten Auktion aus dem Jahr 2022 zugeteilt bekommen hat.

Das Argument von O2 Telefonica lautet daher: "Eine Verlängerung bis 2033 würde auch dem neuen Netzbetreiber 1&1 keine Wettbewerbsnachteile bringen: 1&1 hat sich sowohl mit der angekündigten National Roaming-Vereinbarung mit Vodafone als auch mit der bestehenden mit Telefónica für seine Kund:innen langfristig Zugang zu einem flächendeckenden Mobilfunknetz gesichert. 1&1 wird daher in der Lage sein, technisch und kommerziell attraktive Endkundentarife auf Basis dieser Vorleistungen bundesweit anzubieten.".

O2 Telefonica 5G Netzausbau: 2024 wird das Jahr von 5G

Im letzten Jahr gab es reichlich neue Mobilfunkmasten bei O2 Telefonica. Dieses geht aus der Bilanz des Telekommunikationsunternehmens für das Jahr 2023 hervor. So sind seit dem Start des 5G-Netzes im Oktober 2020 jede Woche durchschnittlich mehr als 50 neue 5G-Sender bei O2 Telefonica dazugekommen. Allein im vergangenen Jahr waren es 3.000 neue 5G-Sender.

So hatte O2 Telefónica im letzten Jahr 2023 über 14.000 Kilometer Straßen und Schienen sowie eine insgesamt 60.000 Quadratkilometer große Fläche 5G-fähig gemacht. Diese Fläche ist dreimal so groß wie das Bundesland Rheinland-Pfalz.

Laut O2 baut man nun das 5G-Netz schneller aus, als jeden Mobilfunkstandard zuvor. "Im Vergleich zu 4G sind wir doppelt so schnell unterwegs - und wir bleiben weiter am Ball", betont Mallik Rao, , Chief Technology & Information Officer von O2 Telefónica.

So will man bereits 95 Prozent der Bevölkerung erreicht haben. Ferner hat man mit Berlin, Braunschweig, München und Mönchengladbach, schon die größten deutschen Städte nahezu hundertprozentig mit 5G versorgt.

Dabei ist das 5G-Netz bei O2 kein Selbstzweck. Seit Jahren steigt die mobile Datennutzung der Mobilfunkkund:innen in Deutschland rapide an:

    • Mit 4,8 Milliarden Gigabyte transportierte das Netz von O2 Telefónica 2023 fünfmal so viele Daten wie noch 2019.
    • An 5G-fähigen Standorten mit 3,6 Gigahertz liegt der Anteil der 5G-Nutzung bereits bei 35 Prozent.
    • O2 Mobilfunk-Vertragskund:innen mit 5G-Tarifen und 5G-fähigen Smartphones nutzen im Schnitt 75 Prozent mehr Datenvolumen als Kund:innen ohne 5G-Endgerät.

O2 Telefonica 5G Netzausbau: 14.000 Kilometer Straßen und Schienen

Auf mehr als 14.000 Kilometern Bundesstraßen, Autobahnen und Schienen hatte der Provider im letzten Jahr neue Mobilfunkstandorte errichtet oder für 5G ausgebaut.

Auf dem 38.000 Kilometer langen Bundesstraßennetz in Deutschland hat O2 Telefónica weitere 8.000 Kilometer mit 5G versorgt. Auch auf Autobahnen und im Schienennetz gab es weiteren 5G-Ausbau. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen weitere 1.500 Kilometer der deutschen Autobahnen 5G-fähig gemacht.

O2 Telefonica 5G Netzausbau: 14.000 Kilometer Straßen und Schienen
O2 Telefonica 5G Netzausbau: 14.000 Kilometer
Straßen und Schienen -Bild: © Telefonica

Mehr als 3.000 Standorte hatte O2 Telefónica im Jahr 2023 um 5G erweitert. Damit ist der moderne Mobilfunkstandard laut dem Provider für fast 5 Millionen weitere Haushalte verfügbar.

Derzeit können Kunden bereits 5G Plus, also 5G Standalone, nutzen. Dabei erfolgt die gesamte Übertragung von der Antenne bis zur Datenverarbeitung im Kernnetz über den modernsten Mobilfunkstandard 5G.

O2 Telefonica mit Rekordjahr --1,3 Mio. neue Mobilfunkkunden

Beim Mobilfunker O2 Telefónica knallen die Sektkorken. Der Provider schließt Geschäftsjahr das 2023 mit einem erfolgreichen viertem Quartal ab und erreicht finanziell erneut ein Rekordjahr. Dabei gab es ein Wachstum auf breiter Basis im Mobilfunkservice- und Festnetzumsatz mit jeweils um je 2,7 Prozent. Auch beim Ausbau des Mobilfunkstandards 5G ist man weiterhin fleissig dabei.

So hat nun der elekommunikationsanbieter O2 Telefónica das Geschäftsjahr 2023 mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen. Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 4,7 Prozent auf 8,614 Milliarden Euro. Damit übertraf das Unternehmen die eigenen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 sowohl beim Umsatz als auch operativen Ergebnis OIBDA.

O2 Telefonica mit Rekordjahr --1,3 Mio. neue Mobilfunkkunden
O2 Telefonica mit Rekordjahr --1,3 Mio.
neue Mobilfunkkunden -Bild: Telefonica

Dabei legte der Umsatz im Gesamtjahr um 4,7 Prozent auf 8,614 Milliarden Euro zu. Das Unternehmen hatte hier für das Geschäftsjahr 2023 eine leicht positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr in Aussicht gestellt.

Getragen wurde die positive Umsatzentwicklung von der anhaltenden Dynamik im Mobilfunkserviceumsatz, der um 2,7 Prozent auf 5,895 Milliarden Euro anstieg, sowie einem weiteren Rekordquartal bei Hardware-Verkäufen.

Die Umsatzerlöse aus Hardware kletterten im Geschäftsjahr um 13,3 Prozent auf 1,872 Milliarden Euro, im 4. Quartal sogar um 24,3 Prozent. Dies ist vor allem auf die anhaltende Kundennachfrage nach hochwertigen Geräten zurückzuführen. Zudem stieg die Nachfrage der Kunden nach Zubehör.

1,3 Mio. neue Mobilfunkkunden

O2 Telefónica gewann im Geschäftsjahr 2023 mehr als 1,3 Millionen zusätzliche Mobilfunkvertragskundenn. Im Festnetzgeschäft legte der Umsatz um 2,7 Prozent auf 827 Millionen Euro zu. Grund war die starke Kundennachfrage für schnelle Breitbandanschlüsse.

Starke Wachstumsdynamik im 4. Quartal

Die Zahl der Mobilfunkvertragsabschlüsse verzeichnete ein starkes Wachstum mit mehr als 284.000 Nettoneuzugängen im 4.Quartal. Der Umsatz stieg im 4. Quartal 2023 um 4,6 Prozent auf 2,291 Milliarden Euro, hauptsächlich getrieben durch die anhaltend starke Entwicklung der Kernmarke O2.

Der Mobilfunkserviceumsatz sank um 1 Prozent auf 1,501 Milliarden Euro. Dies ist vor allem auf einen schwierigen Vorjahresvergleich aufgrund eines einmaligen Sondereffekts von 26 Millionen Euro im 4. Quartal 2022 zurückzuführen. Das OIBDA stieg um 4,2 Prozent auf 695 Millionen Euro.

O2 Telefonica aktiviert 5G Plus im gesamten 5G Netz

Frohe Kunde für Liebhaber für Highspeed im 5G Netz kommt von O2 Telefonica. Der Mobilfunkprovider bietet seit dem letzten Herbst sein 5G-Plus Netz für das Surfen und Telefonieren an. Mit "5G Plus" bezeichnet O2 Telefónica die 5G-Standalone-Technologie (5G SA), bei der das Unternehmen ausschließlich die für 5G vorgesehenen Frequenzen nutzt.

Mit Hilfe von 5G Plus wird es in Zukunft höhere Geschwindigkeiten neue Funktionen geben. 5G Plus bezieht sich auf das 5G-Standalone-Netz von O2 Telefónica. Dabei werden die Mobilfunksignale im 5G-Kernnetz verarbeitet.

O2 Telefonica aktiviert 5G Plus im gesamten 5G Netz
O2 Telefonica aktiviert 5G Plus im gesamten 5G Netz -Screenshot: O2

Dieses ist auf die technischen Eigenschaften von 5G optimiert, sodass der 5G-Mobilfunkstandard sein Potenzial hinsichtlich Latenz, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit noch besser ausspielen kann. Bislang wurde 5G als Non-Standalone (NSA) teilweise über das LTE/4G-Kernnetz betrieben.

Jetzt ist das neue 5G-Plus-Netz von O2 für mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland nutzbar. Bis Ende des Jahres 2025 will man ganz Deutschland mit 5G Plus versorgen.

O2 Kunden können dank 5G Plus in Deutschland über das gesamte 5G-Netz mobil telefonieren. Im bisherigen 5G-Netz nutzte das Smartphone zur Abwicklung von Sprachtelefonie 4G/LTE-Technologie. Jetzt steht Kunden mit 5G Plus die Voice-over-New-Radio-Technologie (VoNR) zur Verfügung, mit der sich Telefonate in noch besserer Sprachqualität über das 5G-Netz abwickeln lassen.

Im Geschäftssegment nutzte der Prover O2 Telefónica die moderne 5G-Standalone-Technologie bereits seit 2020 bei 5G-Campusnetzen für Unternehmen und Behörden. Die Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für das Internet der Dinge (IoT) und vernetzt neben Robotern, Sensoren oder Produktions- und Logistikanlagen zum Beispiel medizinische Geräte in Kliniken.

5G Plus funkt auf mehreren Frequenzen im O2 Netz

5G Plus nutzt ausschließlich für 5G vorgesehene Frequenzen im O2 Netz, wozu aktuell 700 Megahertz, 3,6 Gigahertz und 1800 Megahertz (DSS) gehören. Bei 5G-Non-Standalone wurden diese noch mit den verfügbaren 4G/LTE-Frequenzen kombiniert.

Die maximal verfügbare Bandbreite von 5G Plus soll in den kommenden Monaten und Jahren kontinuierlich wachsen, wenn noch mehr Spektrum für 5G eingesetzt wird.

5G Plus kostenlos buchen

O2 Vertragskunden können ab dem 10. Oktober ihr 5G-Plus-Pack für alle 5G-fähigen O2 Tarife für 12 Monate aktivieren. Danach endet das Pack.

Geschäftskunden von O2 können das 5G-Plus-Pack für alle aktuellen O2 Business Tarife (O2 Business Blue und Unlimited) ebenfalls kostenlos über die O2 Business Service Hotline oder das Selbstverwaltungs-Tool "Business Easy Access" hinzubuchen.

Startbereit für 5G Plus sind bereits mehrere Modelle der Hersteller Samsung und Xiaomi (u.a. die Samsung Galaxy S22- und S23-Serie sowie die Xiaomi 12- und 13-Serie). Für die Nutzung von 5G Plus auf weiteren Smartphones sind Firmware-Updates seitens der Hersteller notwendig.

<32>O2 5G in RAN-Technik: Cloud RAN im 26 GHz-Bereich in Europa liefert über 4 Gbit Erstmals hat nun Telefonica/O2 auch die RAN Technik im 5G-Netz eingesetzt. So haben O2/Telefónica und der Netzausrüster Ericsson die erste Ericsson Cloud RAN-Lösung in Europa im Mobilfunknetz implementiert. Bei der neuartigen Cloud RAN-Architektur werden Teile des Funkzugangsnetzes (RAN) virtualisiert. Dabei wurden im 26 GHz-Bereich Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 4 Gigabit pro Sekunde erreicht. Das ist ein Vielfaches von dem, was 5G aktuell im Alltag liefert.

Mit der Ericsson Cloud RAN-Lösung virtualisiert O2 Telefónica einige Bestandteile und Funktionalitäten des Funkzugangsnetzes und betreibt diese als Software. Ähnlich wie beim Open RAN-Konzept kann der Mobilfunkanbieter hierfür standardisierte Hardware verwenden, etwa herkömmliche Rechner auf Intel-Basis.

O2 5G in RAN-Technik: Cloud RAN im 26 GHz-Bereich in Europa liefert über 4 Gbit
O2 5G in RAN-Technik: Cloud RAN im 26 GHz-Bereich
in Europa liefert über 4 Gbit -Screenshot: O2

Gleichzeitig bietet die Lösung den Vorteil, dass die Software-Funktionen in höchster Qualität von den etablierten Netzausrüstern wie Ericsson bereitgestellt werden.

Die neue Technologie bietet für O2 Telefónica und Ericsson das Potenzial, neue digitale Anwendungen im industriellen Umfeld zu eröffnen. Im Wayra Innovationslabor demonstrieren die beiden Unternehmen auf Basis von Cloud RAN und dem Einsatz von 5G auf 26 GHz eine "Datendusche", bei der sich große Dateien in Sekundenschnelle übertragen lassen.

Die Cloud spielt eine zentrale Rolle bei der aktuellen Transformation der Telekommunikationsbranche. Immer mehr Rechenleistung und Funktionen verlagern sich in die Cloud, wo sie einfacher zu betreiben und zu skalieren sind. Updates lassen sich schneller per Software einspielen und sorgen so dafür, dass das Netz stets auf dem aktuellen Stand ist.

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