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Smartphone Markt: Wachstum auf 38,9 Milliarden Euro

• 04.03.24 Ohne Smartphone läuft im Alltag fast nichts mehr. Die meisten Menschen setzen inzwischen auf den täglichen Begleiter und nutzen das Smartphone für weit mehr als Telefonanrufe und das Versenden von Nachrichten. Der deutsche Markt für Smartphones, Apps und Mobilkommunikation soll in diesem Jahr 2024 auf 38,9 Milliarden Euro wachsen. Das ist ein neuer Höchststand, so der Branchenverband Bitkom.

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Smartphone Markt: Wachstum auf 38,9 Milliarden Euro

Im Vergleich gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 1,3 Prozent. Hier Betrug der Markt schon 38,4 Milliarden Euro, in diesem Jahr 2024 soll der Markt dann 38,9 Milliarden Euro betragen, so der Branchenverband Bitkom in seinen Einschätzungen.

Smartphone Markt: Wachstum auf 38,9 Milliarden Euro
Smartphone Markt: Wachstum auf 38,9 Milliarden Euro --Bild: © Apple.com

Das Wachstum wird demnach vor allem durch Investitionen in die Netzinfrastruktur und steigende Umsätze mit mobilen Telekommunikationsdiensten getrieben. Sprach- und Datendienste machen mit 22,9 Milliarden Euro den größten Anteil aus.

Das Segment wächst in diesem Jahr voraussichtlich um 1,9 Prozent. Noch stärker nehmen die Investitionen der Netzbetreiber in die mobile Infrastruktur zu, die 2024 um 3,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro steigen werden. Hinzu kommen weitere Aufwendungen für Frequenzen, Gebäude und Bauarbeiten, die in diese Zahlen nicht eingerechnet sind.

"Die Netze werden schneller und besser. Deutschland hat beim Netzausbau große Schritte nach vorn gemacht", sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Markus Haas.

Mit den Smartphones selbst sollen wie bereits im Vorjahr 11,4 Milliarden Euro umgesetzt werden. Der Absatz zieht dagegen deutlich an. Im Jahr 2024 werden mit 21,8 Millionen Geräten 8,4 Prozent mehr Smartphones verkauft als im Vorjahr, als es 20,1 Millionen Stück waren.

Einstiegsmodelle senken den Durchschnittspreis

Der Durchschnittspreis pro Smartphone sinkt in diesem Jahr. So wurden im Jahr 2023 im Schnitt 567 Euro je Smartphone ausgegeben, im Jahr 2024 sollen es nur noch 523 Euro sein. Dieses würde einen Rückgang von 7,8 Prozent bedeuten.

Smartphone Umfrage: Immer mehr ältere Menschen nutzen ein Smartphone und Smartwatches

So nutzen nun schon drei Viertel der über 65-Jährigen ein Smartphone oder Handy, laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

Dabei verschicken 63 Prozent der Nutzer Nachrichten per Messenger oder SMS, auch Smartwatches spielen bei den Seniorinnen und Senioren eine steigende Rolle.

Smartphone Umfrage: Immer mehr ältere Menschen nutzen ein Smartphone und Smartwatches
Smartphone Umfrage: Immer mehr ältere Menschen nutzen
ein Smartphone und Smartwatches -Bild: pixabay.com

Bei den 65- bis 74-Jährigen verfügen sogar 86 Prozent über mindestens eines der beiden Geräte, bei den ab 75-Jährigen ist es immerhin noch jeder oder jede Zweite, so dass Ergebnis einer Umfrage durch den Branchenverband Bitkom.

Demnach haben 48 Prozent der über 65-Jährigen ein Smartphone in Gebrauch und 33 Prozent ein herkömmliches Handy. Auch nutzen 8 Prozent der älteren beide Geräte. Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Anteil der Menschen, die mobil per Smartphone oder Handy erreichbar sind, bei 87 Prozent.

63 Prozent der Senioren über 65 Jahren können Nachrichten per SMS oder Messenger-Dienst verschicken. 44 Prozent wissen, wie man Fotos und Videos mit dem Smartphone aufnimmt.

"Das Smartphone ist für die meisten Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und spielt auch für viele ältere Menschen eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht nur darum, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben, sondern auch, das eigene Wissen zu erweitern und mit dem digitalen Fortschritt Schritt zu halten", sagt Sophie Vogt-Hohenlinde, Expertin für digitale Teilhabe im Bitkom.

Zunehmend verbreitet sind bei Menschen über 65 Jahren auch Smartwatches, die 13 Prozent nutzen. In den Jahren 2021 und 2022 waren es jeweils noch 9 Prozent. , so Vogt-Hohenlinde weiter.

Smartphone Job Umfrage: 88 Prozent der Berufstätigen dürfen Diensthandys auch privat nutzen

Praktische Anwendungen wie der E-Mail-Client, Terminkalender, Tools für Chats und Videokonferenzen und vieles mehr legen nahe, dass moderne Endgeräte der perfekte Allrounder für Job und Privatleben sind. Dabei erlauben immer mehr Arbeitgeber auch das Diensthandy für die private Nutzung einzusetzen.

So dürfen 88 Prozent der Berufstätigen, die ein Diensthandy vom Arbeitgeber gestellt bekommen, dies auch außerhalb des Jobs nutzen. Ein Drittel nutzt das private Smartphone aber auch für dienstliche Belange, so die Ergebnisse einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

Abbildung 1: @ niekverlaan (CCO-Lizenz) / pixabay.com

"Beschäftigte, die ihr dienstliches Smartphone auch für private Zwecke nutzen, brauchen dafür die ausdrückliche Erlaubnis ihres Arbeitgebers. Ratsam ist außerdem, die Bedingungen der Nutzung und Kostenübernahme schriftlich zu regeln", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Insgesamt bekommen 44 Prozent ein Diensthandy zur alleinigen Nutzung gestellt, 2 Prozent teilen sich ein Gerät mit anderen Personen. 36 Prozent nutzen jedoch ihr eigentlich privates Handy oder Smartphone auch für den Job. Sehr unterschiedlich ist dabei die Kostenübernahme geregelt.

Bei 64 Prozent findet keine Kostenübernahme durch den Arbeitgeber statt. Bei 12 Prozent übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für alle beruflich geführten Telefonate und bei 11 Prozent beteiligt sich das Unternehmen an den Anschaffungskosten für das Gerät.

"Wenn private Geräte dienstlich genutzt werden, sind unter bestimmten Umständen auch Maßnahmen für Sicherheit und Datenschutz notwendig - insbesondere, wenn es um die Übertragung und Speicherung arbeitsbezogener Daten oder Kontakte geht. Hier braucht es klare Regeln zur sicheren Nutzung privater Geräte", betont Rohleder. Darf der Arbeitgeber das Diensthandy kontrollieren oder orten?
Grundsätzlich haben Arbeitnehmer ein Recht auf Datenschutz und Privatsphäre. Eine Überprüfung des Handys, das Abhören und Mitschneiden von Gesprächen und die GPS-Ortung des Standortes eines Mitarbeiters sind deshalb grundsätzlich nicht zulässig.

Ist das Diensthandy allerdings vertraglich ausschließlich zur dienstlichen Nutzung festgelegt und hat der Arbeitgeber jegliche private Nutzung des Gerätes ausdrücklich untersagt, hat er das Recht, zu überprüfen, ob der Mitarbeiter sich an die Vorgabe hält und das Gerät tatsächlich nur im vertraglich vereinbarten Rahmen nutzt. Hier kann im Ernstfall auch eine Ortung per GPS rechtmäßig sein. Möchte ein Arbeitgeber den Standort eines Mitarbeiters per GPS abrufen, muss er hierfür aber einen triftigen Grund vorweisen. Grundsätzlich werden durch die Ortung des Standortes ohne ausdrückliche Zustimmung des Mitarbeiters seine Privatsphäre und seine Persönlichkeitsrechte verletzt.

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