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Telekom Glasfaserausbau mit eigener Tiefbaufirma

• 12.10.23 Bei der Telekom legt man weiterhin den Fokus auf den Glasfaserausbau in Deutschland. Die Telekom gründet eine eigene Tiefbau Gesellschaft. Durch diesen Schritt werden die dringend benötigten Kapazitäten für Tiefbauarbeiten auf dem Markt erhöht. Die hundertprozentige Tochter der Telekom Deutschland fokussiert sich auf die Erstellung von Hausanschlüssen.

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Telekom Glasfaserausbau mit eigener Tiefbaufirma

Die neue Tiefbaufirma soll dann rund 230 Beschäftigte an Ende des Jahres 2024 haben. Dabei liegt der Fokus auf das Verlegen der Glasfaser von der Straße in die Häuser und Wohnungen. Die ersten Ausbauaktivitäten des neuen Unternehmens sind noch für dieses Jahr geplant und zunächst auf Nordrhein-Westfalen ausgerichtet.

Telekom Glasfaserausbau mit eigener Tiefbaufirma
Neue Telekom Hybrid Tarife --Bis zu 300 Megabit im Mobilfunknetz --Bild: © Telekom

In Bochum entsteht das Competence Center der Gesellschaft. In den nächsten Schritten wird ein Netz von rund 15 strategisch platzierten Standorten in ganz Deutschland aufgebaut, beispielsweise in Offenburg, Nürnberg und Neuruppin. Dadurch kann die Telekom-Tochter bundesweit schnell vor Ort sein und auf die spezifischen Bedürfnisse der Regionen eingehen.

Neben Fachkräften für den Tiefbau werden auch Personen für die Bauleitung, Betriebsleitung, Personalplanung und das Fuhrparkmanagement eingestellt.

Kooperativer Angang der Telekom bleibt bestehen

Die Telekom kooperiert weiterhin mit externen Tiefbaufirmen und wird die Zusammenarbeit intensivieren. Durch die zusätzlichen internen Kapazitäten soll der Glasfaserausbau weiter beschleunigt werden. Davon profitieren allen voran die Kundinnen und Kunden.

Neben dem Eigenausbau setzt die Telekom stark auf Kooperationen, sowohl mit lokalen Netzbetreibern als auch großen Unternehmen. Dass Kooperationen ein wichtiger Teil der Ausbaustrategie sind, zeigen mehr als 20 geschlossene Partnerschaften aus allen Teilen Deutschlands (z.B. Kassel, Münster, Gigabit Region Stuttgart).

Sowohl beim Eigenausbau als auch bei allen Kooperationen folgt die Telekom dem Open Access-Ansatz, dem diskriminierungsfreien Zugang zum Netz. Netzpartner (z.B. Vodafone, Telefónica, 1&1) können von Beginn an das Netz unter eigener Marke vermarkten.

Neue Telekom Hybrid Tarife --Bis zu 300 Megabit im Mobilfunknetz

Bei der Telekom geht der Mobilfunkausbau weiter. Einher damit, gibt es nun ab sofort drei neue Geschäftskunden-Tarife fürs Telefonieren und das Internet. Bei den Company Start Hybrid Tarife werden das Festnetz und das Mobilfunknetz gebündelt.

So bündelt der neue Telekom Tarif Company Start Hybrid das Festnetz und Mobilfunk für Geschäftskunden. Die drei Tarife haben einen Speed mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Festnetz und 300 Megabit im Mobilfunknetz. Die Preise starten ab 24,95 Euro netto pro Monat für Neukunden im ersten Jahr.

Neue Telekom Hybrid Tarife --Bis zu 300 Megabit im Mobilfunknetz
Neue Telekom Hybrid Tarife --Bis zu 300 Megabit im Mobilfunknetz --Bild: © Telekom

Dabei erhält der Router Speedport Smart 4 Verstärkung durch eine Mobilfunkantenne für LTE und 5G. Reicht etwa die Bandbreite von 16 Megabit pro Sekunde via Festnetz beim Tarif Company Start 16 Hybrid nicht aus, schaltet sich Mobilfunk dazu. Damit steigt die Downloadrate bei 5G auf bis zu 300 Megabit pro Sekunde und der Upload auf bis zu 50 Megabit.

Mit zwei Netzen sind außerdem Internetausfälle nahezu ausgeschlossen. Sollte der Festnetzanschluss einmal beeinträchtigt sein, geht es über das Mobilfunknetz weiter.

Preise und Leistungen

Die Preise starten für Neukunden bei 24,95 Euro netto pro Monat für die ersten zwölf Monate. Anschließend kostet Company Start 16 Hybrid 41,95 Euro. Bestandskunden steigen mit 36,95 Euro netto ein. Ab dem 13. Monat kostet Company Start 16 Hybrid dann ebenfalls 41,95 Euro netto pro Monat.

Ganz ähnlich staffeln sich die Tarife für Company Start 50 Hybrid und Company Start 100 Hybrid. Bestandskunden bezahlen für die 100-Megabit-pro-Sekunde-Variante dann ab dem 13. Monat 51, 95 Euro netto pro Monat. Die Aktionsangebote gelten bis zum 31. Januar 2024.

Zum Tarif gehört eine Flatrate ins gesamte deutsche Festnetz sowie eine Hotline nur für Geschäftskunden. Und: Die Telekom behebt Störungen binnen acht Stunden. Weitere Optionen wie eine Flatrate ins deutsche Mobilfunknetz sind zubuchbar.

Geschäftskunden mieten bei Bestellung bis zum 31. Januar 2024 Router und Mobilfunkantenne für 5,84 Euro netto pro Monat. Oder Kunden kaufen den Speedport Smart 4 und die Antenne für einmalig 445,37 Euro.

Mobilfunk-Antenne im Außenbereich

Das wetterfeste Mobilfunk-Modul inklusive SIM-Karte wird außen am Gebäude angebracht. Etwa an der Fassade, an einer Fensterbank oder einem Fenster. Dort empfängt sie die Signale des LTE- und 5G-Netzes am besten. Über ein flaches Netzwerkkabel versorgt sich die Einheit mit Strom und nimmt Verbindung mit dem Router auf.

Telekom 5G Netzausbau im Juli: Rund 9.700 5G-Antennen funken im schnellen 3,6 GHz Netz

Bei der Telekom geht der Mobilfunkausbau im 5G Netz weiter voran. Die Telekom hat ihr Mobilfunkangebot in den letzten vier Wochen an bundesweit 798 Standorten ausgebaut. 183 Standorte wurden neu gebaut und funken jetzt, je nach individuellem Versorgungsziel, mit LTE und 5G-Frequenzen.

Zusätzlich wurde die Mobilfunk-Kapazität an 615 bereits im Betrieb befindlichen Standorten erhöht, um das LTE- und 5G-Netz der Telekom noch leistungsstärker zu machen.

Auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz funken bundesweit jetzt rund 9.700 5G-Antennen in über 750 Städten und Gemeinden - mit Download-Geschwindigkeiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.

Telekom 5G Netzausbau im Juli: Rund 9.700 5G-Antennen funken im schnellen 3,6 GHz Netz
Telekom 5G Netzausbau im Juli: Rund 9.700 5G-Antennen
funken im schnellen 3,6 GHz Netz --Bild: © Telekom

So sagt Abdu Mudesir, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. "Über 95 Prozent der Bevölkerung können bereits 5G von der Telekom nutzen, bis 2025 werden wir 99 Prozent der Bevölkerung erreichen.".

Telekom 5G Netzausbau an der Autobahn: Autobahnnetz bekommt 5G und LTE mit mindestens 200 Mbit/s

Auch der Ausbau an der Autobahn soll voran gehen. So starten die Autobahn GmbH und die Telekom eine Kooperation für den flächendeckenden Mobilfunk.

Die Autobahn GmbH und die Telekom wollen die Surf-Geschwindigkeit deutlich zu steigern und die Anzahl der Gesprächsabbrüche zu minimieren. Dafür wird die Telekom rund 400 zusätzliche Mobilfunkstandorte entlang des 13.000 Kilometer langen Autobahnnetzes bauen.

Telekom 5G Netzausbau an der Autobahn: Autobahnnetz bekommt 5G und LTE mit mindestens 200 Mbit/s
Telekom 5G Netzausbau an der Autobahn: Autobahnnetz
bekommt 5G und LTE mit mindestens 200 Mbit/s --Bild: © Telekom

Dabei werden bestehende Funkstandorte modernisiert. Bis Ende des Jahres 2027 soll im Telekom-Netz dann auf allen Autobahnen in Deutschland durchgehend 5G und LTE mit mindestens 200 Mbit/s zur Verfügung stehen. Heute sind es 100 Mbit/s.

Auch sieht die Kooperation eine vereinfachte, schnellere und gemeinsame Standortsuche und Bauplanung vor. Auch stellt die Autobahn GmbH der Telekom zukünftig Flächen in unmittelbarer Nähe zur Fahrbahn zur Verfügung. So können dann neue Masten auch an Böschungen, auf Rastplätzen oder Bauhöfen gebaut werden.

Die Vereinbarung wurde im Beisein von Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, geschlossen: "Der Start der Kooperation von Autobahn GmbH und Telekom ist ein Meilenstein. Denn die flächendeckende Versorgung des Autobahnnetzes mit 5G ist ein wichtiges Ziel der Bundesregierung.".

"Wir schalten auf der Autobahn einen Gang hoch. Schon heute gibt es eine durchgehende Mobilfunkversorgung mit 100 Mbit/s auf der Autobahn. In Zukunft wollen wir die Datenrate verdoppeln.", so Abdu Mudesir, Technik-Chef Telekom Deutschland.

Die Kooperation profitiert zudem von einer Änderung des Bundesfernstraßengesetzes von 2020. Demnach kann der Bau von Mobilfunkmasten auch in der grundsätzlichen Anbauverbotszone 40 Meter rechts und links der Autobahn genehmigt werden.

Telekom 5G Hybrid: Telekom 5G-Hybridlösung für den Festnetzanschluss bis zu 300 Mbit --Kostenlos bei 16 Mbit Anschluss

Wenn es um den schnellen Datenspeed bei Festnetzanschluss geht, dann kann eine Hybrid Lösung den lahmen Internet-Anschluss vor Ort auf Vordermann bringen. So präsentiert die Telekom die erste 5G-Hybridlösung für das Festnetz auf dem deutschen Telefonmarkt. Dabei bündelt mit Hybrid 5G die Telekom das Festnetz und den Mobilfunk für ein ausfallsicheres und schnelles Internet. Ferner gibt es bei einer geringen DSL-Bandbreite bis 16 Mbit/s die 5G Hybrid Funktion kostenlos.

So können Kunden ab sofort mit dem MagentaZuhause Hybrid Tarif oder der Hybrid 5G-Zubuchoption ab dem 1. Februar bis zu 300 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload über das Mobilfunknetz surfen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Mobilfunkversorgung mit dem 5G Standard.

Telekom 5G Hybrid: Die erste Telekom 5G-Hybridlösung für den Festnetzanschluss bis bis zu 300 Mbit
Telekom 5G Hybrid: Telekom 5G-Hybridlösung
für den Festnetzanschluss bis zu 300 Mbit
--Kostenlos bei 16 Mbit Anschluss --Bild: Telekom

Damit man als Kunde die Vorteile von Hybrid 5G nutzen kann, sind ein Speedport Smart 4 und ein 5G-Empfänger notwendig. Der wetterfeste 5G-Empfänger wird außen am Gebäude beispielsweise an der Fassade, an einer Fensterbank oder einem Fenster angebracht. Dort empfängt er die Signale des 5G-Netzes am besten.

Über ein flaches Netzwerkkabel, das unterm dem Fenster gelegt wird, verbindet man ihn mit dem Router. Anschließend richtet sich der Speedport Smart 4 automatisch am Telekom Festnetzanschluss ein.

So schaltet der WLAN-Router Speedport Smart 4 eigenständig die Bandbreite des 5G-Netzes hinzu, wenn Daten schneller übertragen werden könnten, als es die Festnetzleitung zulässt.

Ferner reduziert man mit zwei parallelen Netzen die Internet-Ausfälle drastisch. Dieses ist besonders wichtig, wenn die ganze Haustechnik auf die Smart Home-Technik umgestellt wurde. Ohne einen Internet-Anschluss funktionieren dann in der Regel auch nicht mehr die Heizung, das Streamen und telefonieren ist dann auch ganz eingestellt.

Preise für Speedport Smart 4 und Telekom Hybrid Tarife

Der Speedport Smart 4 ist für 6,95 Euro im Monat oder einmalig für 189,99 Euro zu haben. Der 5G-Empfänger ist monatlich für 7,95 Euro oder einmalig für 359,99 Euro erhältlich. Kunden ohne Router können den Speedport Smart 4 im Bundle mit dem 5G-Empfänger für 12,95 Euro im Monat mieten oder einmalig 529,99 Euro kaufen.

Die Telekom Hybrid Tarife und Hybrid 5G-Zubuchoption ist für Telekom Kunden mit einer geringen DSL-Bandbreite (MagentaZuhause XS und S mit max. 16 Mbit/s) kostenlos, in allen anderen MagentaZuhause Tarifen kostet sie 4,95 Euro im Monat. Der MagentaZuhause Hybrid Tarif ist für 24 Monate für 34,95 Euro monatlich erhältlich, danach für 39,95 Euro im Monat.

5G Versorgungsauflagen: Bundesnetzagentur prüft Versorgungsauflagen aus der 5G Auktion 2019
1&1 5G Netzausbau: Vierte Mobilfunknetz bekommt neuen Partner für Netzausbau
-Screenshot: Bundesnetzagentur

5G Versorgungsauflagen: Bundesnetzagentur prüft Versorgungsauflagen aus der Auktion 2019

Darunter auch 1.000 funktionierende 5G Stationen und den flächendeckenden 5G Ausbau an Bahn, Autobahnen und wichtige Bundesstrassen. Dabei fällt 1&1 gleich durch, weil diese nur 3 5G-Stationen in Frankfurt und Karlsruhe betreiben. Ansonsten sieht es beim Mobilfunker O2 beim Autobahn und Bundesstrassenausbau im Norden Deutschlands schlecht aus. Bei der Telekom und Vodafone konnten wir keine grossen Ungereimtheiten entdecken, entscheiden wird aber die Bundesnetzagentur.

Wenn es um den 5G Netzausbau geht, kann man sich derzeit auf das Mobilfunkmonitoring der Bundesnetzagentur verlassen. Dieses steht online zur Verfügung. Daher dürfte es spannend werden, wie die Bundesnetzagentur entscheidet. Immerhin vertrauten die Verbraucher und die Wirtschaft auf die vertragliche Erfüllung der 5G Mobilfunkauflagen. Der Schaden liegt erst mal deutlich bei der Wirtschaft und den Kunden. Immerhin zahlen Kunden deutlich mehr für 5G Mobilfunkverträge als für das langsame LTE und geplante 5G Mobilfunkstrecken stehen nicht immer zur Verfügung. Da dieses Spiel schon bei der LTE Auktion aus dem Jahr 2015 betrieben wurden, haben einige Politiker in der Vergangenheit auch von Betrug gesprochen, wie zum Beispiel der Beirat der Bundesnetzagentur.

So liegen nun der Bundesnetzagentur laut einer Pressemitteilung die Berichte zur Erfüllung der Versorgungsauflagen aus der Versteigerung 2019 vor. Die Bundesnetzagentur überprüft diese Angaben nun.

"Wir prüfen die Berichte sehr genau und werden auch vor Ort Messungen vornehmen, ob die gemeldete Versorgung tatsächlich vorhanden ist. Wenn die Auflagen nicht erfüllt sind, werden wir alle verfügbaren Sanktionen ergreifen", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

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