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Telekom Glasfaser- und 5G Netzausbau --Datenboom mit 30 Prozent mehr Datenverbrauch

• 29.12.22 Bei der Telekom geht der 5G Netzausbau fleissig voran, auch beim Glasfaserausbau hat man im Jahr 2022 ordentlich zugelegt. So hat die Telekom nach eigenen Angaben im Festnetz ihr Ziel erreicht und zwei Millionen neue Glasfaseranschlüsse für Haushalte und Unternehmen gebaut. Ferner hat man beim 5G Netzausbau über 80.000 5G Antennen im Betrieb.

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Telekom Glasfaser- und 5G Netzausbau --Datenboom mit 30 Prozent mehr Datenverbrauch

Im neuen Jahr 2023 will die Telekom dann aber noch mehr Tempo beim Glasfaserausbau machen. So sollen 2,5 bis drei Millionen Anschlüsse hinzukommen. Beim Ausbau des Mobilfunknetzes hat die Telekom ihre Ziele für 2022 übertroffen. 94 Prozent der Menschen in Deutschland können heute bereits 5G nutzen. Über 80.000 Antennen funken mit 5G.

Telekom Glasfaser- und 5G Netzausbau --Datenboom mit 30 Prozent mehr Datenverbrauch
Telekom Glasfaser- und 5G Netzausbau
--Datenboom mit 30 Prozent mehr Datenverbrauch -Bild: Telekom

Datenboom im Mobilfunk und im Festnetz

Das Datenvolumen hat im Jahr 2022 weiter deutlich zugenommen. Im Mobilfunkbereich sogar um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt gingen 2,427 Milliarden Gigabyte durchs Mobilfunknetz der Telekom.

Die Dienste mit dem meisten Datenverbrauch sind Instagram (612 Terabyte pro Tag), Vorjahressieger YouTube (544 Terabyte pro Tag) und Facebook (326 Terabyte pro Tag). Den größten Sprung machten Instagram und TikTok. Nutzerinnen und Nutzer verbrauchten für beide Dienste etwa zweieinhalbmal so viel Datenvolumen wie 2021. Auch im Festnetz ist das Datenvolumen erneut angestiegen. Es lag 2022 etwa 20 Prozent über dem Vorjahr.

Ausbau im Festnetz

Insgesamt umfasst das Glasfaser-Netz der Telekom mittlerweile rund 690.000 Kilometer in Deutschland. In diesem Jahr sind 18.000 neue Glasfaser-Netzverteiler aufgestellt worden. Mit dem Ausbau in dem Jahr 2022 können nun insgesamt 5,2 Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen. Bis zum Jahr 2024 will die Telekom insgesamt mehr als zehn Millionen Haushalte mit Glasfaser anbinden.

5G ist im Mobilfunk Alltag

Insgesamt hat das Mobilfunknetz der Telekom jetzt über 100.000 Antennen. Der Großteil der Standorte unterstützt den neuesten Mobilfunkstandard. Auch LTE wird weiter ausgebaut, 4G deckt 99 Prozent aller Haushalte ab. Damit erfüllt die Telekom das Ziel der Auflagen aus der Frequenzauktion 2019.

In allen Bundesländern erreicht die Telekom die geforderte LTE-Abdeckung von mindestens 98 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 100 Mbit pro Sekunde. Dafür hat das Unternehmen seit 2019 rund 4.800 neue Masten in Betrieb genommen. Bis zum Jahr 2025 will die Telekom auch 99 Prozent der Bevölkerung mit 5G versorgen.

Telekom 5G Test: Zwei Gigabit bei 5G möglich --Neues 6-Gigahertz-Frequenzspektrum für Mobilfunk wird getestet

So hat die Telekom nun die ersten Test im hohen Frequenzspektrum bei 6 Gigahertz (6GHz) in Bonn unter realen Bedingungen getestet. Sie könnten in Zukunft die Bandbreiten und Datengeschwindigkeit für den Mobilfunkstandard 5G deutlich erhöht werden. Auch könnten bereits vorhandene Funkmasten im Rahmen von üblichen Netzmodernisierungen mit den 6GHz-Frequenzen einfach erweitert werden.

Telekom Mobilfunk: 6-Gigahertz-Frequenzspektrum für Mobilfunk wird getestet --Zwei Gigabit bei 5G möglich
Telekom 5G Test: Zwei Gigabit bei 5G möglich
--Neues 6-Gigahertz-Frequenzspektrum für Mobilfunk wird getestet -Bild: Telekom

Ob das 6GHz-Frequenzspektrum ab dem Jahr 2025 für den Mobilfunk nutzbar gemacht werden kann, ist auch abhängig von Entscheidungen der Weltfunkkonferenz im November nächsten Jahres, die den regulatorischen Rahmen dafür definieren. Die Tests sind somit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Funkexperten aus aller Welt. Unterstützt wurde die Testreihe von der Bundesnetzagentur.

"Um den steigenden Bedarf unserer Kunden nach mehr Bandbreite bei 5G zu erfüllen, werden wir in Zukunft mehr Frequenzen brauchen. Die Tests haben gezeigt, dass die 6GHz-Frequenzen dafür sehr gut geeignet sind", sagt Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom Deutschland.

Mobilfunkstandort auf dem Dach mit einer 6GHz-Antenne

Für den Test wurde am Sitz der Telekom in Bonn ein Mobilfunkstandort auf dem Dach mit einer 6GHz-Antenne ausgestattet. Da es noch keine Smartphones gibt, die diese Frequenzen verarbeiten können, wurde für die Geschwindigkeitstests ein spezieller Rechner als Endgerät konfiguriert.

Die besten Ergebnisse wurden im nahen Radius um die Antenne gemessen. In allen drei Varianten lieferten die Messungen Geschwindigkeiten von einem Gigabit und mehr. Sollten die Frequenzen künftig mit den bisherigen 5G-Frequenzen bei 3,6 Gigahertz kombiniert werden, sind dann Übertragungsraten über zwei Gigabit bei 5G möglich.

Grundsätzlich stehen in hohen Frequenzen größere zusammenhängende Spektrumsbereiche zur Verfügung. Ihre Nutzung sorgt für zusätzliche Bandbreite. Die Wellen reichen aber nur wenige Hundert Meter weit. Damit sind sie vor allem für den Einsatz in städtischen Umgebungen geeignet.

Bisher wird ein Teil des 6GHz-Frequenzspektrums für Richtfunk an Mobilfunkmasten genutzt. Da diese Standorte in den nächsten Jahren fast vollständig mit Glasfaser angebunden sein werden, sind die 6GHz-Frequenzen perspektivisch für die Mobilfunknutzung frei.

Bisher setzen Netzbetreiber für die Mobilfunktechnologien 2G, 4G und 5G Mobilfunkspektren von 700 Megahertz bis 3,6 Gigahertz ein.

Versuchslizenz der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat mit einer Versuchsfunklizenz die Tests der Telekom unterstützt. Alexander Kühn, Referatsleiter für internationales und nationales Spektrummanagement bei der Bundesnetzagentur: "Die Erkenntnisse dieses Projektes werden dazu beitragen, dass wir die richtige Entscheidung für die anstehende Konferenz 2023 und darüber hinaus für die Versorgung Deutschlands mit Breitband-Diensten sicherstellen können." Im Speziellen steht einen Block in der Größe von 700 Megahertz im oberen Bereich des 6GHz-Spektrums (6.425-7.125 MHz) zur Diskussion. Eingesetzt werden könnten die Frequenzen dann frühestens im Jahr 2025.

Telekom 5G Netzausbau: Telekom 5G-Spitzenreiter in NRW mit 97,5 Prozent

Mit dieser flächigen 5G-Versorgung ist die Telekom in NRW Spitzenreiter. Mit der Vorgängertechnologie LTE (4G) sind im Netz der Telekom 99,7 Prozent der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens unterwegs.

Telekom 5G Netzausbau: Telekom 5G-Spitzenreiter in NRW mit 97,5 Prozent
Telekom 5G Netzausbau: Telekom 5G-Spitzenreiter
in NRW mit 97,5 Prozent -Bild: Telekom

Die Telekom hatte ihr Mobilfunknetz in NRW innerhalb der vergangenen Jahre massiv aufgerüstet. So betreibt das Unternehmen im bevölkerungsreichsten Bundesland derzeit knapp 7.000 Standorte. Davon sind über 6.800 mit LTE und über 4.700 bereits mit der neuesten Mobilfunkgeneration 5G ausgestattet.

Bereits 2018 hatte das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen den bundesweit ersten Mobilfunkpakt Deutschlands mit den Mobilfunknetzbetreibern Telefónica, Telekom und Vodafone geschlossen.

Seit Beginn dieses Paktes hat die Telekom rund 1.500 Mobilfunkstandorte neu aufgebaut und knapp 7.300 Modernisierungen durchgeführt. Allein im vergangenen Jahr nahm das Bonner Unternehmen 473 vollständig neue Standorte in Betrieb und modernisierte mehr als 1.300.

Auch in diesem Jahr hat die Telekom in Nordrhein-Westfalen bereits 175 neue Standorte errichtet und 1.015 weitere modernisiert.

Telekom 5G Netzausbau: Über 2.000 5G-Standorte funken jetzt auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz

Die Telekom hatte zuletzt in den Sommerferien in vielen Urlaubsländern Verträge mit 63 Partnern geschlossen. Damit surfen Telekom Kunden in mehr als 40 Ländern mit dem 5G Netz. Auch in Deutschland geht es voran. Die Telekom hat ihr Mobilfunkangebot in den vergangenen fünf Wochen an bundesweit 1.104 Standorten ausgebaut. 285 LTE-Standorte wurden neu gebaut und zusätzliche LTE-Kapazitäten an 747 Standorten bereitgestellt. Außerdem wurden 5G-Kapazitäten an 72 Standorten neu geschaffen.

Auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz funken bundesweit jetzt über 2.000 5G-Standorte. So können laut der Telekom über 92 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen. Die Haushaltsabdeckung bei LTE liegt bei 99 Prozent.

Telekom 5G Netzausbau: Über 2.000 5G-Standorte funken jetzt auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz
Telekom 5G Netzausbau: Über 2.000 5G-Standorte funken
jetzt auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz -Bild: Telekom

"Wir drücken beim Mobilfunk-Ausbau weiter aufs Tempo", sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. "Aktuell funken über 100.000 Antennen an mehr als 34.000 Standorten im Netz der Telekom. Jährlich kommen mehr als 1.500 neue Standorte hinzu, besonders im Bereich der Autobahnen und Bahnstrecken. Wir versorgen Deutschland mit 5G, unserem neuen Standard im Mobilfunknetz und erreichen bereits heute eine Haushaltsabdeckung von 92 Prozent. Wir geben aber weiter Vollgas: Bis 2025 werden 99 Prozent der Haushalte in unserem 5G-Netz surfen können.".

Telekom mit 5G-Roaming in über 40 Ländern in der Urlaubszeit

Wenn es nach den deutschen Urlaubern geht, dann darf das Smartphone und der Tablet PC im Urlaub nicht fehlen. Dieses war schon im letzten Jahr bei den Einschränkungen in der Corona Zeit so gewesen, und ist aktuell nur noch beliebter geworden, auch wenn es nun Flughafen Chaos an den Flughäfen gibt. So wollen 62 Prozent der Deutschen in den Sommerurlaub fahren, im vergangenen Jahr waren es nur 47 Prozent.

Bei den Reisen innerhalb der EU sowie nach Großbritannien und Schweiz nutzen Kunden weiterhin ihren Inlandstarif zu den gleichen Konditionen wie im Inland. Voraussetzung dafür ist, dass der Roaming-Partner dies technisch zur Verfügung stellt. Ebenfalls nötig sind ein Smartphone, das den schnellen Standard unterstützt sowie ein 5G-Tarif.

Telekom 5G Netzausbau: Telekom mit 5G-Roaming in über 40 Ländern in der Urlaubszeit
Telekom 5G Netzausbau: Telekom mit 5G-Roaming in über 40 Ländern in der Urlaubszeit -Bild: Telekom

Liegt das Reiseziel innerhalb der EU, müssen Kunden schon länger keine zusätzlichen Kosten dank Roaming bezahlen. Die EU schaffte 2017 Roaming-Gebühren für vorübergehende Auslandsreisen in EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein ab. Seitdem entstehen bei Anrufen, SMS und mobilem Surfen keine zusätzlichen Roaming-Gebühren.

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