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Telekom baut 5G aus: 81 neue Standorte und 21.000 schnelle Antennen

• 01.09.26 Die Deutsche Telekom hat ihren Mobilfunkausbau im Juli 2026 fortgesetzt. Nach Angaben des Netzbetreibers gingen bundesweit 81 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb. Hinzu kommen 168 bestehende Standorte, an denen die Kapazität erhöht wurde. Damit gab es im Laufe des Monats an insgesamt 249 Standorten Neubauten oder
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Erweiterungen.

Telekom baut 5G aus: 81 neue Standorte und 21.000 schnelle Antennen

Im Juli wurde das Telekom-Netz an 249 Standorten neu gebaut oder erweitert. Besonders viele neue Standorte gingen in Bayern in Betrieb.

Parallel wächst das schnelle 5G-Netz weiter. Deutschlandweit funken inzwischen mehr als 21.000 5G-Antennen im 3,6-GHz-Band. Sie verteilen sich laut Telekom auf rund 1.300 Städte und Gemeinden. Unter günstigen Bedingungen sind darüber Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich.

Die Telekom baut ihr Mobilfunknetz aus: 81 neue Standorte, 168 Erweiterungen und mehr als 21.000 schnelle 5G-Antennen
Telekom baut 5G aus: 81 neue Standorte und 21.000 schnelle Antennen
-Bild: © TelefonTarifrechner.de

Die aktuellen Zahlen stammen aus einer am 31. August 2026 veröffentlichten Mitteilung im Pressebereich der Deutschen Telekom. Für Nutzer zählt allerdings weniger die bundesweite Zahl der Antennen als die Frage, ob der Ausbau am eigenen Standort tatsächlich eine bessere Versorgung oder mehr Netzkapazität bringt.

Telekom erweitert das Mobilfunknetz an 249 Standorten

Die Zahl von 81 neuen Mobilfunkstandorten bildet nur einen Teil des Juli-Ausbaus ab. Zusätzlich erhöhte die Telekom an 168 bereits vorhandenen Standorten die Kapazität. Solche Erweiterungen können beispielsweise dafür sorgen, dass einer Funkzelle zusätzliche Frequenzen oder weitere Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Ausbau im Juli 2026 Angabe der Telekom
Neue Mobilfunkstandorte 81
Erweiterte bestehende Standorte 168
Standorte mit Neubau oder Erweiterung 249
5G-Antennen mit 3,6 GHz mehr als 21.000
Städte und Gemeinden mit 3,6-GHz-5G rund 1.300
Genannte maximale Downloadrate bis zu 1 GBit/s

Die Unterscheidung zwischen Neubau und Kapazitätserweiterung ist wichtig. Ein neuer Standort kann die Versorgung in einem bislang schwächer erschlossenen Gebiet verbessern. Eine Erweiterung an einem bestehenden Standort zielt dagegen häufig darauf, mehr Kapazität oder zusätzliche Mobilfunktechnik bereitzustellen.

Bayern bekommt die meisten neuen Mobilfunkstandorte

Regional fällt vor allem Bayern auf. Dort nahm die Telekom im Juli 21 neue Standorte in Betrieb. Das entspricht rund 26 Prozent aller 81 neuen Standorte des Monats. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen folgen mit jeweils elf neuen Standorten.

Die vollständige Telekom-Liste reicht von Aachen über Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, München und Speyer bis nach Wesel und Würzburg. Auch kleinere Städte und Gemeinden wie Nittendorf, Rauhenebrach, Schmidgaden oder Weyhausen tauchen darin auf.

Aus einer genannten Kommune lässt sich allerdings nicht automatisch ableiten, wie groß die Verbesserung für sämtliche Einwohner ausfällt. Mobilfunkversorgung hängt stark vom konkreten Standort, der Topografie, der Bebauung und den eingesetzten Frequenzen ab.

Mehr als 21.000 Telekom-Antennen funken mit 3,6 GHz

Besonders interessant ist die Entwicklung beim 3,6-GHz-Band. Mehr als 21.000 Telekom-Antennen nutzen nach Angaben des Unternehmens inzwischen diese Frequenzen. Die Technik kommt in rund 1.300 Städten und Gemeinden zum Einsatz.

Das 3,6-GHz-Spektrum spielt beim schnellen 5G-Ausbau eine wichtige Rolle. Es bietet viel Kapazität und ermöglicht hohe Datenraten. Im Gegenzug haben höhere Frequenzen typischerweise eine geringere Reichweite als niedrigere Frequenzbereiche. Sie eignen sich deshalb vor allem dort, wo viele Nutzer gleichzeitig versorgt werden müssen.

Zum Vergleich: Im September 2025 hatte die Telekom noch von mehr als 17.000 5G-Antennen im 3,6-GHz-Band gesprochen. Die aktuelle Marke von über 21.000 zeigt damit, dass der Ausbau dieses Frequenzbereichs seitdem weiter vorangekommen ist.

Bis zu 1 GBit/s bedeutet nicht 1 GBit/s für jedes Smartphone

Die Telekom nennt für ihr 3,6-GHz-Netz Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Diese Angabe beschreibt eine mögliche Spitzengeschwindigkeit und keine garantierte Datenrate für jeden Nutzer.

Wie schnell eine Verbindung tatsächlich ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab:

    • Entfernung und Sichtverbindung zum Mobilfunkstandort
    • verwendetes Frequenzband und verfügbare Bandbreite
    • Zahl der gleichzeitig aktiven Nutzer in der Funkzelle
    • Gebäude, Wände und andere Hindernisse
    • unterstützte Mobilfunktechnik des Smartphones
    • Geschwindigkeitsbegrenzungen des gebuchten Tarifs

Eine 5G-Anzeige auf dem Smartphone allein sagt deshalb noch wenig über die erreichbare Geschwindigkeit aus. Auch ein günstiger Tarif im Telekom-Netz kann beispielsweise eine niedrigere maximale Datenrate vorsehen. Einen Überblick über aktuelle Angebote bietet der Telekom-Tarifvergleich auf Telefontarifrechner.de.

Telekom nennt rund 99 Prozent 5G-Haushaltsabdeckung

Nach Angaben des Netzbetreibers können bundesweit rund 99 Prozent der Haushalte auf das Telekom-5G-Netz zugreifen. Bei 4G liege die Haushaltsabdeckung bei nahezu 100 Prozent. Bei solchen Zahlen ist die verwendete Bezugsgröße entscheidend: Haushaltsabdeckung und Flächenabdeckung beschreiben nicht dasselbe.

Gerade in dünn besiedelten Regionen können hohe Werte bei der Haushaltsabdeckung mit lokalen Versorgungslücken auf der Fläche einhergehen. Die Bundesnetzagentur stellt deshalb ergänzend Daten und Karten zur Mobilfunkversorgung bereit und prüft die von den Netzbetreibern gelieferten Angaben unter anderem anhand eigener Messungen und der Funkloch-App auf Plausibilität.

Für den einzelnen Nutzer ist letztlich die lokale Netzsituation entscheidend. Wer wissen möchte, ob ein bestimmter Wohn- oder Arbeitsort vom Telekom-Ausbau profitiert, sollte deshalb zusätzlich die Versorgungskarte des Netzbetreibers und unabhängige Karten prüfen.

Telekom verweist auf Erfolge bei den Ookla Speedtest Awards

Zusätzlich zum Netzausbau hebt die Telekom ihre Ergebnisse bei den Ookla Speedtest Awards für das erste Halbjahr 2026 hervor. Nach Angaben des Unternehmens erhielt das Telekom-Netz sämtliche in Deutschland vergebenen Auszeichnungen.

Genannt werden unter anderem die Kategorien "Best Mobile Network", "Best Coverage" und "Most Consistent Mobile Network". Auch bei "Fastest Mobile Network" und "Fastest 5G Network" sieht die Telekom ihr Netz auf dem ersten Platz.

Solche Messungen sind für die Einordnung hilfreich, ersetzen aber nicht den Blick auf den eigenen Standort. Ein bundesweiter Durchschnitt oder ein Gesamtsieg bei einem Netztest bedeutet nicht, dass an jeder Adresse derselbe Anbieter automatisch die beste Verbindung liefert.

Was haben Telekom-Kunden konkret vom Ausbau?

Für Kunden kann der Netzausbau auf unterschiedliche Weise spürbar werden. Neue Standorte können bislang schwach versorgte Gebiete erschließen oder vorhandene Funklöcher verkleinern. Zusätzliche Kapazität an bestehenden Standorten kann dagegen vor allem dort helfen, wo viele Smartphones gleichzeitig auf dieselbe Funkzelle zugreifen.

Mögliche Vorteile des Ausbaus sind:

    • bessere Mobilfunkversorgung an neu erschlossenen Standorten
    • mehr Netzkapazität in stark ausgelasteten Gebieten
    • höhere mögliche Datenraten durch zusätzliche Frequenzen
    • stabilere Verbindungen bei vielen gleichzeitig aktiven Nutzern

Ob diese Verbesserungen tatsächlich beim einzelnen Kunden ankommen, lässt sich aus den bundesweiten Ausbauzahlen nicht ableiten. Entscheidend bleiben die örtliche Versorgung, das Smartphone und der verwendete Mobilfunktarif.

Fazit: Beim Juli-Ausbau geht es um mehr als 81 neue Standorte

Die wichtigste Zahl der Telekom-Meldung sind nicht allein die 81 Neubauten. Zusammen mit 168 Kapazitätserweiterungen wurde das Mobilfunknetz im Juli an 249 Standorten verändert. Gleichzeitig wächst das schnelle 3,6-GHz-Netz auf mehr als 21.000 Antennen in rund 1.300 Städten und Gemeinden.

Für Verbraucher ist das grundsätzlich eine positive Entwicklung, eine konkrete Verbesserung lässt sich daraus aber nicht für jede Adresse ableiten. Wer vom Ausbau profitieren möchte, sollte die Versorgung am eigenen Standort prüfen. Auch die beworbene Spitzengeschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s hängt von Netz, Auslastung, Endgerät und Tarif ab.

FAQ zum Telekom-Netzausbau

Wie viele neue Mobilfunkstandorte hat die Telekom im Juli 2026 gebaut?

Die Telekom hat nach eigenen Angaben im Juli 2026 bundesweit 81 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Zusätzlich wurde die Kapazität an 168 bestehenden Standorten erhöht.

An wie vielen Telekom-Standorten gab es im Juli Ausbauarbeiten?

Rechnet man 81 neue Standorte und 168 Kapazitätserweiterungen zusammen, gab es an insgesamt 249 Standorten einen Neubau oder eine Erweiterung.

Wie viele schnelle 5G-Antennen betreibt die Telekom?

Nach Unternehmensangaben funken inzwischen mehr als 21.000 5G-Antennen im 3,6-GHz-Band. Sie befinden sich in rund 1.300 Städten und Gemeinden.

Erreichen Telekom-Kunden mit 5G überall bis zu 1 GBit/s?

Nein. Bis zu 1 GBit/s ist eine mögliche Spitzengeschwindigkeit. Die tatsächlich erreichbare Datenrate hängt unter anderem vom Standort, der Auslastung der Funkzelle, dem Smartphone, dem Frequenzband und dem gebuchten Tarif ab.

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