Billiger Telefonieren nach den Sommerferien: 3,9 statt 19 Cent - Callthrough im Kostencheck
• 31.08.26 Billiger Telefonieren ist auch ab dem 31. August 2026 noch möglich. Bei Callthrough beginnen günstige Inlandsgespräche über 01801-Einwahlnummern weiterhin bei 3,9 Cent pro Minute. Interessant ist das vor allem für Festnetzkunden, deren Vertrag keine Flatrate in die deutschen Mobilfunknetze enthält.
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Billiger Telefonieren nach den Sommerferien: 3,9 statt 19 Cent - Callthrough im Kostencheck
100 Minuten vom Festnetz zum Handy können statt 19 Euro nur 3,90 Euro kosten. Doch der Spartipp lohnt sich längst nicht für jeden Anschluss.
Wie groß der Unterschied sein kann, zeigt ein aktuelles Tarifbeispiel: Bei MagentaZuhause L Hybrid berechnet die Telekom für Gespräche ins deutsche Mobilfunknetz 19 Cent pro Minute. Wer stattdessen einen Callthrough-Dienst für 3,9 Cent nutzt, reduziert die reinen Gesprächskosten in diesem Vergleich um knapp 80 Prozent.
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Billiger Telefonieren nach den Sommerferien: 3,9 statt 19 Cent - Callthrough im Kostencheck -Bild: © TelefonTarifrechner.de |
Der günstigste Minutenpreis allein erzählt allerdings nur die halbe Geschichte. Entscheidend sind auch die Taktung, die korrekte Einwahlnummer und der eigene Festnetztarif. Wer bereits eine Allnet-Flat besitzt, spart mit einer kostenpflichtigen 01801-Verbindung in der Regel nichts.
Billiger Telefonieren ab 31. August: Diese Tarife liegen bei 3,9 Cent
Im aktuell geprüften Callthrough-Vergleich von Telefontarifrechner.de stehen für Inlandsgespräche mehrere Angebote bei 3,90 Cent pro Minute. Im Festnetzvergleich werden derzeit 01067 Callthrough, 010017 Callthrough und 3 U Callthrough an der Spitze ausgewiesen.
| Anbieter | Einwahlnummer | Preis | Takt | Tarifansage |
|---|---|---|---|---|
| 01067 Callthrough | 01801-000252 | 3,90 Ct./Min. | 60/60 | Ja |
| 010017 Callthrough | 01801-001676 | 3,90 Ct./Min. | 60/60 | Ja |
| 3 U Callthrough | 01801-011078 | 3,90 Ct./Min. | 60/60 | Ja |
Einen klassischen Preissieger gibt es damit nicht. Alle drei aufgeführten Dienste liegen beim geprüften Preis auf demselben Niveau. Vor einem Gespräch sollten Nutzer trotzdem die Einwahlnummer kontrollieren und auf die aktuelle Tarifansage achten. Tariflisten und angebotene Dienste können sich ändern.
Warum kosten 01801-Verbindungen genau 3,9 Cent?
Dass mehrere Callthrough-Dienste exakt denselben Minutenpreis verlangen, ist kein Zufall. Für den Rufnummernbereich 0180-1 ist der Preis regulatorisch festgelegt. Die Bundesnetzagentur nennt für 0180-1 einen Preis von 3,9 Cent pro Minute.
Die Behörde weist außerdem darauf hin, dass bei diesen 0180-Nummern ein einheitlicher Preis gilt. Die früher übliche Unterscheidung zwischen Festnetz- und Mobilfunkpreisen ist bei diesen festgelegten Entgelten nicht mehr vorgesehen. Ein alter Hinweis, wonach ein Anruf vom Handy auf eine 0180-Nummer grundsätzlich erheblich teurer sein könne, ist deshalb für 0180-1 in dieser Form nicht mehr aktuell.
Für Leser ist das ein wichtiger Unterschied: Die Frage lautet bei diesen Angeboten weniger, welcher Anbieter einen Zehntelcent günstiger ist. Viel wichtiger ist, wie teuer ein normales Gespräch über den eigenen Telefonvertrag wäre.
3,9 statt 19 Cent: So viel lässt sich wirklich sparen
Ein konkreter Vergleich macht den Unterschied sichtbar. Die offizielle Tarifseite der Telekom nennt bei MagentaZuhause L Hybrid 19 Cent pro Minute für Gespräche ins deutsche Mobilfunknetz. Die Festnetz-Flatrate deckt diese Gespräche dort nicht ab.
Verglichen mit einem Callthrough-Preis von 3,9 Cent entstehen bei unterschiedlichen Gesprächszeiten folgende rechnerische Kosten:
| Gesprächszeit | Callthrough 3,9 Ct. | Tarif mit 19 Ct. | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 30 Minuten | 1,17 Euro | 5,70 Euro | 4,53 Euro |
| 60 Minuten | 2,34 Euro | 11,40 Euro | 9,06 Euro |
| 100 Minuten | 3,90 Euro | 19,00 Euro | 15,10 Euro |
| 300 Minuten | 11,70 Euro | 57,00 Euro | 45,30 Euro |
Bei 100 Gesprächsminuten beträgt der Unterschied 15,10 Euro. Das entspricht gegenüber 19 Cent pro Minute einer rechnerischen Ersparnis von rund 79,5 Prozent.
Wer jeden Monat 100 Minuten in deutsche Mobilfunknetze telefoniert, käme bei gleichbleibender Nutzung über zwölf Monate rechnerisch auf 46,80 Euro bei 3,9 Cent pro Minute. Bei 19 Cent wären es 228 Euro. Die Differenz beträgt damit 181,20 Euro pro Jahr.
Diese Rechnung ist bewusst ein Vergleichsbeispiel. Sie gilt nur, wenn die entsprechenden Gespräche im eigenen Vertrag tatsächlich mit 19 Cent pro Minute berechnet würden und keine andere Flatrate oder Option greift.
Für wen sich Billiger Telefonieren mit Callthrough lohnt
Der größte Nutzen entsteht bei Anschlüssen, über die Gespräche in Mobilfunknetze noch einzeln abgerechnet werden. Das betrifft nicht nur alte Verträge. Auch aktuelle Festnetzangebote können eine Flat ins deutsche Festnetz enthalten, während Anrufe zu Handynummern separat kosten.
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• Festnetzkunden ohne Flatrate in die deutschen Mobilfunknetze
• Nutzer älterer Telefon- und DSL-Verträge mit hohen Minutenpreisen
• Haushalte, die regelmäßig vom Festnetz aus Handynummern anrufen
• Senioren, die weiterhin einen großen Teil ihrer Gespräche am Festnetz führen
• Kleine Büros oder Vereine ohne passende Allnet-Telefonieoption
Vor der Nutzung lohnt deshalb zuerst ein Blick in die aktuelle Preisliste des eigenen Anschlusses. Erst wenn klar ist, wie viel ein normales Gespräch kostet, lässt sich die tatsächliche Ersparnis durch Callthrough berechnen.
Mit einer Allnet-Flat kann Callthrough zusätzliche Kosten verursachen
Wer bereits kostenlos in deutsche Fest- und Mobilfunknetze telefoniert, braucht für normale Inlandsgespräche keinen Callthrough-Dienst. Die 3,9 Cent pro Minute wären dann kein Sparpreis, sondern zusätzliche Kosten.
Das macht die eigene Tarifstruktur zum wichtigsten Entscheidungskriterium. Eine niedrige Minutenangabe bedeutet nicht automatisch, dass ein Gespräch über Callthrough günstiger ist. Steht im vorhandenen Vertrag bereits eine Mobilfunk-Flatrate zur Verfügung, ist die direkte Wahl normalerweise die preiswertere Lösung.
Die 60/60-Taktung kann kurze Gespräche verteuern
Bei den aktuell aufgeführten günstigen Angeboten wird im 60/60-Takt abgerechnet. Jede angefangene Minute zählt damit als volle Minute.
Ein Gespräch von genau einer Minute kostet bei 3,9 Cent pro Minute entsprechend 3,9 Cent. Dauert das Gespräch dagegen eine Minute und eine Sekunde, werden bereits zwei Minuten berechnet. Die Kosten steigen damit auf 7,8 Cent. Auch ein Gespräch von einer Minute und 59 Sekunden kostet 7,8 Cent.
Bei längeren Gesprächen fällt dieser Effekt weniger ins Gewicht. Wer dagegen häufig nur sehr kurze Telefonate führt, sollte die Taktung in seine Rechnung einbeziehen. Der nominelle Minutenpreis allein reicht dann für einen sauberen Kostenvergleich nicht aus.
So funktioniert Callthrough in der Praxis
Callthrough unterscheidet sich von einem normalen Direktanruf. Zunächst wird die Einwahlnummer des Vermittlungsdienstes angerufen. Anschließend wird die eigentliche Zielrufnummer eingegeben.
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• Passende Callthrough-Einwahlnummer aus dem aktuellen Vergleich auswählen.
• Die 01801-Nummer über den eigenen Telefonanschluss anrufen.
• Die Tarifansage vollständig anhören und den Preis prüfen.
• Die gewünschte deutsche Zielrufnummer mit Vorwahl eingeben.
• Die Verbindung herstellen lassen und das Gespräch führen.
Eine Anmeldung ist bei den aktuell im Vergleich ausgewiesenen drei Angeboten nicht erforderlich. Trotzdem sollte die gespeicherte Einwahlnummer nicht über Monate ungeprüft weiterverwendet werden. Ein neuer Preisvergleich vor längeren Gesprächen verhindert, dass veraltete Informationen zur Grundlage der Wahl werden.
Warum die Tarifansage wichtiger ist als der Anbietername
Callthrough-Tarife können sich verändern. Auch die Reihenfolge in einem Tarifvergleich muss deshalb nicht dauerhaft gleich bleiben. Mitte August wurden zeitweise mehr Anbieter auf dem Preisniveau von 3,9 Cent geführt als im aktuell aufgerufenen Vergleich.
Für Verbraucher ist deshalb nicht entscheidend, sich einen bestimmten Anbieternamen dauerhaft zu merken. Sinnvoller ist es, vor der Nutzung den aktuellen Vergleich aufzurufen, die Einwahlnummer zu kontrollieren und die Tarifansage zu beachten.
Gerade bei einem längeren Gespräch kann eine kurze Kontrolle vor der Einwahl wichtiger sein als ein gespeicherter Favorit aus einer älteren Tarifliste.
Callthrough statt Call-by-Call: Was sich geändert hat
Das klassische Call-by-Call ist seit dem Jahreswechsel 2024/2025 Geschichte. Dabei wurde vor der eigentlichen Telefonnummer eine 010xx- oder 0100xx-Anbieterkennzahl gewählt. Callthrough arbeitet anders: Der Nutzer ruft zunächst eine Vermittlungsnummer an und gibt anschließend die gewünschte Zielnummer ein.
Das Verfahren ist etwas umständlicher als die direkte Wahl. Für Festnetzkunden ohne passende Mobilfunk-Flatrate kann sich dieser zusätzliche Schritt finanziell trotzdem lohnen. Besonders deutlich wird das bei Verträgen, die für Anrufe ins Handynetz noch zweistellige Centbeträge pro Minute verlangen.
Fazit: Billiger Telefonieren funktioniert nicht für jeden gleich
3,9 Cent pro Minute bleiben für bestimmte Inlandsgespräche ein niedriger Preis. Gegenüber einem regulären Minutenpreis von 19 Cent fällt der Unterschied deutlich aus: Bei 100 Gesprächsminuten beträgt die rechnerische Ersparnis 15,10 Euro.
Callthrough ist deshalb vor allem für Festnetzkunden interessant, deren Vertrag Gespräche in deutsche Mobilfunknetze nicht abdeckt. Wer bereits eine Allnet-Flat hat, benötigt den Umweg dagegen normalerweise nicht.
Vor der Einwahl sollten außerdem der aktuelle Tarif, die richtige 01801-Nummer und die Tarifansage geprüft werden. Auch der 60/60-Takt gehört in die Rechnung. Wer diese Punkte berücksichtigt, kann schnell feststellen, ob sich Billiger Telefonieren über Callthrough am eigenen Anschluss tatsächlich auszahlt.
FAQ zu Billiger Telefonieren mit Callthrough
Wie kann man ab 31. August 2026 billiger telefonieren?
Über geeignete Callthrough-Dienste sind Inlandsgespräche über 01801-Einwahlnummern ab 3,9 Cent pro Minute möglich. Ein Sparvorteil entsteht vor allem dann, wenn der eigene Festnetzvertrag für das gewünschte Gespräch einen höheren Minutenpreis verlangt.
Welche Callthrough-Nummern kosten aktuell 3,9 Cent?
Im geprüften Festnetzvergleich werden 01067 Callthrough unter 01801-000252, 010017 Callthrough unter 01801-001676 und 3 U Callthrough unter 01801-011078 mit jeweils 3,90 Cent pro Minute aufgeführt. Vor der Nutzung sollten der aktuelle Vergleich und die Tarifansage geprüft werden.
Lohnt sich Callthrough für Anrufe vom Festnetz zum Handy?
Callthrough kann sich deutlich lohnen, wenn der Festnetzvertrag Mobilfunkgespräche minutenweise und zu einem höheren Preis abrechnet. Bei einem Vergleich von 3,9 mit 19 Cent pro Minute sinken die reinen Gesprächskosten rechnerisch um rund 79,5 Prozent.
Lohnt sich Callthrough mit einer Allnet-Flat?
Für normale Inlandsgespräche in der Regel nicht. Sind Gespräche in deutsche Fest- und Mobilfunknetze bereits in der Grundgebühr enthalten, verursacht eine kostenpflichtige 01801-Einwahl zusätzliche Kosten.
Einen kostenlosen, aktuellen 24 Stunden Tarifvergleich für Fern- Handy- und Auslandsgespräche können Sie dann wie immer über unserem Tarifvergleich für Telefontarife oder bei unserem Callthrough Tarifvergleich machen.
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