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USA will aus der Netzneutralität im Internet Aussteigen

• 24.04.14 Die Netzneutralität sorgt für eine Gleichheit von Meinungen und Diensten im Internet. Derzeit kann niemand durch eine geringere Brandbreite im Internet diskriminiert werden. Nun plant allerdings die US-Aufsichtsbehörde FCC eine Überholspur im Internet einführen zu wollen.

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Sollten die Pläne der US-Behörde realisiert werden, ensteht in Zukunft eine Zwei-Klassen Gesellschaft im Internet. Denn wer Geld hat, kann ein größeres Publikum an Internet-Nutzern und -Leser erreichen, als Online-Dienste mit einem schmalen Geldbeutel. Insbesondere müssen sich viele arme Journalisten in der Welt ihre Meinungsfreiheit dann durch Sponsor Gelder erkaufen.

Die entsprechende Änderung der Netzneutralität hat die Telekommunikationsaufsicht FCC angekündigt. Die Blockade von Internetangeboten soll ausdrücklich verboten werden.

Bislang werden die Internet-Daten in den USA gleich behandelt. Diese Praxis würde mit der neuen Überholspur gekappt. Die neue Überholspur soll aber allen

zahlenden Anbietern gleichermaßen zur Verfügung stehen.

Am 15. Mai will die US Behörde FCC die neuen Regeln formell verabschieden, allerdings kann es noch zu Änderungen kommen. Mittlerweile ist die Empörung bei den Netzaktivisten groß.

Der Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder, ein Vertreter der Internet-Unternehmen in Deutschland, sieht diesen Schritt allerdings positiv. "Gesicherte Qualitätsklassen sind notwendig, um die Güte neuer Internet-Dienste zu garantieren und innovative Services und Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Anwendungen wie Videos profitieren von garantierten Bandbreiten, Online-Gamer von geringen Reaktionszeiten, Videotelefonie von absolut stabilen Verbindungen. Bei E-Mails dagegen kommt es nicht auf eine Sekunde mehr oder weniger an."


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