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Vodafone Upload-Booster auf 75 Mbit: Mehr Upload-Speed für 24 Millionen Haushalte

• 29.01.26 Vodafone beschleunigt sein Kabel-Glasfasernetz in Deutschland deutlich. Ab Anfang Februar wird der sogenannte Upload-Booster im Netz freigeschaltet. Rund 24 Millionen Haushalte profitieren technisch von höheren Upload-Geschwindigkeiten. Der Schritt gilt als überfällige Anpassung an moderne Nutzungsgewohnheiten, bei denen nicht mehr nur der Download zählt.

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Vodafone Upload-Booster bringt mehr Upload-Speed für 24 Millionen Haushalte

Der Vodafone Upload-Booster ist ein sinnvoller und längst notwendiger Schritt. Er verbessert die Alltagstauglichkeit des Kabelnetzes deutlich und trägt den veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung.

Vodafone erhöht den Upload-Speed im Kabelnetz für 24 Millionen Haushalte. Der Upload-Booster bringt bis zu 50 Prozent mehr Upload-Geschwindigkeit. Alle Details, Technik, Tarife und Einordnung.
Vodafone Upload-Booster auf 75 Mbit: Mehr Upload-Speed für 24 Millionen Haushalte --Bild: © Tarifrechner.de

Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass es sich um eine Optimierung innerhalb bestehender Grenzen handelt. Für Nutzer mit sehr hohen Upload-Anforderungen bleibt echte Glasfaser die bessere Lösung. Für viele Haushalte stellt der Upload-Booster jedoch eine spürbare Verbesserung dar, die den Kabelanschluss moderner und konkurrenzfähiger macht.

Warum der Upload immer wichtiger wird

Über Jahre hinweg lag der Fokus im deutschen Breitbandausbau fast ausschließlich auf dem Download. Streaming, Online-Gaming und klassisches Surfen bestimmten die Anforderungen. Inzwischen hat sich das Nutzungsverhalten deutlich verändert. Videokonferenzen, Cloud-Dienste, Social Media und private Backups erzeugen einen stetig wachsenden Bedarf an stabilen und schnellen Uploads.

Gerade im Homeoffice zeigt sich, wie entscheidend ein guter Upload ist. Wer regelmäßig große Dateien versendet, an Videomeetings teilnimmt oder Inhalte produziert, stößt mit niedrigen Upload-Raten schnell an Grenzen. Genau hier setzt der Vodafone Upload-Booster an.

Was Vodafone technisch verändert

Optimierung statt Neubau

Vodafone verlegt für den Upload-Booster keine neuen Leitungen bis in die Wohnungen. Stattdessen wird das bestehende Kabelnetz technisch optimiert. Grundlage ist der Standard DOCSIS 3.1, der bereits in vielen Regionen aktiv ist.

Durch eine veränderte Nutzung der verfügbaren Frequenzen erhält der Upload mehr Kapazität. Diese Technik wird als Low-Split bezeichnet. Sie erlaubt es, den Rückkanal effizienter zu nutzen, ohne die Netzstruktur grundlegend umzubauen.

50 Prozent mehr Upload-Geschwindigkeit

Konkret bedeutet das für viele Anschlüsse eine Steigerung des maximalen Uploads von bisher 50 Mbit/s auf bis zu 75 Mbit/s. Das entspricht einer Erhöhung um rund 50 Prozent. Für Kabelanschlüsse ist das ein spürbarer Fortschritt, auch wenn es noch kein Glasfaser-Niveau erreicht.

Welche Haushalte profitieren

Vodafone gibt an, dass technisch mehr als 24 Millionen Haushalte im deutschen Kabelnetz für den Upload-Booster vorbereitet werden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jeder Kunde sofort den höheren Upload nutzen kann.

Tarifabhängige Freischaltung

Der höhere Upload ist an bestimmte Vodafone Kabeltarife gekoppelt. Neukunden erhalten die verbesserten Upload-Werte direkt mit den neuen Tarifen. Bestandskunden müssen in vielen Fällen aktiv in einen aktuellen Tarif wechseln, um vom Upload-Booster zu profitieren.

Der kleinste Kabeltarif bleibt von der Erhöhung ausgenommen. Hier bleibt der Upload weiterhin bei 25 Mbit/s. Vodafone positioniert den Upload-Booster klar als Mehrwert für leistungsstärkere Anschlüsse.

Router und Hardware: Das sollte beachtet werden

Neben dem passenden Tarif spielt auch die eingesetzte Hardware eine wichtige Rolle. Um den höheren Upload nutzen zu können, ist ein Router erforderlich, der DOCSIS 3.1 unterstützt.

Viele neuere Kabelrouter erfüllen diese Voraussetzung bereits. Ältere Geräte hingegen können den zusätzlichen Upload nicht verarbeiten. In solchen Fällen bleibt die Geschwindigkeit trotz Tarif theoretisch begrenzt.

Vergleich: Kabelnetz vs. Glasfaser

Der Upload-Booster verbessert das Kabelnetz deutlich, ersetzt jedoch keine echte Glasfaseranbindung bis in die Wohnung. Während Glasfaseranschlüsse oft symmetrische Geschwindigkeiten bieten, bleibt das Kabelnetz technisch asymmetrisch.

Technologie Max. Download Max. Upload Charakteristik
Kabel (DOCSIS 3.1) bis 1.000 Mbit/s bis 75 Mbit/s Asymmetrisch
Glasfaser (FTTH) bis 1.000 Mbit/s bis 1.000 Mbit/s Symmetrisch

Der Upload-Booster schließt die Lücke etwas, hebt das Kabelnetz aber nicht auf das Niveau echter Glasfaseranschlüsse.

Warum Vodafone diesen Schritt jetzt geht

Der Wettbewerbsdruck im deutschen Breitbandmarkt nimmt zu. Glasfaseranbieter werben zunehmend mit hohen Upload-Raten und stabilen Verbindungen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Kunden an ihre Internetanschlüsse.

Mit dem Upload-Booster reagiert Vodafone auf diese Entwicklung, ohne sofort flächendeckend neue Glasfaser verlegen zu müssen. Die Maßnahme gilt als kosteneffizienter Zwischenschritt, um das Kabelnetz zukunftsfähiger zu machen.

Praktische Auswirkungen im Alltag

Homeoffice und Videokonferenzen

Stabilere Videokonferenzen gehören zu den größten Vorteilen des höheren Uploads. Bild und Ton bleiben auch bei paralleler Nutzung mehrerer Geräte zuverlässiger.

Cloud und Datensicherung

Backups in der Cloud profitieren ebenfalls. Große Datenmengen lassen sich schneller hochladen, was vor allem bei automatischen Sicherungen Zeit spart.

Social Media und Content-Erstellung

Wer regelmäßig Fotos oder Videos in hoher Auflösung hochlädt, merkt den Unterschied ebenfalls. Inhalte stehen schneller online und Upload-Abbrüche werden seltener.

Vodafone Kabelfernsehen: Vodafone stellt ZDF-Sender im Kabelnetz auf HD um

Ab dem 18. November 2025 erfolgt bei Vodafone eine bedeutende Umstellung im deutschen Kabelnetz. Die Sender ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, 3sat und KiKA werden ab diesem Datum ausschließlich in HD-Qualität ausgestrahlt. Damit endet die parallele Verbreitung in SD, die bisher noch für einige Haushalte verfügbar war.

Die Umstellung der ZDF-Sender auf HD-Qualität markiert einen wichtigen Meilenstein für das deutsche Kabelfernsehen. Kunden profitieren von besserer Bildqualität, moderner Technik und stabileren Netzen.

Ab dem 18. November 2025 zeigt Vodafone die ZDF-Sender im Kabelnetz ausschließlich in HD. Alle Infos zur Umstellung, Voraussetzungen und Vorteilen für Kunden.
Vodafone Kabelfernsehen: Vodafone stellt ZDF-Sender
im Kabelnetz auf HD um
--Bild: © Tarifrechner.de

Gleichzeitig schafft Vodafone die Grundlage für leistungsfähigere Internetangebote und eine zukunftssichere Infrastruktur. Wer noch nicht auf HD-fähige Geräte umgestiegen ist, sollte dies spätestens bis zum 18. November 2025 tun, um weiterhin alle Programme empfangen zu können.

Hintergrund der SD-Abschaltung

Die Entscheidung zur SD-Abschaltung fällt nicht allein bei Vodafone. Auch das ZDF beendet am selben Tag die Ausstrahlung seiner Programme in SD-Qualität über Satellit. Damit folgt der Sender dem Trend, die Bildqualität im deutschen Fernsehen dauerhaft auf HD zu standardisieren. Zuschauer profitieren von schärferen Bildern, klareren Farben und einer insgesamt verbesserten Seherfahrung.

Technische Voraussetzungen für den Empfang

Um die Programme weiterhin empfangen zu können, benötigen Haushalte einen HD-fähigen Fernseher oder einen HD-Kabelreceiver. Geräte, die älter als zwölf Jahre sind, insbesondere Receiver von Kabel Deutschland oder Unitymedia, müssen ausgetauscht werden. Seit etwa 2010 sind nahezu alle neuen Fernsehgeräte HD-tauglich, sodass die Mehrheit der Kunden keine Anpassungen vornehmen muss.

Alternative für ältere Geräte

Besitzer älterer Fernseher ohne HD-Unterstützung können einen HD-Receiver mit Scart-Anschluss verwenden. Damit bleibt der Empfang der ZDF-Sender auch nach der Umstellung gewährleistet.

Informationskampagne für Kunden

Ab dem 7. Oktober 2025 erscheinen auf den betroffenen SD-Sendern Laufbänder, die auf die bevorstehende Abschaltung hinweisen. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass auch die letzten Zuschauer rechtzeitig informiert werden. Zusätzlich stellt das ZDF umfassende Informationen auf seinen Webseiten bereit.

Technische Neuerungen im Kabelnetz

Mit der Umstellung setzt Vodafone auf das moderne Videokompressionsverfahren H.264 (MPEG-4 AVC). Dieses Verfahren ermöglicht eine effizientere Nutzung der Bandbreite und ist Voraussetzung für die Übertragung von HD-Sendern. Reine SD-Hardware unterstützt dieses Verfahren in der Regel nicht, weshalb ein Umstieg auf HD-Geräte unvermeidlich ist.

Einführung des NorDig-LCN-Standards

Parallel zur SD-Abschaltung führt Vodafone den NorDig-LCN-Standard ein. Dieser sorgt dafür, dass moderne Empfangsgeräte Sender automatisch sortieren und auf festen Programmplätzen abspeichern. Aufwendige manuelle Sendersortierungen entfallen, und auch Favoritenlisten bleiben erhalten - vorausgesetzt, das Gerät unterstützt diesen Standard.

Vorteile für Kabelkunden

Die Umstellung bringt nicht nur eine bessere Bildqualität, sondern auch technische Vorteile für das gesamte Kabelnetz. Durch den Wegfall der SD-Sender werden Kapazitäten frei, die Vodafone künftig für schnellere Internetgeschwindigkeiten und stabilere Verbindungen nutzen kann. Damit profitieren nicht nur TV-Zuschauer, sondern auch Internetkunden.

Stabile Technik und Zukunftssicherheit

Das Kabelfernsehen gilt als besonders zuverlässig, da es eine stabile Bild- und Tonqualität bietet. Mit der Frequenzneusortierung und der SD-Abschaltung macht Vodafone sein Netz fit für die Zukunft. Kunden können sich auf eine breitere Programmvielfalt und leistungsfähigere Breitbandangebote einstellen.

Neue Produkte: GigaTV Home Sound

Im Zuge der Modernisierung präsentiert Vodafone auch neue Hardware. Die GigaTV Home Sound-Box kombiniert erstmals Kabel- und Internet-Fernsehen in einem Gerät. Sie verfügt über integrierte Lautsprecher von Bang & Olufsen, unterstützt Dolby Atmos und besteht aus recyceltem Plastik. Damit setzt Vodafone nicht nur auf Technik, sondern auch auf Nachhaltigkeit.

Mehr Komfort für den Alltag

Mit GigaTV können Kunden zahlreiche Sender in HD empfangen und gleichzeitig von modernen Zusatzfunktionen profitieren. Dazu gehören zeitversetztes Fernsehen, Aufnahmefunktionen und die Integration von Streamingdiensten. Die neue Box ist somit ein zentraler Baustein für das digitale Wohnzimmer.

Marktentwicklung und Kundenakzeptanz

Bereits Anfang 2025 nutzten nur noch etwa zwei Prozent der Kabelkunden reine SD-Receiver. Diese Zahl dürfte inzwischen weiter gesunken sein, da die ARD ihre Programme bereits ausschließlich in HD ausstrahlt. Die Akzeptanz für die Umstellung ist daher hoch, und die meisten Haushalte sind technisch vorbereitet.

Langfristige Perspektive

Die SD-Abschaltung ist ein weiterer Schritt in Richtung vollständiger Digitalisierung des Fernsehens. Experten gehen davon aus, dass mittelfristig auch Ultra-HD (4K) eine größere Rolle spielen wird. Mit der aktuellen Umstellung schafft Vodafone die notwendigen Voraussetzungen, um diesen Trend zu unterstützen.

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