WM 2026 im Stream: Liefert MagentaTV das bessere Bild?
• 22.06.26 ARD und ZDF zeigen viele Spiele kostenlos, doch ihre WM-Streams haben auf großen Fernsehern sichtbare Schwächen. MagentaTV setzt auf UHD und Dolby Vision. Der technische Vorsprung ist klar, im Wohnzimmer hängt das Ergebnis aber von mehreren Faktoren ab.
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WM 2026 im Stream: Liefert MagentaTV das bessere Bild?
Der Ball verliert im Flug seine Konturen, um laufende Spieler entstehen kleine Klötzchen und die voll besetzte Tribüne wird beim Kameraschwenk zu einer unruhigen Farbfläche. Wer die Fußball-WM 2026 im Stream über die Apps von ARD und ZDF verfolgt, erkennt solche Bildfehler vor allem auf einem großen 4K-Fernseher.
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WM 2026 im Stream: Liefert MagentaTV das bessere Bild? --Bild: © Tarifrechner.de |
Das lineare Fernsehbild wirkt im direkten Vergleich mitunter ruhiger. Noch deutlicher kann der Abstand zu MagentaTV bei der WM 2026 ausfallen. Die Telekom kündigt sämtliche 104 Begegnungen in UHD an. Auf geeigneten Geräten kommen Dolby Vision und Dolby Atmos hinzu. Damit bringt MagentaTV technisch erst einmal mehr mit.
Die höhere Auflösung allein entscheidet allerdings nicht. Datenrate, Bildfrequenz, Kompression und Heimnetz bestimmen gemeinsam, wie sauber ein Fußballspiel am Ende auf dem Bildschirm aussieht.
WM 2026 bei MagentaTV, ARD und ZDF: Das Wichtigste im Vergleich
ARD und ZDF übertragen gemeinsam 60 Spiele der Weltmeisterschaft. Dazu gehören alle Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft. Die Spiele laufen im klassischen Fernsehprogramm, als Livestream und später als Re-Live in den Mediatheken. Einen Überblick über die frei zugänglichen Übertragungen bietet die Sportschau mit allen WM-Livestreams.
MagentaTV zeigt dagegen alle 104 Partien, darunter 44 Spiele exklusiv. Die Telekom bewirbt das komplette Turnier mit einer Übertragung in UHD. Für passende MagentaTV-Geräte nennt das Unternehmen außerdem Dolby Vision und Dolby Atmos.
| Anbieter | WM-Spiele live | Maximale beworbene Bildqualität | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| MagentaTV | 104 Spiele | UHD beziehungsweise 4K | 44 Spiele exklusiv, Dolby Vision und Dolby Atmos auf unterstützter Hardware |
| ARD und ZDF | 60 Spiele | HD-Streaming | Alle deutschen Spiele, Livestreams, Re-Lives und Zusammenfassungen |
| Lineares Fernsehen | Abhängig vom Sender | HD über Kabel, Satellit oder IPTV | Konstante Übertragung ohne adaptive Qualitätswechsel im Heimnetz |
Der wichtigste Unterschied steht damit fest: MagentaTV liefert bei der WM 2026 die höhere nominelle Auflösung. UHD umfasst viermal so viele Bildpunkte wie Full HD. Auf einem Fernseher mit 55, 65 oder 75 Zoll kann das sichtbar mehr Details bringen, sofern Ausgangsmaterial, Datenrate und Wiedergabekette mitspielen.
Weitere Informationen zur Netzauslastung, zu hohen Datenmengen und zur technischen Belastung während des Turniers liefert der interne Beitrag über den MagentaTV-Rekord bei der WM 2026.
Warum die ARD- und ZDF-Streams bei Fußball sichtbar schwächeln
Fußball ist für Videokompression ein schwieriger Fall. Bei einer Nachrichtensendung bleibt ein großer Teil des Bildes ruhig. Im Stadion bewegt sich fast alles gleichzeitig. Die Kamera schwenkt über den fein strukturierten Rasen, Spieler laufen in verschiedene Richtungen und im Hintergrund bewegen sich Tausende Zuschauer.
Der Encoder muss diese Bildinformationen in Echtzeit verkleinern. Reicht die Datenrate nicht aus, entfernt er Details. Das spart Bandbreite, fällt bei schnellen Bewegungen aber deutlich auf.
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• Blockartefakte: Um Spieler, Ball und Torpfosten bilden
sich rechteckige Flächen.
• Verwaschene Tribünen: Das Publikum verliert seine feinen
Strukturen und wirkt wie ein bewegter Pixelteppich.
• Unruhige Ballkonturen: Der kleine und schnelle Ball
erscheint zeitweise ausgefranst oder unscharf.
• Detailverlust im Rasen: Bei Kameraschwenks verschwinden
Halme und Spielfeldstrukturen.
• Nachzieheffekte: Bewegte Spieler hinterlassen unsaubere
Kanten oder leichte Schatten.
Die Angabe HD sagt deshalb noch wenig über die sichtbare Qualität aus. Ein sauber codierter Stream mit niedrigerer Auflösung kann bei schnellen Szenen besser aussehen als ein höher aufgelöstes Video mit zu geringer Bitrate.
Bildrate und Bitrate sind bei Fußball entscheidend
Für Sportübertragungen ist neben der Auflösung vor allem eine hohe Bildfrequenz wichtig. 50 Vollbilder pro Sekunde bilden Bewegungen flüssiger ab als 25 Bilder. Ebenso entscheidend ist die Bitrate. Sie legt fest, wie viele Daten pro Sekunde für das Video zur Verfügung stehen.
| Technischer Faktor | Auswirkung beim Fußball | Woran Zuschauer das erkennen |
|---|---|---|
| Auflösung | Bestimmt die maximale Detailmenge | Trikotnummern, Gesichter und Rasendetails erscheinen schärfer |
| Bildfrequenz | Beeinflusst die Bewegungsdarstellung | Ballflug und Kameraschwenks wirken flüssiger |
| Bitrate | Bestimmt die verfügbare Datenmenge | Weniger Klötzchen und stabilere Details |
| Videocodec | Regelt die Effizienz der Kompression | Gleiche Qualität kann weniger Bandbreite benötigen |
| HDR | Verbessert Helligkeit und Farbumfang | Stadionlichter, Schatten und Trikots wirken differenzierter |
ARD und ZDF nennen nicht für jede App, jedes Gerät und jedes Spiel die tatsächlich ausgelieferte Bitrate. Ohne Messung des jeweiligen Streams lässt sich deshalb nicht behaupten, jeder öffentlich-rechtliche WM-Stream sei grundsätzlich schlecht.
Die beschriebenen Fehler sprechen aber für eine kräftige Kompression. Auf großen Fernsehern fällt sie besonders auf, weil das Gerät ein vergleichsweise kleines oder datenarmes Bild auf mehrere Millionen Pixel hochrechnen muss.
Warum die Mediathek-App schlechter als das Fernsehbild aussehen kann
Bei einem Livestream über eine App kommt meist adaptives Streaming zum Einsatz. Der Server hält mehrere Qualitätsstufen bereit. Der Player entscheidet laufend, welche davon zur gemessenen Internetverbindung und zum verwendeten Gerät passt.
Die ARD erklärt in ihrer Hilfe zur Wiedergabequalität, dass die automatische Einstellung die Bildqualität an die verfügbare Bandbreite anpasst. Sinkt die Datenrate oder bewertet die App die Verbindung als instabil, wechselt sie unter Umständen auf eine niedrigere Stufe.
Dafür reicht manchmal schon ein überlastetes WLAN. Auch ein ungünstig aufgestellter Router, andere aktive Geräte oder eine ältere Smart-TV-App können die Wiedergabe ausbremsen.
- LAN statt WLAN testen: Eine Kabelverbindung verhindert viele kurzfristige Schwankungen.
- Qualitätsstufe kontrollieren: In der Mediathek sollte nicht unbemerkt eine niedrige Stufe aktiv sein.
- Andere Geräte pausieren: Große Downloads und parallele 4K-Streams können Bandbreite belegen.
- App aktualisieren: Veraltete Versionen können Probleme bei Wiedergabe und Codec-Unterstützung verursachen.
- Externen Streaming-Player vergleichen: Ein aktueller Stick kann besser arbeiten als die eingebaute TV-App.
Warum Kabel oder Satellit ruhiger wirken können
Beim klassischen Fernsehempfang muss sich die Übertragungsqualität nicht laufend an das heimische WLAN anpassen. Das Signal erreicht Receiver oder Fernseher mit einem festgelegten Profil. Dadurch gibt es keine spontanen Qualitätssprünge, wie sie bei einem adaptiven Stream vorkommen können.
Auch die Bildverarbeitung des Fernsehers arbeitet je nach Eingang unterschiedlich. Ein TV-Sender über den internen Tuner kann deshalb anders aussehen als dieselbe Begegnung in einer App, selbst wenn beide Signale auf dem Papier eine ähnliche Auflösung haben.
MagentaTV in UHD und Dolby Vision: Ist das Bild wirklich besser?
Die Technik spricht klar für MagentaTV. Die Telekom nennt für alle 104 WM-Spiele UHD, Dolby Vision und Dolby Atmos. Dolby Vision passt Helligkeit, Kontrast und Farben dynamisch an einzelne Szenen an.
Das hilft vor allem in Stadien mit starken Lichtunterschieden. Helle Werbebanden, dunkle Zuschauerränge und sonnenbeschienene Rasenflächen lassen sich sauberer voneinander trennen. UHD bietet zugleich mehr Reserven für Trikotnummern, Gesichter und die Struktur des Spielfelds.
Der Qualitätsvorteil gilt nicht für jede Gerätekombination
Die beste MagentaTV-Qualität setzt passende Hardware voraus. Die Telekom nennt dafür insbesondere die MagentaTV One und den MagentaTV Stick der zweiten Generation. Fernseher und Übertragungskette müssen das jeweilige UHD- und HDR-Format ebenfalls unterstützen.
Ein älterer Fernseher ohne UHD oder Dolby Vision kann diese Vorteile nicht zeigen. Auch ein ungeeigneter HDMI-Eingang, falsche Bildeinstellungen oder eine instabile Verbindung begrenzen die Qualität.
| Für die beste MagentaTV-Bildqualität | Empfehlung |
|---|---|
| Fernseher | UHD-Auflösung und möglichst Dolby-Vision-Unterstützung |
| Abspielgerät | Kompatible aktuelle MagentaTV-Hardware |
| Internetverbindung | Stabile Breitbandverbindung mit ausreichender Reserve |
| Heimnetz | LAN oder leistungsfähiges WLAN mit gutem Empfang |
| Bildeinstellung | Sportmodus nur nach Prüfung, künstliche Schärfe sparsam einsetzen |
Die Bewertung fällt deshalb klar aus: MagentaTV bietet das technisch bessere WM-Bild, sofern UHD tatsächlich ankommt und die verwendeten Geräte den vollen Funktionsumfang unterstützen. Das gilt halt nicht automatisch für jeden Haushalt.
Fazit und FAQ: Welcher WM-Stream überzeugt auf dem Fernseher?
Wer die WM 2026 kostenlos streamen möchte, erhält bei ARD und ZDF ein breites Angebot mit 60 Spielen, Re-Lives und Zusammenfassungen. Auf Smartphones, Tablets und kleineren Fernsehern kann die Qualität völlig ausreichen.
Auf großen 4K-Bildschirmen werden die Grenzen schneller sichtbar. Kameraschwenks, der Ball und dicht besetzte Tribünen fordern stark komprimierte Streams. Dann treten genau jene Artefakte auf, die bei den Übertragungen aufgefallen sind.
MagentaTV liegt nach den veröffentlichten technischen Daten vorn. UHD und Dolby Vision bieten mehr Reserven als die üblichen HD-Streams der öffentlich-rechtlichen Mediatheken. Vor allem auf großen Fernsehern, bei kurzem Sitzabstand und in schnellen Spielszenen dürfte der Unterschied auffallen.
Unterm Strich gilt: MagentaTV bringt die besseren technischen Voraussetzungen mit und dürfte bei passender Hardware das detailreichere Bild liefern. Ob der Unterschied den zusätzlichen Zugang rechtfertigt, hängt vom Fernseher, vom Internetanschluss und vom eigenen Anspruch ab.
Zeigt MagentaTV alle Spiele der WM 2026 in UHD?
Nach Angaben der Telekom werden alle 104 Begegnungen in UHD übertragen. 44 Spiele laufen exklusiv bei MagentaTV. Dolby Vision und Dolby Atmos stehen auf unterstützten Geräten und bei einer kompatiblen Wiedergabekette zur Verfügung.
Warum ist der Ball im ARD- oder ZDF-Stream manchmal unscharf?
Der Ball ist klein und bewegt sich schnell. Bei begrenzter Bitrate kann die Videokompression seine Konturen nicht in jedem Bild sauber erhalten. Dadurch wirkt er ausgefranst, unscharf oder von kleinen Blockartefakten umgeben.
Warum sieht die TV-Übertragung besser als die Mediathek-App aus?
Die App passt ihre Qualitätsstufe an Verbindung und Gerät an. Bei Schwankungen können Auflösung oder Bitrate sinken. Das lineare Fernsehsignal arbeitet dagegen mit einem festen Übertragungsprofil und hängt nicht vom WLAN im Haushalt ab.
Lohnt sich MagentaTV für die WM allein wegen der Bildqualität?
Auf einem großen UHD-Fernseher kann der Unterschied deutlich ausfallen. Bei kleineren Geräten oder größerem Sitzabstand fällt der Vorteil geringer aus. Außerdem zeigt MagentaTV alle 104 Spiele, während ARD und ZDF gemeinsam 60 Begegnungen übertragen.
Rekordstart im Fernsehen
MagentaTV meldet nach den ersten sieben Tagen der Fußball-WM 2026 hohe Zuschauerzahlen. Nach Angaben der Deutschen Telekom verfolgten insgesamt mehr als 36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die bisherigen Gruppenspiele auf den drei MagentaTV-Kanälen. Das Unternehmen verzeichnete zudem mehr Vertragsabschlüsse als während der Fußball-EM 2024, hohe Abrufzahlen in den sozialen Netzwerken und neue Rekorde beim Datendurchsatz.
Frankreich gegen Senegal erreicht in der Spitze 6,5 Millionen Menschen.
Auch beim Datenverkehr und in den sozialen Netzwerken meldet die Telekom neue Bestwerte.
Die Zahl von 36 Millionen braucht allerdings etwas Kontext. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob damit 36 Millionen unterschiedliche Personen gemeint sind. Möglich sind auch mehrfach gezählte Zuschauer, einzelne Nutzungsvorgänge oder eine addierte Reichweite über mehrere Spiele. Für die Bewertung der MagentaTV-Zuschauerzahlen ist diese Unterscheidung wichtig.
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MagentaTV zur WM 2026: 36 Millionen Zuschauer und neuer Rekord --Bild: © Telekom |
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Mehr als 36 Millionen Zuschauer über die
ersten sieben Turniertage
• 6,5 Millionen in der Spitze bei Frankreich gegen Senegal
• 4 Millionen bei Niederlande gegen Japan
• 3,3 Millionen beim deutschen Auftakt gegen Curaçao
• Mehr als 300 Millionen Impressionen in sozialen Netzwerken
• 104 WM-Spiele bei MagentaTV, davon 44 exklusiv
MagentaTV erreicht mit Frankreich gegen Senegal 6,5 Millionen Zuschauer
Den bislang höchsten Wert erzielte das exklusive Gruppenspiel zwischen Frankreich und Senegal. Nach Angaben der Telekom erreichte die Begegnung in der Spitze 6,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Für MagentaTV war das ein neuer Rekord.
Entscheidend ist hier die Formulierung "in der Spitze". Gemeint ist der höchste gemessene Wert während der Übertragung, nicht die durchschnittliche Zuschauerzahl über das gesamte Spiel. Die 6,5 Millionen lassen sich also nicht direkt mit den üblichen durchschnittlichen TV-Quoten vergleichen.
Auch zwei weitere Begegnungen erreichten ein großes Publikum. Niederlande gegen Japan kam auf vier Millionen Zuschauer. Das erste Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao lag bei 3,3 Millionen. Sämtliche Zahlen stammen aus der offiziellen MagentaTV-Bilanz der Deutschen Telekom.
Die größten MagentaTV-Reichweiten im Vergleich
| WM-Spiel | Gemeldete Reichweite | Einordnung |
|---|---|---|
| Frankreich gegen Senegal | 6,5 Millionen | Spitzenwert und neuer MagentaTV-Rekord |
| Niederlande gegen Japan | 4 Millionen | Exklusiv bei MagentaTV übertragen |
| Deutschland gegen Curaçao | 3,3 Millionen | Erstes deutsches Gruppenspiel |
Was die MagentaTV-Zahlen wirklich aussagen
Die ersten Werte belegen, dass die WM 2026 bei MagentaTV viele Menschen erreicht. Sie sagen jedoch nichts darüber aus, wie viele Haushalte dafür ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen haben oder wie lange die einzelnen Zuschauer tatsächlich zugesehen haben.
Auch die Angaben zu den Absätzen bleiben ungenau. Laut Telekom wurden im Vergleich zur Fußball-EM 2024 mehr als doppelt so viele Abschlüsse erzielt. Welche Produkte in die Berechnung eingeflossen sind, nennt das Unternehmen nicht. Offen bleibt, ob ausschließlich neue MagentaTV-Verträge gezählt wurden oder auch Tarifwechsel, Aktionsangebote und andere Buchungen.
Die Einordnung: Für MagentaTV läuft das Turnier bislang gut. Für einen verlässlichen Vergleich fehlen allerdings absolute Absatzzahlen und eine genaue Beschreibung der Messmethode. "Mehr als verdoppelt" hört sich zunächst eindrucksvoll an. Ohne Ausgangswert bleibt die Aussage halt ziemlich abstrakt.
Reichweite ist nicht gleich Zuschauerzahl
Ähnlich sieht es bei den mehr als 300 Millionen Social-Media-Impressionen aus, welche die Telekom für die ersten Turniertage nennt. Eine Impression bedeutet zunächst nur, dass ein Beitrag auf einem Bildschirm eingeblendet wurde. Ein Nutzer kann denselben Beitrag mehrfach sehen und dadurch mehrere Impressionen auslösen.
Besonders häufig wurden laut Telekom Ausschnitte mit Thomas Müller, Jürgen Klopp und Mats Hummels abgerufen. Hinzu kamen Spielszenen, Analysen und kurze Unterhaltungsformate. Die Zahl steht damit für eine hohe Sichtbarkeit, nicht für 300 Millionen einzelne Nutzer.
Diese Begriffe sollten auseinandergehalten werden
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Spitzenreichweite: Höchster gemessener Wert
während einer Übertragung
• Durchschnittsreichweite: Mittlere Zuschauerzahl über einen längeren Zeitraum
• Impression: Einblendung eines Beitrags in einem sozialen Netzwerk
• Absatz: Verkauf oder Vertragsabschluss, dessen genaue Definition hier offenbleibt
Deutschland gegen Curaçao sorgt für Rekord beim Datenverkehr
Das erste Spiel der deutschen Mannschaft ließ auch den Datenverkehr deutlich steigen. Während Deutschland gegen Curaçao flossen nach Angaben der Telekom in der Spitze 2.700 Gigabit pro Sekunde durch das Mobilfunknetz.
Für MagentaTV selbst nennt das Unternehmen während derselben Begegnung einen Datendurchsatz von 14.700 Gigabit pro Sekunde. Das entspricht 14,7 Terabit pro Sekunde. Der Wert macht deutlich, welche Datenmengen bei einer stark nachgefragten Live-Übertragung gleichzeitig verarbeitet werden.
Direkt vergleichen lassen sich die beiden Zahlen trotzdem nicht. Sie beziehen sich offenbar auf unterschiedliche Netzbereiche und technische Messpunkte. Wo genau die Werte innerhalb der Infrastruktur erfasst wurden, erläutert die Telekom nicht.
Warum Live-Fußball besonders viel Netzkapazität benötigt
Bei einer normalen Mediathek verteilen sich die Abrufe oft über Stunden oder Tage. Ein Fußballspiel beginnt für fast alle Zuschauer zur gleichen Zeit. Zum Anpfiff, nach Toren und während der Halbzeit greifen besonders viele Menschen gleichzeitig auf Streams, Messenger, Nachrichtenseiten und soziale Netzwerke zu.
- Gleichzeitiger Start: Viele Streams werden innerhalb weniger Minuten aufgebaut.
- Hohe Bildqualität: HD- und UHD-Bilder benötigen deutlich mehr Daten als einfache Videos.
- Mehrere Geräte: Fernseher, Smartphones und Tablets laufen teilweise parallel.
- Zusätzliche Nutzung: Fans verfolgen Statistiken, Chats und soziale Netzwerke neben dem Spiel.
Der Rekord ist deshalb auch ein Belastungstest für Mobilfunk, Rechenzentren, Verteilnetze und die heimischen Internetanschlüsse. Bei einem großen Fußballspiel passiert im Netz eben vieles gleichzeitig.
MagentaTV zeigt alle 104 Spiele der WM 2026
Die hohe Nachfrage hängt auch mit dem umfangreichen Rechtepaket zusammen. MagentaTV überträgt alle 104 Spiele der Fußball-WM 2026. Insgesamt 44 Begegnungen laufen exklusiv und sind damit nicht vollständig bei anderen deutschen Fernsehsendern zu sehen.
Die Zahl der Spiele ist höher als bei früheren Weltmeisterschaften, weil erstmals 48 Nationalmannschaften teilnehmen. Der offizielle Spielplan der FIFA umfasst 104 Partien in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten.
Neben ausgewählten Gruppenspielen gehören sechs Sechzehntelfinals, drei Achtelfinals, zwei Viertelfinals und das Spiel um Platz drei zum exklusiven MagentaTV-Paket. Eine Übersicht über Sender, Exklusivspiele und das komplette Angebot liefert auch der interne Ratgeber MagentaTV zur WM 2026 mit 104 Live-Spielen.
Das MagentaTV-Rechtepaket auf einen Blick
| Bereich | Umfang | Bedeutung für Zuschauer |
|---|---|---|
| Gesamtes Turnier | 104 Spiele live | Alle Begegnungen über eine Plattform verfügbar |
| Exklusive Spiele | 44 Partien | Nicht vollständig bei ARD oder ZDF zu sehen |
| Sechzehntelfinale | 6 Spiele exklusiv | Zusätzliche K.-o.-Partien nur bei MagentaTV |
| Achtelfinale | 3 Spiele exklusiv | Entscheidende Turnierphase im Rechtepaket |
| Viertelfinale | 2 Spiele exklusiv | Hochkarätige Partien ausschließlich bei MagentaTV |
| Spiel um Platz drei | Exklusiv | Komplette Übertragung nur über MagentaTV |
Die Telekom verteilt ihre WM-Berichterstattung auf drei eigene Fußballkanäle. Ergänzend gibt es Zusammenfassungen, Analysen und den morgendlichen Breakfast Club. Dieser fasst die Spiele der Nacht zusammen und kann nach Angaben des Unternehmens kostenlos empfangen werden.
Nach sieben Turniertagen fällt die MagentaTV-WM-Bilanz positiv aus. Die Reichweite ist hoch, exklusive Spiele ziehen Millionen Zuschauer an und die Netze bewältigen erhebliche Datenmengen. Wie viele zahlende Kunden MagentaTV durch das Turnier langfristig gewinnt, lässt sich eigentlich erst nach der WM beurteilen.
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Häufige Fragen zur WM 2026 bei MagentaTV
Wie viele Zuschauer hat MagentaTV bei der WM 2026 erreicht?
Die Telekom nennt für die ersten sieben Turniertage insgesamt mehr als 36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Die genaue Messmethode wird nicht erläutert. Offen bleibt deshalb, ob es sich um einzelne Personen oder um zusammengefasste Kontakte über mehrere Spiele handelt.
Welches WM-Spiel hatte bei MagentaTV die höchste Reichweite?
Frankreich gegen Senegal erzielte den bislang höchsten Wert. Die exklusive Übertragung erreichte nach Angaben der Telekom in der Spitze 6,5 Millionen Zuschauer und stellte damit einen neuen MagentaTV-Rekord auf.
Wie viele Spiele der WM 2026 zeigt MagentaTV?
MagentaTV zeigt alle 104 Begegnungen der Fußball-WM 2026 live. Davon werden 44 Partien exklusiv übertragen. Zum exklusiven Paket gehören auch mehrere Spiele der K.-o.-Runden und das Spiel um Platz drei.
Wie hoch war der Datenverkehr beim Deutschland-Spiel?
Während Deutschland gegen Curaçao erreichte das Telekom-Mobilfunknetz in der Spitze 2.700 Gigabit pro Sekunde. Für die MagentaTV-Infrastruktur meldete das Unternehmen gleichzeitig einen Höchstwert von 14.700 Gigabit pro Sekunde.
Weitere Infos zu den derzeitigen Angeboten erhalten Sie bei Logitel.
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