Zeitschrift: Kinderhandys sind vielfach gesundheitsschädlich
• 21.07.09 Die Kinder fragen schon mal nach, ob Sie ein Handy bekommen können. Eigentlich ist heutzutage ein Kinderhandy auch keine Kostenfrage mehr wegen den billigen Discount- und Flatrate-Tarifen. Allerdings bleibt die Ungewissheit bei der Handystrahlung. Auch die Bedienbarkeit für Kinderhände ist nicht immer leicht.
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Leider hapert es oft mit der Handhabung bei den Kinderhandys. Nur das Bedienkonzept des Testsiegers Baby Contact ist einigermaßen gelungen. Das Handy hat statt Bildschirm und Zifferntasten fünf Direktwahltasten, die sich mit je einer Nummer belegen lassen.
Alle anderen getesteten Kinderhandys der No-Name-Hersteller sind gesundheitsschädlich und wurden deshalb auf "mangelhaft" abgewertet. Drei davon enthalten gefährliche Weichmacher. Beim Wawa von Easy Great Technology steckt ein extrem hoher Anteil in den Kopfhörern, beim M01 von Imaginarium in der Tastatur und beim Kandy Mobile K2 von Kandy Mobile im Deckel der USB-Buchse.
Für Kinder ab etwa neun Jahren sind normale Handys die bessere Wahl. Die Testkandidaten dieser Kategorie haben meist herkömmliche Tastaturen und zeigen beim Telefonieren kaum Schwächen. Dank kinderfreundlicher Bedienung, solider Technik und dem niedrigsten Strahlungswert aller Geräte im Test holt das Samsung S3030 den Sieg in dieser Kategorie. Das exklusiv bei Vodafone verkaufte "Jugendschutz-Handy" SGH-J700V hat ebenfalls gefährliche Weichmacher in den Kopfhörern. Deshalb wurde es auf "mangelhaft" abgewertet.
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