Zeitschriftenhandel leidet unter Internet-Publikationen
• 20.07.07 Das Internet als Informationsquelle etabliert sich zunehmend bei den Lesern von Zeitschriften, daher werden auch von dieser Zielgruppe immer weniger Zeitschriften im Handel gekauft. Das Internet liefert schneller als das gedruckte Medium die Informationen an den Lesern, zumal viele Verlage auch im Internet präsent sind und ihre Print-Artikel Online veröffentlichen.
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Insbesondere Jüngere verzichten immer stärker auf Zeitschriften zugunsten des Internet, 14,6 Mio. Deutsche gehören zu den Personen, die zwar noch Zeitschriften lesen, aber sich einen Verzicht zugunsten des Internet vorstellen können.
Insgesamt hat sich schon ein Bevölkerungsteil aus dem klassischen Zeitschriftenset zurückgezogen. Vor allem jüngere Männer unter dreißig mit häufiger Internetnutzung nutzen zusehends das Internet zu Lasten der klassischen Printtitel. Tageszeitungen und Zeitschriften leiden besonders unter der Konkurrenz des Internets, allerdings nicht alle gleichermaßen, manche Titel profitieren sogar von Konvergenzen.
Trotzdem haben neue Zeitschriftentitel immer wieder Erfolg auch in dieser schwierigen Gruppe. Jüngere Titel wie Neon, InStyle oder InTouch zeigen, dass Zeitschriften auch heute noch sehr erfolgreich sein können.
Zeitschriftenverlage müssen sich daher auf das veränderte Leseverhalten einstellen, weil es das dominierende Nutzungsverhalten der nächsten Jahre sein wird.
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