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5G-LTE startet: Bundesnetzagentur ordnet Versteigerung von 5G-Frequenzen an

• 24.05.18 Die Bundesnetzagentur hat nun entschieden, eine Versteigerung für Frequenzen bei 2 Gigahertz und 3,6 Gigahertz für das neue 5G Netz anzuordnen. Diese Frequenzen eignen sich besonders für den schnellen Ausbau von 5G in Deutschland.

Bundesnetzagentur ordnet Versteigerung von 5G-Frequenzen an

Durch die neue, fünfte Mobilfunkgeneration 5G wird nicht nur die Datenrate für Endnutzer verbessert, sondern auch völlig neue Anwendungen wie automatisierte Produktion und Echtzeitanwendungen ermöglicht. Ferner gibt es durch Techniken wie 5G Beam neue Einsatzmöglichen für den digitalen Rundfunk-Stream.

Bundesnetzagentur mit neuer Software
für die Breitbandmessung -Bild: Bundesnetzagentur

"Der Mobilfunk braucht weitere Frequenzen für den Netzausbau, um die stark ansteigenden Datenvolumina bewältigen zu können. Da die Frequenzen knapp sind, werden sie versteigert. Die Anordnung der Versteigerung gibt dem Markt Planungssicherheit für das weitere Verfahren", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Aufgabe der Bundesnetzagentur ist es, für die Vergabe der Frequenzen ein objektives, transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren zu gewährleisten. Bevor die Auktion beginnen kann, ist noch über die Vergabebedingungen und Auktionsregeln zu entscheiden.

Die Vergabebedingungen regeln, welche Rechte und Pflichten mit der Nutzung der Frequenzen verbunden sind. Dies beinhaltet auch Auflagen zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung. Nach Beteiligung der interessierten Kreise werden bis zum Jahresende 2018 die finalen Vorgaben für die Versteigerung vorliegen.

Neben bundesweiten Frequenznutzungsrechten, die versteigert werden sollen, wird die Bundesnetzagentur Frequenzen auch zur lokalen und regionalen Nutzung bereitstellen. Darüber hinaus wollen auch Gemeinden und Vertreter der Land- und Forstwirtschaft durch lokale und regionale Funknetze die Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum verbessern. Diese Frequenzen sollen nicht versteigert, sondern auf Antrag zugeteilt werden. Es ist vorgesehen, den Entwurf eines Antragsverfahrens zeitnah vor der Auktion zur Kommentierung zu stellen.

Datenvolumen ist um rund 50 Prozent gestiegen

Wie die Bundesnetzagentur ferner mitteilt, ist das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen erneut rasant angestiegen. Im Jahr 2017 wurden etwa 33 Mrd. GB Daten über Festnetze übertragen. Das ist eine Steigerung von ca. 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Über Mobilfunknetze wurden ca. 1,4 Mrd. GB übertragen, 2016 waren es noch 918 Mio. Hier ist dann eine eine Steigerung um 52 Prozent vorhanden.

Gleichzeitig sinkt im Zuge der Verbreitung von Messenger Diensten wie WhatsApp die Zahl der in Deutschland versendeten SMS. 2015 wurden etwa 16,6 Mrd. SMS versandt, 2017 waren es etwa 10,4 Mrd. SMS. Der Höhepunkt lag 2012 bei fast 60 Mrd. SMS.

Auch das Gesamtvolumen der abgehenden Gesprächsminuten ist sowohl im Festnetz und Mobilfunknetz weniger geworden. Waren es im Jahr 2016 noch 131 Mrd. Minuten im Festnetz, sind es im Jahr 2017 nur noch 120 Mrd. Minuten gewesen. Etwa zwei Drittel aller Gesprächsminuten im Festnetz wurden bis Ende 2017 IP-basiert realisiert.

Anzahl an Kundenbeschwerden steigt rasant

Die Zahl der Verbraucheranfragen und -beschwerden bei der Bundesnetzagentur zum Telekommunikationsbereich erreichte im Jahr 2017 mit 290.000 einen neuen Höchststand. Ein Jahr zuvor waren es 220.000 anfragen und davo 178.000 Beschwerden. Viele Beschwerden betreffen Vertragsanliegen, Anbieterwechsel, Umzug und die Bereitstellung von Anschlüssen.

Die Verbraucher beklagten oftmals Unstimmigkeiten bei der Umsetzung von Vertragsinhalten wie Leistungsdaten und Preisen oder bei der Kündigung von Verträgen. 164.000 Anfragen und Beschwerden sind zum Missbrauch von Rufnummern sowie zu unerlaubten Werbeanrufen eingegangen. In diesem Zusammenhang hat die Bundesnetzagentur 2017 die Abschaltung von etwa 54.000 Rufnummern angeordnet, und fast 1,2 Mio. Euro Bußgelder wegen unerlaubter Telefonwerbung verhängt.

Bundesnetzagentur mit neuer Version der Breitbandmessung

Bislang gab es nur eine App für die Breitbandmessung, wo man einzelne Messungen in einem Log eintragen konnte. Mit diesen Daten konnte man dann als Breitband-Kunde mitunter vertragskonforme Leistungen gegenüber den Anbieter einfordern. Nun wird der Vorgang noch mehr für den Verbraucher automatisiert.

Die Messungen sind manuell durchzuführen. Dies ermöglicht laut der Bundesnetzagentur eine Kontrolle über die Messumgebung und damit eine höhere Rechtssicherheit. Bei automatisierten Messungen können ungewollte parallele Datenverkehre auftreten, z. B. durch paralleles Streaming von Filmen, die einen negativen Einfluss auf die Messungen haben können.

Glasfaserausbau ermöglicht derzeit das schnellste Internet -Bild: Telekom

Somit werden störende Einflüsse der Endkundenmessumgebung technisch ausgeschlossen. Die Anwender werden ferner deutlich vor den Messungen auf mögliche Fehlerquellen hingewiesen.

Mitteilung zu Abweichungen bei Breitband Geschwindigkeiten im Festnetz

Nach den europarechtlichen Regelungen gilt bei Breitbandanschlüssen im Festnetz jede erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung bei der Geschwindigkeit oder bei anderen Dienstqualitätsparametern zwischen der tatsächlichen und der angegebenen Leistung als nicht vertragskonform.

Konkret liegt nach Auffassung der Bundesnetzagentur eine nicht vertragskonforme Leistung vor, wenn bei Festnetz-Breitbandanschlüssen im Download:

    • nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 Prozent der vertraglich vereinbarten Maximalgeschwindigkeit erreicht werden oder
    • die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht wird oder
    • die vertraglich vereinbarte Mindestgeschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird.
Die Mitteilung enthält zudem Vorgaben zum Nachweis von Abweichungen. Dieser soll mittels installierbarer Version der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur erfolgen. Dabei hält es die Bundesnetzagentur für erforderlich, dass mindestens 20 Messungen an zwei unterschiedlichen Tagen vorgenommen werden. Zudem sollen die Messungen mit LAN-Verbindung vorgenommen werden.

Mit der neuen Desktop-Version ist ein umfangreicher Konsultationsprozess mit den Marktteilnehmern vorausgegangen. So hat die Bundesnetzagentur im Sommer des vergangenen Jahres einen Workshop durchgeführt, um die Anforderungen an die Desktop-App mit dem Markt zu diskutieren. Darüber hinaus wurde Ende 2017 eine Testversion zur Verfügung gestellt.

Die von der zafaco GmbH entwickelte Desktop-App kann im Internet unter www.breitbandmessung.de heruntergeladen werden. Ferner hat der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur ein Beschwerdeverfahren eingerichtet, um Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihrem Anliegen gegenüber dem jeweiligen Anbieter zu unterstützen.

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