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AVM mit Stellungnahme zu den Fritz!Box Angriffen

• 21.02.14 Aktuell gibt es eine Sicherheitslücke bei den DSL Routern der Fritz!Boxen. Dadurch hatten Hacker bei den Besitzern für außergewöhnliche hohe Telefonrechnungen gesorgt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte sogar allen Fritz!Box-Anwendern dringend empfohlen, das Update unmittelbar einzuspielen. Die Hintergründe der Angriffe blieben langen im dunkeln, nun hat sich der Fritz!Boxen Hersteller AVM dazu geäussert.

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Laut AVM waren die erfolgten Angriffe auf die FRITZ!Box in den vergangenen Wochen nur möglich, wenn Kunden aktiv ihren Fernzugriff freigeschaltet hatten. Trotzdem empfiehlt AVM weiterhin dringend allen Anwendern, ihre Geräte auf den neuesten Software-Stand zu bringen.

Detaillierte Analysen des Angriffs haben ergeben, dass auch FRITZ!Box-Modelle angegriffen werden könnten, bei denen der Fernzugriff nicht freigeschaltet ist. Hierzu ist allerdings eine völlig andere Art des Angriffs notwendig. Denn um den Angriff durchzuführen, müssten Anwender beispielsweise auf speziell präparierte Internetseiten mit Schadcode gelockt werden oder einen entsprechend präparierten Mailanhang öffnen. Ein solcher Angriff ist bis heute nicht bekannt. Dieses Angriff

Szenario hat die Computer-Zeitschrift Heise veröffentlicht. Mit dem installierten aktuellen Update sind laut AVM aber nun die in den Medien veröffentlichten Angriffsszenarion nicht möglich.

Weiterhin empfiehlt AVM dringend allen Anwendern, ihre Geräte auf den neuesten Software-Stand zu bringen. Das Update läuft inzwischen auf mehr als 50 Prozent aller in Deutschland eingesetzten Geräte. Bei den von den Angriffen betroffenen FRITZ!Box-Modellen mit freigeschaltetem Fernzugang wurden sogar schon über 95 Prozent der FRITZ!Box-Modelle aktualisiert.

Der Hersteller AVM konnte die Täter identifizieren. Demnach haben die Täter über den Port 443 einen Angriff durchgeführt und sind so in die FRITZ!Box eingedrungen. Die beobachteten Angriffe betreffen alle FRITZ!Box-Geräte, bei denen aktiv der MyFRITZ-Dienst oder der Fernzugriff eingeschaltet wurde. Da möglicherweise neben den Zugangsdaten weitere Passwörter entwendet wurden, empfiehlt AVM dringend, alle mit der FRITZ!Box zusammenhängenden Passwörter und Zugangsdaten zu erneuern.

Eine Übersicht über die Sicherheitshinweise und Firmware-Updates finden Sie aktuell bei AVM unter www.avm.de/de/Sicherheit/hinweis.html


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